Zum Haus der gerechten Hoffnung

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Freitag, 23. April 2010

Allwissend Kind


Ein Kind noch Säugling, zwischen Engeln und Menschen hin und hergerissen. Verschläft die Tage, sich süssen Nektar labend. Alles wird getan für Dich, behütet und geschützt bist Du und doch nicht wirklich da.
Von wo kommst Du, der DU anlachst weit entfernte Galaxien?
Wir haben Dich zu uns gelockt. Was haben wir Dir eingebrockt? Weggrissen aus dem Land der Träume, bist Du zum Leben bei uns zeitlich begrenzt erwacht.
Weshalb nur, bist Du zu uns gekommen. Weshalb hast Du das Kreuz auf Dich genommen?
Wieviel Freiwilligkeit war in deiner Menschwerdung?
Ja wir wollen sicher nur das beste. Aber war es klug, Dich herzuholen? Wirst Du einmal den Sinn des Lebens finden? Deinen Weg und Deine Befreiung? Wirst Du Dein Schild Dir umschnallen können und wirst Du den Kampf gegen die Hölle wagen.
Oder wirst Du Dich ihr Untertan machen?
Wirst Du klug sein und Glück haben die richtigen Entscheidungen zu treffen?
Klar wir stehen Dir bei, um zu helfen. Aber jede Hilfe kann auch falsche Hilfe sein. Verzweifelt sind die Eltern, die nicht wissen, was wirklich ist, aber trotzdem einen Weg aufzeigen müssen? Verzweifelt sind die Pfärrer die Dir vom Glauben sprechen werden, ohne nur das geringste zu wissen. Verzweifelt sind die Erwachsenen, weil sie viel weniger wissen, als Du jetzt weisst. Jetzt wo Du uns nicht sagen kannst, welche fernen Gestalten Du siehst. Mit welchen Sphären Du sprichst. Heilig scheint mir Dein verzücktes und verrücktes Gesicht. Es scheint als seist Du ein Tor ins Jenseits. Als wärst Du derselbe Greis der gestern abend spät verschieden.
Was wollen wir Dir beibringen, der Du alles weisst?
Du wirst erwachen und alles vergessen haben. Wir können höchstens helfen Dich zu erinnern. Wir sind nichts und Du bist alles. Du und Deine Gedanken sind der Puls Deines Universums. Lass Dich nicht blenden von uns. Die wir schon längst vergessen, was Du noch weisst.

Bleib Kind mein Kind, bleib Kind. Bleib Kind mein Kind, bleib unschuldig Kind. Bleib Kind mein Kind, bleib allwissend Kind.

Denn unser Tal, unser Erwachsen sein, ist einfach Schein, ganz eitler Schein. Darauf bild Dir, Herrgott bitte, nie was ein.

Dein Vater

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