Zum Haus der gerechten Hoffnung

Zum Haus der gerechten Hoffnung.

Zum Haus der gerechen Hoffnun

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Dienstag, 20. April 2010

Milzbrand

Ich habe heute als höchstes aller Rituale, vollstendig und ganz bewusst, ich und nur ich selbst tief in mir, meine ganze Milz verbrant.
Ich habe sie herausgerissen. Das Blut in das göttliche Gefäss der übermächtigen Mutter tropfen lassen und es meinen Nieren meiner innersten Venus zum Trunk gekredenzt. Ich habe mich vor ihrer Schönheit und Reinheit verneigt und ihr meine Hand dargeboten.
Sie hat mir ein weiches, Ja sagendes, Lächeln gespendet und sanft meine Hand akzeptiert. Ich habe die kalt werdende Milz, nach dem ich meine tiefste Brust geöffnet, in meinen höchsten und heiligsten Ofen geschmissen. Die Sonne aller Sonne hat den ganzen Saturn in sich aufgelöst. Die Energie freigesetzt, gereinigt und in sich aufgenommen. Die Sonne, ich, mein Zentrum, ich, der Bräutigam, verbunden mit meiner wartenden Venus, bereiten unsere höchste reine und unbefleckte HOCHZEIT vor.
Es dauert nicht mehr lange, ihr macht- und oreintierungslosen Ritter des gefallenen, gefressenen und aufgelösten Saturns und das Fest kann beginnen.
Himmlische Scharen stimmen bereits in den schönsten Gesang ein. Jeden Tag wird das Geld, die weltliche Macht brüchiger. Denn der Hauch des nicht mehr vorhandene Satans hält die weltlichen Kräfte nicht mehr zusammen.
Versammelt euch in leeren Räumen, zelebriert verzweifelt die schwarzen Messen unter der Engelsburg, oder in Bohemischen Wäldern. Was weltlich ist, bewegt sich nimmer, weil bereits tot. Es muss nun einfach noch im Bild total auseinanderfallen. Dann ist der Blick frei aufs Hochzeitsfest. Für die einen wird der Vorhang fallen, für die andern geht er für immer auf.

In liebe Simorre

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