Zum Haus der gerechten Hoffnung

Zum Haus der gerechten Hoffnung.

Zum Haus der gerechen Hoffnun

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Montag, 10. Mai 2010

Ein kleines Standpünktchen.

Ich will nicht einen Kreuzzug gegen die grossen Kirchen fahren. Spiritualität ist der Boden jeder Existenz. Kirchen sind die modernen Institutionen, welche spirituelles Wissen verwalten und weitergeben. Die Menschen brauchen halt, sie brauchen die Riten und sie brauchen, das ist ganz wichtige, den Zugang zum alten Wissen.

Leider ist es aber so, wie überall auf dieser Welt, dass Wissen auch misbraucht werden kann. In fundamentalitischen Gruppierungen werden im Namen Gottes Menschenrechte geschnitten. Und es wird Hass gesät. Das sind Dinge die nichts mit Spiritualität zu tun haben.

Ebenso gilt es starke Hierarchien anzuprangern. Kein Bischof ist ein besserer Mensch, weil er Bischof ist, aber er wird ganz klar bedeutend anders behandelt (und lebt auch materiell anders) als ein einfacher Ordensbruder. Das sind Dinge  nichts mit wahren Christentum zu tun haben.

Christus (oder die Idee welche von ihm bis un unsere Zeite übertragen wurde) war ein friedlicher Krieger gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung. Er hat offen die Wahrheit gesagt und bis zur letzten Konsequenz sein Wort gehalten.
Er hat sich nicht auszahlen lassen und hat seine Fähgikeitn nicht zu seinem Nutzen eingesetzt. Er hat getan, was er tun musste, im  Dienst an den Menschen. Welcher Kirchengeleherte tun das mit letzter Konsequenz (kann ein Mensch dies überhaupt?). Vorallem wieviele Dogmatiker und fundamentalistische Hetzter tun dies?

Es ist zudem mehr als fragwürdig, ob man Theologie überhaupt studieren kann. Theoologie ist keine abstrakt rational  Materie. Spirituelle Erfahrungen sind ganz persönliche innere Bewussseinszustände. Für den Einzelnen sind sie absolute Realität, sie sind aber für die Aussenstehenden nie überprüffbar und auch nicht nachvollziehbar. Deshalb kann es nicht sein, dass man Spiritualität erlernen kann. Man kann sie höchstens erfahren.
Es nützt uns nichts, wenn nicht erleuchtete Akademiker Hermeneutik betreiben. Ihre Auslegung der Schrift macht die Schrift für uns weder wertvoller noch zugänglicher. Es ist an uns die Essenz aus jedem Satz zu ziehen. Nur weil ein päpstlicher Nuntius etwas sagt ist es nicht wertvoller als wenn ein Henker dasselbe sagen würde.
Das Wesen der Spiritualität ist die freie Kommunikation mit anderen (inneren) Welten. Ob man diese Himmel, Hades, Olymp, Avlon oder Wallhallah nennt ist total unwesentlich, wichtig ist aber hingegen, dass man einen direkten und unverfälschten Draht dahin aufbauen kann.
Es gibt mehr als genug Beispiele, dass gerade ganz einfache Menschen zu den grossen Erleuchteten gehören. Wenn man der Schrift glaubt, dann ist das Nadelöhr zum Himmel halt materiell gesehen schon sehr eng.
Bedingt echte Spiritualität Selbstopferung?
Ich bin der Meinung bis zu einem gewissen Punkt ja. Ein kleiner Tod ist sicher keine schlechte Voraussetzung. Der Tod muss aber in Einsamkeit, Bescheidenheit und offener Ehrlichkeit geschehen. Die lächerlichen Logentode mit all ihrem künstlichen Firlefanz sind leerer Zauber und laden zu gefährlicher Selbsüberschätzung ein. Es sind Eintrittsriten in die eigene Hölle und kommen einem rasante moralisch ethischen Abstieg gleich. Es gibt keien Uebermenschen sondern bloss gleiche Menschen. Und jene die Meinen sie seine bessere Menschen sind spirituell gesehen auf einem vermutlich mit Seife beschmierten absteigenden Ast. PS: Wer göttliche Symbole offen auf Dollarnoten druckt und sich als spirituell besonders wertvoll einstuft (nach altägyptischen Riten) muss mehr als nur schwer krank im Kopf,sondenrn auch bis tief in Geist und Seele ungesund sein.
Und aus diesem Grund schlussfolgere ich, dass es für einen Bischof, Pabst, CEO, Chefarzt oder auch anderen fürstliche Kirchenmänner und weltliche Pseudospirituelle beinahe unmöglich sein muss, in höhere Gefilde aufzusteigen.
Spirituelle Erfahrungen brauchen keine materielle Umgebung, aber eine reine Seele.

Es gibt sehr viele Menschen im Dienst der katholischen und anderer Kirchen die ganz Grosses leisten. Von ihnen hört man meinstens in den Medien nur ganz wenig.
Es sind immer die stillen Schaffer, die die grössten Taten vollbringen. Die lauten religiösen Marktschreier verwechseln oft und offensichtlich das gepredigte Wasser mit zu teurem unkoscherem Wein.
Herzlichen Dank allen die sich ehrlich für Lichtarbeit einsetzen. Herzlichen Dank allen die Hoffnung verbreiten. Herzlichen Dank allen die Trost und Liebe spenden. All diese Güter  sind gratis und bedürfen keinem goldenen Behälter, sondern lediglich williger Seelen
Ein verstehendes, verzeihendes Lächeln bringt mehr als eine kalte Beichte. Ein ehrliches Danke mehr als eine frostige Fünzigernote in der Opferbüchse. Eine herzliche Umarmung viel mehr als ein laut in der Oeffentlichkeit (medienwirksam) gebete(heuchel)tes Ave Maria.
Der Kaiser der Spiritualität sitzt in der Sitlle und der absoluten Bescheidenheit.
Keine Reise bringt Dich näher zu Gott, keine Pilgerfahrt. Die Einkehr in Dich selber, aber ist der Zugang zu den höchsten Welten. Man muss keinen Schritt tun, um mit Ueberlichtgeschwindigkeit im Spirituellen Zentrum zu wandeln.

Die ganze Spiritualität schwingt in jeder Zelle, in jedem Deiner Worte, in jeder Deiner Taten, in jedem Deiner Gedanken. Du hast frei Haus eine kostenlose Standleitung zum Uebergeordneten (Gewissen). Wer das weiss,  ist frei von allen dogmatischen Zwängen.
Und er ist ganz nahe bei Gott.
Gott ist in jedem von uns. Keiner hat weniger und keiner mehr davon. Aber einige nehmen ihn bewusst oder unbewusst nur verzerrt oder gar nicht wahr.
Und Gott hat tausende von Gesichtern und tausende von Namen. Deshalb ist es mehr als müssig darüber zu streiten, ob er jetzt Allah oder Jehowah, Jahweh oder Christuts heisst.
Spüren ist mehr als Wissen. Spüren ist Seeligkeit, Wissen ist Unwissenheit und Mord an der Seele.
Die Weltenseele hat Myriaden von Flügeln, sie ist für niemanden fassbar, aber für alle immer und überall erfahrbar. Spiritualität ist einfach, sie ist ohne zu sein.

Was nützen heilige Bücher, wenn wir sie von anderen für uns Lesen lassen. Wir sind die Liebe und müssen sie uns nicht von anderen auslegen lassen. Wir sind nicht lieb, weil wir anderen gehorchen. Wir sind frei und handeln immer richtig, wenn wir in aufrichtiger Liebe leben. Ehrlichkeit ist das Tor und Liebe der Stoff der aus jenem Quillt. Zusammen erhlält man Seeligkeit, das oberste Gut.

Gut möglich, dass man alles auch ganz anders sehen kann. Ist bloss mein kleines, bescheidenes Standpünktchen. Aber dieses kleine Standpünktchen lässt alle hässlichen Drachen und angsteinflösssende Drohungen in Nichts auflösen. Dieses kleine Pünktchen schluckt allen Hass in sich auf, was will man noch mehr.

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