Zum Haus der gerechten Hoffnung

Zum Haus der gerechten Hoffnung.

Zum Haus der gerechen Hoffnun

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Donnerstag, 20. Mai 2010

Ist das so?







Man kann die  Welt nur heilen, wenn man bereit ist sich dafür voll und ganz hin- und aufzugeben. Wenn das Ego-ich aufgelöst in der Weltenseele, nichts Eigennütziges mehr wollend, einfach nur ist. Ich meine ruht im sein, ohne Veränderungen zu wollen, ohne eigentliche Reaktion. Bis zum enttscheidenden Moment, wo die Himmel sich öffnen?
Ist das so? Man könnte sich gut vorstellen, dass es die einzige Lösungn ist.
Denn jeder Gute Gedanke, jede Gute Tat, zieht unweigerlich schlechte und destruktive Elemente auf den Plan.
Saturn will seine Kinder fressen, wenn sich eines wehrt und oder in Panik flieht, darf es sich nicht wundern, wenn plötzlich ein neuer Saturn, aus den tiefen der Erde aufersteht, urplötzlich wie aus dem Nichts und es in einem Anfall gierig verschlingt.
Soviel zu den Taten. Fazit. Macher sind gefährliche Menschen. Und jeder der aussen viel MACHT ist innen leer.

Im Geist aber, da sind wir frei.
Und es ist nicht eine Flucht. Es ist das kreative Errichten einer neuen Dimension. Einer Anderswelt. Es ist das (für die aktuelle Welt unsichtbare) Vorarbeiten. Es ist das stille Schöpfen, voller Mut, Zuversicht und Liebe.
Beharrlich, kontinuierlich müssen die Gedanken gebündelt, zusammengeahlten, organisiert und gut formiert werden.
Dann kommt der Glaube an die  Umsetzung. Nicht, dass ich etwas dafür tue. Denn ich darf und will nicht direkt in die  Welt eingreifen. Denn jeder Eingriff nimmt einem anderen etwas weg und stört die Schöpfung.
Das Schicksal an die Türen klopfen lassen, das heisst Geduld haben.Wenn die Gedanken konsequent geformt werden, so muss das Schicksal klopfen kommen irgendwann. Nein nicht irgendwann, dann wenn die Frucht reif ist, wenn die geistige Arbeit abgeschlossen ist.
Der Mensch muss lernen in der Welt der Erscheinungen die Einsamkeit aushalten zu können. Er muss entdecken, was er und nur er will. Dieser Wille muss geheim bleiben. Im Kopf ausgeschmückt in allen Details. Sicheren Fusses muss der so gefüllte Mensch über alle weltlilchen Abgründe und Hindernisse schreiten, unbeeinflussbar und angstfrei.
Die Gedanken werden eine grosse Veränderung hervorrufen. Die Materie (welche nichts anderes als einwenig trägere Gedanken) werden den unsichtbaren, frischen Gedanken gehorchen müssen und sich langsam darauf hin entwickeln.
Der Glaube an uns ist wichtig. Die Einsamkeit manchmal schwer auszuhalten. Die Gefahr sich abhängig von Aeusserlichkeiten zu machen und so den Gedanken im Kopf die Möglichkeit des freien Wirkens zu nehmen ist gross.
Am schlimmsten ist der Griff zu Mitteln, welche gar nicht erst klare Gedanken aufkommen lassen. Mit Drogen und Giften werden sie verformt, verstümmelt, oder gar abgetötet. Dann wird es mühsam, denn man muss haltlos in einer Welt  leben, welche von der eigenen Gedankenwelt nicht mehr beeinflussbar ist.

Das Geheimnis ist masshalten und starkes, reines geistiges Denken. Darin liegt die ganze Hoffnung, darin liegt die Möglichkeit, dass jeder zu einem Held werden kann. Der Preis ist Enthaltsamkeit, sich nicht an Materie klammern wollen. Geniessen darf man die Materie in vollen Zügen, aber man muss bereit sein sie auch gehen lassen zu können. Jeder Vertrag ist deshalb ein kleiner Dolchstoss mitten ins Herz der Kreativität.

Man kann stoisch und epikuräisch zugleich sein, das schliesst sich gar nicht aus. Wer kann es einem Kind verbieten mit schönen Energien zu spielen?

Gruss und alles Gute.

simorre

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