Zum Haus der gerechten Hoffnung

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Samstag, 15. Mai 2010

Thomas Mann über die Bequemlichkeit des Menschen

Im Zauberberg, referiert Thomas Mann in wunderschönen, wenn auch nicht leichten Sätzen, über den Sinn des Lebens. Er legt einem seiner Protagonisten die bourgeoise Mittelmäsigkeit über. Diese bürgerliche Selbstzufriedenheit, ist der Untergang jeder Entwicklung und Fortschritts.

Ich zitiere

Der Mensch lebt nicht nur sein persönliches Leben als Einzelwesen, sondern, bewusst oder unbewusst, auch das seiner Epoche und Zeitgenossenschaft, und sollte er die allgeminen und persönlichen Grundlagen seiner Existenz als unbedingt gegeben und selbstverständlich betrachten und von dem Einfall Kritik daran zu üben, weit entfernt sein, so ist doch sehr wohl möglich, dass er sein sittliches Wohlbefinden durch ihre Mängel vage beeinträchtigt fühlt. Dem einzelnen Menschen mögen mancherlei persönliche Ziele, Zwecke, Hoffnungen, Aussichten vor Augen schweben, aus denen er den Impuls zu höherer Anstrengung und Tätigkeit schöpft. .......
Zu bedeutender, das Mass des schlechthin Gebotenen überschreitender, Leistung aufgelegt zu sein, ohne dass die Zeit auf die Frage wozu? eine befriedigende Antwort wüsste, dazu gehört entweder eine sittliche Einsamkeit und Unmittelbarkeit, die selten vorkommt und heroischer Natur ist, oder eine sehr robuste Vitalität.



Deshalb meine ich


Ich wünsche allen eine robuste Vitalität, um den Tücken des gemeinen Alltags gewachsen zu sein und um den Kopf aus dem Meer der Mittelmässigkeit erheben zu vermögen. Held kann jeder sein, der konsequent genug ist, in jedem Beruf, in jeder Funktion.

Wir brauchen mehr wahre Helden.

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