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Sonntag, 20. Juni 2010

Berlusconi ein Marsyas?


Ist Berluscni ein Marsyas?





Marsyas war ein lebeslustiger, dem Gesang, Spiel und Trank verfallener Mensch. In ekstatischer Entzückung genoss er die Wonnen des Lebens in vollen Zügen. Ein Begleiter der Kybele oder des Dionysos nie und nimmer ein Satyr, aber vermeint es fatalerweise einer zu sein. (Satansanhänger sind noch lange keine echten Teufel). Die Abhandlung von Nietzsche über den verblödeten "Kultur?menschen" ist hier sehr empfehlenswert (Die Geburt der Tragödie aus dem Genie der Musik).
Man kennt sie aus der italiensichen Unterhaltungsindustrie zu genüge. Weib, Gesang, Trank und oberflächliche Scherze sind die Schätze der Pseudosatyrn. Berlusconi ihr oberster Boss und selber Chefplastiksatyr.

(Colpo Grosso)Tutti Frutti ein Berlusconi TV-Produkt,  Berlusconis grössstes "Weltkulturgeschenk."




Marsyas also ein tanzender Trunkenbold trifft auf Athene, wie sie ein Klagelied auf eine von ihr erfundenen Doppeflöte spielt. Der Bacheant (Myrsias) ist hingerissen vom Spiel. Und entreisst der Weisheit (Athene ist die Göttin der Weisheit) eine Idee. Myrsias in seiner Ueberheblichkeit spielt einwenig auf seinem neuen (Ideenklau) Spielzeug und fühlt sich bereits göttlich gut.
Er fordert den obersten Gott (Sonnengott Apollon) zum Wettspiel heraus. Marsyas unterliegt. Der Göttliche spielt natürlich viel bezaubernder auf seiner Kythare als der pseudobocksfüssige Berlusconi (Pardon) Marsyas.

Der Marsyas Grössenwahn hat fatale Folgen. Er wird von den Göttern drakonisch bestraft. Marsyas wird aufgehängt an seinem Lebensbaum und bei lebendigem Leib gehäutet.






Niemandem ist es zu gönnen so bestraft zu werden. Und kein Sterblicher darf über andere urteilen.
Aber es gibt die häutenden Krankheiten. Es gibt die Geschwüre, die kein Apparat wegbrennen kann. Sie sind niemandem zu wünschen, aber es gibt sie und wird sie immer geben.
Ein Myrias verdrängt seine Vergänglichkeit. Er strafft sie weg, er färbt sie dunkel, er bleicht sie weiss. Jedem das Seine, der Wille ist frei, scheinbar. Vielleicht gibt es aber einen letzten Zahltag. Für italienisch-katholisches Verständnis jedenfalls bestimmt.

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