Zum Haus der gerechten Hoffnung

Zum Haus der gerechten Hoffnung.

Zum Haus der gerechen Hoffnun

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Mittwoch, 30. Juni 2010

Ist das Nichts ungebundener Wille.







Alles hat ein Anfang. Aber der Anfang ist nie abgeschlossen. Alles ist im Anfang und gleichzeitig am Ende. Zeit ist eine Illusion, der wir unterworfen sind, weil wir das wollen. Der Wille steht also über der Zeit. Ungebundener Wille ist nichts, gebundener Wille aber Zeit und Raum umwoben.
Da wo Nichts ist, sind der Ur-Anfang und gleichzeitig das Ur-Ende eingeschlossen. Es entspricht der Nabe des Weltenrades, der Drehpunkt der Alleinheit.
Was wenn ich das wäre? Was wenn das Nichts eine Uridee in mir ist?
 Nichts zu sein ist alles, denn es ist ungebundener Wille, noch ungeformt und ungerichtet. Ich denke,  dass das in mir Platz hat und ich aus diesem Stoff bin? Ich spüre das, wenn ich tief in mir versinke. Nein, ich spüre es nicht, es hat keine Qualität, es ist einfach, absolut unbewegliches Sein.





Nur nicht grössenwahnsinnig werden, zum Glück gibt es die Illusion der empirisch messbaren Welt, sonst würde ich in der Sonne des Göttlichen wahnsinnig verbrennen.
Ist die physikalische Welt eine Flucht aus dem Nichts? Schützt sie mich? Lässt sie mich mit mir selber messen? Kann ich dank ihr Erfahrungen sammeln?





Wir wissen nichts, tun nur so als ob. Und weil wir das wissen, dürfen wir.

Gute Nacht

Simorre

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