Zum Haus der gerechten Hoffnung

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Montag, 21. Juni 2010

Liebe







Ueber Liebe sprechen ist unmöglich.
Denn Liebe ist alles.
Und wenn man über alles gleichzeitig sprechen möchte, gibt das bloss eine
unerhörte Kakophonie. Und trotzdem sprechen wir immer über Liebe, weil Liebe eben alles ist.

Liebe will eines sicher nicht, einschränken und besitzen.

Respekt, Sitte, Moral, Verpflichtung hingegen
ziehen Grenzen, deshalb kann man über sie sprechen und urteilen.
Grenzen sind aber auch Liebe. Liebe ist aber weder vorurteil-beurteilbar-noch verurteilbar.

Liebe ist jenseits aller Urteile. Ein Urteil schränkt ein, das ist Liebe nicht.
In jedem Wort ist Liebe, auch wenn es einen schockt.
In jeder Tat ist Liebe, auch wenn sie abtötet.
Leben kann nur Liebe, nicht aber Hass. Leben kann nicht sein, wenn Liebe nicht gleichzeitig ist.
Hass und Wut sind Ausdruck von Liebe in anderer Form.

Es ist nicht gut den Teufel zu suchen, denn man findet sich oft am Schluss selber darin. Es ist nicht gut als Engel leben zu wollen, weil das teuflisch einseitig ist.

Es ist aber eine Kunst sich selber zu leben. In jedem Moment bewusst sich selber zu lieben.
Wenn jemand nicht einverstanden ist mit uns, so dürfen wir uns deswegen nicht verletzt fühlen. Wenn wir uns lieben, dann haben wir auch Verständnis dafür, dass jemand von aussen die Liebe, so wie ich sie sehe, nicht wahrnehmen kann.
Einer meint Gutes zu tun und tut in meinen Augen Schlechtes. Ein irdischer Schiedsrichter ist damit hoffnungslos überfordert.
Es gibt tote Regeln. Uebertritt man diese Regeln, hat man Regelbruch begannen und wird verurteilt. Man kann aber nicht verurteilt werden wegen Hass, Wut, Zorn oder Liebe.
Paragraphen bringen Ordnung, ohne die Persönlichkeiten zu ordnen.

Wenn ich etwas kaputt schlage, verdienen andere daran. (Versicherungen, Banken, Händler etc) Also ist Zorn auch Nächstenliebe. Ein Verurteilter lässt nicht Verurteilte moralisch besser aussehen. Die vom Richter nicht gebrandmarkten haben das Recht mit dem Finger auf die Verurteilten zu zeigen? Sie fühlen sich ethisch als etwas Besseres als die Verurteilten. Also tun all die Veruteilten den Nichtverurteilten einen Gefallen, das ist wahre Liebe?

Liebe zeigt nie mit dem Finger auf andere, sondern immer auf sich selber. Schuld haben nie andere, sondern immer man selber. Erst wenn ich die ganze Schuld der Welt auf meinen Schultern zu tragen bereit bin, bin ich bereit für ein nächstes Niveau.

Liebe-Gott sind zwei Begriffe und meinen doch das selbe, denn beide Begriffe sind allumfassend und unbegreiflich. Ist es nicht wunderbar, dass in jeder Aktion, in jedem Wort, in jeder Veränderung Gott und Liebe vorhanden ist? Ist es nicht die Liebe Gottes, welche jede Bewegung schenkt. Hat Gott nicht als Ganzes Platz in meinen Kopf, existiert er übehaupt ausserhalb, oder nur in mir, gar durch mich?

Wenn der Verstand in Trümmern liegt und die  Logik gebrochen ist, gehen die Türen zu den Künsten auf. Dann prasseln die Ideen auf das Individuum ein und es setzt diese intuitiv um. Intuition und offene Kanäle sind die Pforten zur reinen Gottesliebe.

Kann man also überhaupt Gott und die Liebe ausschliessen? Gibt es einen Ort an dem keine Liebe ist und kein Gott? Hat jener Attentäter, welche eine Statue an Berlusconis Kopf geschmettert hat versucht mit dem Mailänderdommodell eine Pforte aufzubrechen ins Innere Berlusconis für Gott und die Liebe. Meinte er, dass dieser Mensch von allen guten Geistern verlassen sei und er sie so einbringen könne.
Hat er mit Hass versucht Liebe zu bringen? Ist das ein gesunder (möglicher) Beweggrund. Und ist in Berlusconi nicht genau soviel Gott wie in mir und im Attentäter?

Fazit: Liebe ist göttlich unbegreiflich und überall.

Letzte Frage?

 Ein Richter fühlt sich erhaben, gegenüber einem Mörder.
Was ist heiliger, ein Mörder zu sein, oder Richter? Wer schenkt wem mehr? Wer hat mehr Liebe und Gott?
Urteilt selbst, mit der Gewissheit, dass ihr mit jedem Urteil euch selber mitverurteilt.

Friede und Liebe



simorre

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