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Samstag, 26. Juni 2010

Schule back to the roots






Schule quo vadis?


Die Wirtschaft fordert nicht nur für sich Rückbesinnung auf das Wesentliche, sie fordert es auch von den neuen Mitarbeitern. Für die Schulen ist der Auftrag ganz klar. Ein Schüler muss sozialisiert (teamfähig) und stattelfest in der Landessprache und in Grundkentnissen der Mathematik sein, wenn er ins Erwerbsleben einsteigt.. Das ist das Gerüst, dass man im Wald der Möglichkeiten nie aus den Augen verlieren darf.
Das erreichen einer stabilen  Kernkompetenz ist in einer reizüberfluteten, multikulturellen Gesellschaft nicht mehr leicht zu erreichen. Das Rad des irdischen Lebens läuft immer bunter und rascher,  Körper/Geist/Seele des Einzelnen scheinen dauernd überfordert und abgelenkt zu sein.

Was soll Schule und was ist sie überhaupt?
Das Wort Schule stammt aus dem griechischen (σχολή [skʰolɛː]) und bedeutete anfänglich Müssiggang/Nichtstun. Aus Sicht der Arbeiter, jener die die Akademiker tragen, hat Schule auch heute noch diesen Beigeschmak. Zum Teil ist diese Kritik auch berechtigt, u. B. wenn HSG-Absolventen Grossbanken in den Abgrund reiten, oder wenn immer mehr Studierte, immer mehr Unsicherheit generieren, statt den Menschen Sicherheit und Orientierung zu schaffen. Ob in Medizin, Informatik, Technik, Verwaltung, Wirtschaft der Arbeiter scheint den Studierten ausgeliefert und hat immer öfter das Gefühl, dass er hintergangen würde. Der schlecht Ausgebildete und wenig Informierte wird von der akademischen Spitze manipuliert und ausgenommen. Der Grund dieses absolut unethischen und amoralischen Arbeitens der Akademiker ist darin zu suchen, dass Grosskonzerne die Universitäten bezahlen (Aktuell UBS 100 Millionen für Wirtschaftsfakultät Uni Zürich). Leider bleibt es nicht beim Bezahlen, sondern die Grossindustrie nimmt auch direkten Einfluss auf dern akademischen Lehrbetrieb. Wer bezahlt, so behaupten sie, hat auch das Recht die Lehrpersonen und die Unileitung zu bestimmen. So verkommte das freie Denken immer mehr zu einem Denken, das den Ansprüchen der Grossindustrie genügen muss. So müssen wissenschaftlich Aengste geschürt werden (Schweinegrippe etc), welche der Pharmaindustrie und Sicherheitsindustrie in die Hände spielen. Oder es müssen Studien gemacht werden, welche amoralisches Tun der Grossiundustrie (Atomstrom, Irakkrieg etc) legitimieren. Leider sind hochbezahlte Professoren allzuoft bloss wissenschaftliche Feigenblätter, welche das dekadente Tun der Grossindustrie und Politik legitimieren müssen. Und sie sind dazu da Massen zum Kaufen von unsinnigen Produkten zu verführen.
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Gehen wir zurück zur Schule. Wann ist der Mensch eigendlich bereit zu lernen. Wann kann er sich mit geistigem Arbeiten auseinandersetzen. Welche Bedürfnisse müssen zuvor gestillt werden? Lieber Odin lass Dir dies mittels der Maslowschen Pyramide erklären.

Die Basis der Pyramide ist das körperliche Wohleregehen. Das heisst, der Körper braucht eine saubere Umwelt, genügen Nahrung, Platz, Ruhe und körperliche Gesundheit.
NOTABENE: In vielen Ländern und Grossstädten fehlt bereits diese elementarste Basis. Kein wunder also, dass auch in den Banlieus zivilisierter Grossstädte nicht an geordneten Unterricht zu denken ist.

Die Zweite Stufe ist die Sicherheit. Sicherheit vor Krieg, Raub und auch psychischem Terror.
Denk an die Kinder in Ruanda, Somalia, Irak, Afghanistan, Kongo aber auch in den Townships in Südafrika, oder den Favelas Limas, aber auch den Ghettos von NYC.
Die Dritte Stufe ist die seelische Integrität. Man muss geliebt und gewollt sein.
Denk an die vielen psychisch kranken Eltern. Geplagt von Arbeitslosigkeit, Perspektivenlosigkeit ertränken sie ihren Kummer im Alkohol. An Liebe ist da nicht mehr zu denken.
Die vierte Stufe ist die Selbstakzeptanz welche zu einen gesunden Selbstwertgefühl führt.
Hier geht es darum, dass man gelobt wird. Dass man auch mal einen Sieg nach Hause fährt. Deshalb sind Kompetitionen (auch verlieren und nicht aufgeben muss gelernt sein) sehr, sehr wichtig.

Erst dann ist der Weg frei für die Spitze der Pyramide, die Schule, das geistige, individuelle Arbeiten.
Das Wort Schule stammt aus dem griechischen (σχολή [skʰolɛː]) und bedeutete anfänglich Müssiggang/Nichtstun.  Das muss sich jeder Akademikder (Titelträger) dich hinter die Ohren schreiben. Eigendlich ist seine Arbeit ein teuer bezahlter Müssiggang. Natürlich ist das überspitzt, aber aus sicht eines Gerüstebauers, Kanalarbeiters, Tunnelbauers, Landwirts ist die Arbeit eines Anwalts ganz sicher keine SCHWERARBEIT.

Man muss sich dem bewusst sein, ein Intellektueller  müsste demnach sehr bescheiden sein, da er sich mit "Müssiggang" beschäftigt. ER dankt der Natur, der Familie, den Arbeitern, den Sicherheitskräften, den Institutionen (Staat), die ihm seine Arbeit/Ausbildung  ermöglichen. Ohne diese Pfleiler wäre er nicht, was er ist.  Ein Akademiker braucht hunderte von Menschen, welche schwer für seine Ausbildung arbieten.
Ein bewusst lebender Akademiker weiss, dass er seine Ausbildung gemacht hat, um der Gesellschaft zu dienen. Er lernt nicht, um viel Geld zu verdienen und einen Dr. Titel zu erheischen, um damit seine Visitenkarte zu schmücken, sondern er lernt, weil er der Gesellschaft und der Natur von der er getragen dienen will.
 Das muss die Kernmotivation jedes Studierenden sein.











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