Zum Haus der gerechten Hoffnung

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Samstag, 10. Juli 2010

Sommerlinde

Nordeuropa






Sammelsurium über die Linde. Ein Familien- und Mutterbaum. Ein Sinnbild für Heim und Hof, aber auch Gerechtigkeit und Freiheit, sowie geselliger Gesellschaftsbaum.
( diverse Quellen aus dem Internet)

Germanen

Der Liebesgöttin Frigga oder Freya ist die Linde zugeordnet. Sinnbild der Linde ist die Fruchtbarkeit, Güte, eine "linde" Mütterlichkeit, eine Herzlichkeit und ein immerwährendes Leben. Die Volks- und Gerichtsverhandlung ("Thing") fand bei den Germanen "unter Linden" statt im Glauben, dass Freyas Baum die reine Wahrheit ans Licht bringen werde. Der süsse Duft der Lindenblüten sollte ausserdem Auswirkungen auf den Richter haben, mildere Urteile zu fällen.
Auf Hügeln weit sichtbar angepflanzt gilt die Linde als Freiheitsbaum. Wer ihn erriecht, über den war kein Urteil mehr möglich.

Griechen

Die Linde ist in der griechischen Kultur ein Vertreter der Weiblichkeit (gegenüber der Eiche als Vertreter der Männlichkeit). Die Lindenblüten werden im Dienste von Aphrodite, der griechischen Göttin der sinnlichen Liebe und der Schönheit, zu Kränzen geflochten. Die Linde ist der Aphrodite zugeordnet. Unter der Linde wurde für Aphrodite geopfert.

Griechen, Römer

Es existieren Erzählungen, z.T. von Linde (Symbol für Weiblichkeit) und Eiche (Symbol für Männlichkeit) zusammen.

Mittelalter

Seit der Zeit der Ortsbildung und Städtebildung wird die Linde in Mitteleuropas Germanenzonen regelmässig im Zentrum der Orte als "Dorflinde" angepflanzt, die nun den Platz des Spiels, des Tanzes, des Gesprächs und der Hochzeit symbolisiert. Die Linde wird auch im Minnesang bei Walter von der Vogelweide besungen. Im Niebelungenlied ist es ein Lindenblatt, das bei Siegfried zum Schicksal wird, das eine Lücke im Schutzpanzer hinterlässt.



Die Kirche deutet die Freya-Linden der Germanenzonen in Maria-Linden um (Marienlinden).
Die Linde blieb bis in die neuere Zeit mit Kreuz oder Maria-Figur ausgerüstet. Die Freya-Linden dürfen alle stehenbleiben.



Charakter

Bei freier Entfaltung hat die Linde eine weiche, einhüllende Wirkung. Über Dorflinden existieren Gedichte, Lieder, Sagen über die Linde, mittelalterliche Paartänze um die Linde, begleitet von Handtrommeln, Tanzfeste. Die Linde ist ein Baum der Liebe. Die meisten Lindengeschichten sind Liebesgeschichten. Als Gerichtsbaum existieren auch viele Sagen und Märchen, die von weisen oder ungerechten Urteilen unter Linden erzählen, z.B. von Hermann Hesse die Geschichte "Die drei Linden".



Laut Messegue haben Lindenblätter eine blutreinigende Wirkung und sollen vor allem gegen Phelbithiden aber auch gegen arterielle Plaques etwas bringen. Die Lindenblätter beruhigen auch das vegetative Nervensystem und sind somit gut bei hyperaktiven Kindern, leichten Schlafstörungen, Aengsten und Sorgen wirken aber auch krampflösend bei Asthma und Husten. Sie seien auch schweisstreibend ( Toxine ausschschwemmend), leicht diuretisch und auch gut gegen bakterielle Infektionen.
Für Messegue ein "tisane de bonheur" welches, wenn regelmässig getrunken, für einen guten und erholsamen Schlaf sorge.

11.3-20-3 und 13.9-20.9 sind die hohen Tage der Linde im keltischen Baumhoroskop.

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