Zum Haus der gerechten Hoffnung

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Samstag, 31. Juli 2010

Wenn so was Schule macht!

Verarmung des Weltengeistes durch entseelte geistesarme Lehranstalten

Ich füge ein Beispiel ein. Vorlesung über Thomas Hobbes Leviathan an der renommierten Yale University

Nota Bene: Das Buch Leviathan wurde von der Oxford Universität als schändlich eingestuft und öffentlich verbrannt. Nur kleine Geister verurteilen, deshalb werden grosse Geister immer von kleinen Geistern gebrandmarkt. Heute rühmt sich selbstverständlich jede Eliteuni den Leviathan heuchlerisch im Stoffplan zu haben. Der Leviathan ist zweierlei Hinsicht extrem wichtig.




Monoton, schwarz absolut emotionslos und leer. Ich will hier nicht eine Professor als solches kritisieren sondern hebe den Finger gegen die elitären Bildungsinstitutionen weltweit. Oxford, Princeton, Yale, Sorbonne, Cambridge etc bilden die Weltelite aus. In deren Gängen und Hallen werden künftige Weltleader gezüchtet. In deren Campuses bilden sich die Bruderschaften, welche Wirtschaft und Politik der ganzen Welt bestimmen. Es kann uns also nicht egal sein, wie diese elitäre Jugend geschult wird. Hobbes hat seine Studium auch in Oxford gemacht.
Wenn man dem Referenten 10 Minuten zugehört hat, versteht man gut weshalb der Film Dead Poets Society derart richtig und wichtig ist.

Die Fantasie, die Lebensfreude, die Vielfarbigkeit der Natur, die vibrierende Seele, alles wird abgetötet und in schwarzgrau getüncht. Erstickend sind die Reden, ausgelöscht die Hochschulabsolventen.
Nur das kreative Moment, schafft Erneuerungen und bloss ein wacher Geist zaubert Visionen vors innere Auge. In Oxford u. co. haben Visionen keinen Zutritt.
Im Keim erstickt ist der Funken Leben, der alles Leben ausmacht. Es sind Matte Spiegel die den Adpeten vorgehalten werden.

Und wer sind diese Adepten? Der grösste Haufen sind lukrative Kunden, nicht künftige Hoffnungsträger, nein sondern lukrative Kunden. 100`000sfr pro Jahr für ein Studienplatz, muss erst noch erarbeitet werden. Ein paar ganz wenige erhalten ein Stipendium. Es sind dies die Wunderkinder, welche mit sechs bereits eigene Kompositionen tun, oder ähnliche anormale Begabungen haben. Viele dieser "Wunderkinder", sind einseitig stark, haben aber andererseits ausgeprägte Defizite. Viele scheitern und machen keiene grossen Karrieren sondern Stranden in der realen Welt als Sonderlinge, welche dann zu Sozialfällen werden. Nur ganz wenige dieser SONDERBEGABTEN? schaffen es ein normales, gesundes Leben zu führen.

Nebst der ganz dünnen Sicht jener die ein Stipendium erhalten sind Yale, Oxford, Cambrige den Reichen und Adeligen ein Tummelplatz. Ein blaublüter ohne Oxfordabschluss passt nicht in die Familienchroniken. Die werten Professoren drücken für ein lukratives Geschäft gerne mal beide Augen zu. Einen Prinzen zu Doktor zu machen, wertet ist doch beste Werbung. Es kommt nicht auf die Fähigkeiten der Schüler oder Jungakademiker darauf an, es kommt auf die Kreditfähigkeit deren Eltern an und oder, ob man einen Hochbegabten aufnehmen kann und ihn dann Telegen als Werbefigur für die Institutionen in Szene zu setzen. Es sind folgich viele junge Menschen in solchen Universitäten die nicht dahin wollen und jene die da ausgebildet werden sollten, weil sie die Fähigkeiten haben, finden keinen Platz.

Kleine Geister sinds die grosse Geister zitieren. Kleine Geister die damit Grosses Zerbrechen, verschandeln und entehren. Schweigen wären oft mehr, als zu zitieren, was man nicht begriffen hat. Wenn einer dummes auf Griechisch und Lateinisch sagt, ist es immer noch Dumm.
Es wimmelt auf der ganze Welt nur so von Menschen mit akademischen Titeln. Wer keine mittlere Reife im Sack hat ist schon nicht mehr Ueberlebungsfähig und gilt in der gehobenen Gesellschaft als leicht geistig behindert, sorry mentally challanged (wie die Brüder in Ubersee politisch korrekt, aber völlig unsinnig, geistige Behinderung umschreiben).

Im gleichen Zug wie die Rate der Doktores in die Höhe schnellt, verarmt der lebhafte Geist. Es ist nicht mehr die Freude am Lernen, welche den hellen Geist an die Uni treibt, nein das Protemonnaie der Eltern.
Mehr noch, die geistig wirklich Wiffen wenden sich von den Universtitäten ab. Sie lernen autodidaktisch, weil sie sich die Zeit nicht mit einer Horde eingebildeter Trolle verschwenden wollen. Weil sie nie fair und korrekt benotet werden können. Von einem System, das nicht den hellen Geist, sondern den ungefährlichen, gleichgeschalteten homo academicus züchtet. Benotung ist auch aus einem anderen Grund kaum möglich, denn wie kann ein kleiner Geist einen grossen fassen?
Auswendiglernen, auswendiglernen und noch mals auswendig lernen. Das ist das Motto, die ganzheitliche Ausbildung ist gewichen. Freie Marktwirtschaft in Universitäten, es wird gelehrt und gelernt was rentiert, nicht was Sinn macht.
Es wird gesagt, was gute Noten bringt, nicht die Wahrheit. Es wird gelesen nicht aus Lust, sondern einfach und stur auswendig und nach Stoffplan.
Wer Zusammenhänge sieht und vernetzt denkt, geht unter in einer Welt die Detailwissen benotet. Die Selektion betreibt, welche die Akademiker zu wandelnden Computern macht. Auf Knopfdruck spucken sie eingetrichtertes einwandfrei aus, der eine wie der ander, keiner fähig sich selber und seine unmittelbare und weiter Umwelt zu beurteilen. Jeder plappert dem anderen nach. Wir haben akademische Kleinkinder unfähig Entscheidungen wirklich auch mal gegen den Strom zu fällen. Kümmerlich was sie selber produzieren können, aber auf Teufel komm raus abkupfern. Es sind billige akademische Pfauen welche sich mit vielen fremden Federn schmücken und oft nicht wissen, was sie zitieren, oder sagen. Es ist noch nie so einfach gewesen sich mit fremdem Wissen zu schmücken. Wikipedia macht aus jedem Trottel einen halbfertigen Akademicus.

Sorry, es tut mir auch weh eine solche Keule zu schwingen. Ich weiss, dass es viele Menschen gibt, denen die Bildung wichtig ist, die mehr wollen als nur trocken wiederzukäuen und einzutrichtern. Es gibt sie die unkonventionellen Lehrer. Ich bin der Meinugn, dass es solche aber an den grossen Eliteuniversitäten kaum gibt. Denn dort lehrt ein Haufen von Eitelkeiten, trieft alles vor elitärem  Standesdünkel. Wer nicht ins Schema passt wird nicht gewählt und wählen tut nur die Elite für die Elite.

Querdenker haben keinen Platz. Der selbständig Denkende ist ein subversive Gefahr und darf nicht in die elitären Alma matres eindringen.
Früher hat man Bücher verbrannt, öffentlich. Heute macht man das viel subtiler. Man lässt die Bücher, aber verbietet deren Interpretation. Man will die Fantasten nicht, die am Status quo rütteln könnten. Sie sind die Gefährlichsten.

Dumm muss der Mensch bleiben, auch wenn er Mediziner, Jurist, oder politischer Berater wird. Es gibt nur selten einen Chefarzt der neben sich einen besseren Oberarzt gewähren lässt. Die Weltelite macht es gleich. Sie lenkt ebenso. Was wollen Ingenieure, die ethisch und moralisch zu wach sind. Die uns sparsame Motoren bauen und uns so das Oelgeschäft vermiesen. Was wollen wir vernünftige denkende Oekonomen, die unsere Kartelle und mangelnde Kontrollorgane anprangern würden. Was wollen wir eloquente Rethoriker vor offen Mikrofonen, die uns Sitmmen stehlen könnten. Was wollen wir wache Mediziner, die der Pharmaindustrie den Todesstoss verabreichen würden.

Der wahre wache Geist wurde schon immer aus den Eliteschulen verbannt. Oder er wurde als subversiver Charakter gar verfolgt. Ob ein Jan Huus, Paracelsus, Gallileo Galilei, sogar Einstein (wie lange kämpfte er um seine Dissertation?). Wer denkt lebt gefährlich. Wer eingetrichterte Gedanken so wiedergibt, wie man es hören will, bringt zwar die Welt gar nicht voran und verleugnet bewusst die Wahrheit,  aber er wird dafür reich und auf den Schild des hohen Establishments gehievt. Ein leben in Saus und Braus ist ihm sicher, Ehre und Ruhm ebenso. Wer will schon darauf verzichten und lieber als geächteter intellektueller Nestbeschmutzer durch die Unterwelt des Lebens ziehen. Das sind nur einige wenige und einige unter diesen wandern sogar in psychiatrische Kliniken.

Ich bin nicht sauer, nicht zornig, aber ich stelle fest. Bildung ist keine Passion mehr, sondern ein Geschäft. Die Innereien der Bildung sind auf dem Scheiterhaufen der globalen elitären und eitlen Wirtschaft verbrannt worden. Aber wie schon immer in dunklen Zeiten, gab es jene die verboten in privaten Katakomben an Unantastbarem herumgearbeitet haben. Die versucht haben, der Wahrheit auf den Zahn zu fühlen, die sich nicht mit Vorgekautem haben abfüttern lassen. Und die jeder Gefahr und Aechtung durch die Gesellschaft trotzten.

All diesen Pröblern und Tüftlern wünsche ich Mut, kreative Inspiration und gute Gesundheit die Welt braucht euch so sehr, wie schon lange nicht mehr.

simorre.

Falls es Fehler im Text hat, es geht um Inhalt nicht um Form. Die perfekte Form ist die Hure der heutigen Zeit. Fettgeschminkt scheinliebt sie ohne Seele für viel Geld.
Wenn Austrittsberichte schön in der Form, ohne orthographischen und grammatikalischen Makel verschickt werden, heisst es noch lange nicht, dass sie richtig sind.

Fehlerfreie Form ist schon immer ein diablolisches Attribut gewesen. Alle irdische Formen gehen einmal dahin. Die eitlen Pseudowissenschaftler und Falschexperten werden einmal mit ihrer eigenen Nacktheit konfrontiert werden. Der Preis für die irdischen Wollustsgeschenke fordern in der Welt der Ewigkeit einen hohen Tribut. Es ist und darf nicht an uns sein, jemanden zu verurteilen, das ist klar. Aber die Gewissheit, dass sich einmal die wirkliche Gerechtigkeit über jede Seele legen wird, muss den Grüblern im Schatten Trost und Motivation sein.

Gruss simorre

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