Zum Haus der gerechten Hoffnung

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Zum Haus der gerechen Hoffnun

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Sonntag, 18. Juli 2010

Wissenschaftliches Unwissen.



Wer sich Wissen aneignet wird bescheiden. Wer versucht zu verstehen, versinkt in unendliche Welten und Weiten. Wer auf rationalem Wissen schlafwandelt, hat nichts mit unserem Leben und der Welt in der wir existieren zu tun. Die Schule kann und Rechnen und Lesen beibringen. Anhand dieser Dinge können wir unsere Gefühle  und Gedankenwelt anderen auf Distanz kundtun. Mehr können die Schule und die Universität nicht. Sie füttert uns mit Abstraktionen, Modellen mit toten Ideen.

Unser eigenes stabiles und gesundes, inneres Seelenleben ist der einzige direkte Draht zum Verständnis des eigenen Ichs und des Universums. Die tiefe der Betrachtung erfolgt nicht analytisch, sondern visionär. Analyse, sei es chemische oder physikalische, tötet mit ihrer Anwendung das zu analysierende Ding. Jede Erscheinung hat eine Seele und einen Geist. In jene muss man eintauchen können, das erst macht weise. Dieses Eintauchen ist aber ein ganz persönlicher, stiller ja HEILIGER Prozess. Das hat nichts mit oberflächlicher Statistik und lächerlichen Berechnungen zu tun. Das kann man nicht lernen, für das gibt es weder Noten noch Diplome.
Mit diesem Eintauchen kann man heilen, sich selbst und die Gesellschaft. Man kann damit weder Ruhm noch Ehre erlangen und schon gar nicht mehr verdienen, als man zum Ueberleben braucht.
Es ist ein Wandeln in der Zwischenzeit, im Zwischenraum, der den Suchenden zum wahren Weisen  macht. Für postaufklärerische Wissenschaftler ist einer der die Traumpfade begeht ein lächerlicher Fantast, ein exotischer Spinner, ein psychisch Kranker, mit dem muss der Weise leben können.

Ich habe in den Institutionen viele kranke Gelehrte gefunden. Seelentote, von der Natur entkoppelte, grössenwahnsinnige, respketlose Egomanen.
Die Bescheidenheit ist ein Muss, jedes Menschen, der Wissen in sich trägt. Denn er ist sich bewussst, wieviel Unheil er mit seinem Wissen anderen zufügen kann. Wissen verpflichet zur Verantwortung. Denn wahres Wissen ermahnt, dass es keine absoluten Wahrheiten gibt.

Die von der Pharmabranche gesponserten Weiterbildungen, sind gehaltlos, riene Marketingveranstaltungen
Es geht da nicht ums Heilen, sondern ums Geldgenerieren.
Im Spital führt der Spitaldirektor (pardon der CEO) das Zepter. Er ernennt seine Chefärzte. KK bestimmen zusammen mit politische Institutionen wie und wo man heilen darf. Die Medizin ist zu einer toten, abstrakten Hure der Oekonomen und Politiker geworden.

Es ist wahr, dass nur Liebe heilen kann, dass ein Auflegen der Hand und vermitteln von Hoffnung und Zuversicht die besten Garanten für die Stimulation der Eigenheilung sind. Kein Arzt, keine Bildungsstätte will das wahrhaben, weil es nicht rentiert und sie selbst als Falschprediger entlarven würde.

Jede Handlung am Menschen muss mit höchster Ehrfurcht geschehen, heute wird im Akord operiert, bestrahlt, gestochen, geröntgt.
Die Individualität, das Seelenheil der Kranken ist auf dem ruchlosen Altar der Wirtschaft geopfert worden. Welcher Onkologe, versteht schon etwas vom Jenseits? Welcher Chirurge vom Geist der Organe? Welcher Psychiater hat auch nur die leiseste Ahnung der geistigen Welten? Welche Agronom kennt die Elementarwesen und Pflanzendevas? Welcher Astronome die göttliche Dimension?

Es sind abstrkte Wissenschaftler, die uns mit ihrer Wissenschaft zu abhängigen, furstrierten und vom ewigen Leben entkoppelten pseudomodernen, aufgeklärten Menschen gemacht haben.
Wissenschaftliche Analysen haben uns nicht glücklicher gemacht, aber sie kosten uns enorm viel. Wie ruhig, still und friedlich wäre die Welt, ohne unsinniges Wissenschaftsgelaber, welches das destruktive Tun der Mächtigen legitimiert?

Natürlich gibt es auch den weisen Wissenschaftler, aber jener ist weder auf den Kongressen anzutreffen, noch ist er Dekan oder Rektor. Nein er ist ein stiller, kritischer, aufmerksamer, sein Fach liebender komischer Kauz. Einer der das Rampenlicht der Oberflächlichkeit scheut. Einer der zurückgezogen seinen Träumereien nachgeht. Einer der in der Stille aus dem Vollen schöpft. Ich wünsche diesen, wertvollen Menschen (zum Glück habe ich davon auch eine schöne Handvoll kennengelernt) Glück, Befriedigung und Zuversicht. Denn die Welt braucht euch als Weltenlehrer und Weltenheiler, als Hüter der alten Weisheiten.


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