Zum Haus der gerechten Hoffnung

Zum Haus der gerechten Hoffnung.

Zum Haus der gerechen Hoffnun

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Sonntag, 1. August 2010

Descartes mein liebster Querdenker.

Den klaren Gedanken gehört die Welt, dem dumpfen Sein der ewige Schlaf. Sein ist nicht möglich ohne zu denken. Mit Gedanken die Welt ordnen, oder mit Gedanken die Welt verändern, ja sogar schöpfen? Was ist der Körper, was die Seele und ihre Emotionen? Wie kann man die seelische Impulse im Gleichgewicht behalten. Wie wirken sich Gedanken auf die Seele resp. den Körper aus, wie auf die Welt. Was ist echt und was nur Täuschung.

Das Schöne an Descartes ist, dass er der Eitelkeit keine guten Eigenschaften abgewinnen  konnte, hingegen bezeichnete er Bescheidenheit und Selbstironie als Atribute der echten Weisen. Wer im Rampenlicht dem Erfolg nachrennt, verliert die Fähigkeit in Ruhe und Bescheidenheit tief zu denken. Zu abgelenkt, jagt dieser den niederen Emotionen nach.

Les passions de l âme (1649). Ist ein wunderbares Buch. Jeder Staatsmann, jeder Lehrer, jeder der Verantwortung für andere Menschen übernehmen will, sollte sich einen schönen Teil daraus ganz fest zu Herzen nehmen. Es sind ganz scharfe Betrachtungen des menschlichen Seins.

Ueber die Metaphysik muss man sich ja nicht immer als erstes hermachen. Denn wenn der Besen seine Eigendynamik nimmt ist der Zauberlehrling oft total überfordert.

Gruss

simorre



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