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Mittwoch, 13. Oktober 2010

Das Gute und das Böse

Hallo Odin

Es ist nicht möglich, dass man den absoluten Nullpunkt erreicht. O Kelvin ist eine imaginäre Grösse. Je näher ich ihr kommen will, umso mehr Energie verschluckt die Reise dahin, bis am Schluss alle Energie des Universums aufgewendet werden müsste, um O Kelvin trotzdem nicht zu erreichen.

Es gibt noch andere Grenzen, die  nicht überschritten werden können. Masse (auch die kleinste Masse der Welt) kann nie schneller sein, als das Licht. Denn möchte man auch die kleinste Masse der Welt auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen, müsste man ebenfalls unendlich viel Energie aufwenden.

Auch im Kosmos gibt es solche komischen Grenzen. Was ist hinter der Hintergrundsstrahlung? Weshalb besteht 90% oder mehr des Universums aus dunkler Materie. Was ist dunkle Energie? Was ist in einem schwarzen Loch.

Eines steht für mich jedenfalls fest, die Welt scheint  immer aus zwei Prinzipen zu bestehen, die miteinander in Wechselwirkung stehen. Und es scheint unüberbrückbare Grenzen zu geben.

Die Wechselwirkung von zwei Prinzipien siehst Du auch, wenn Du die Materie genau betrachtest. Dann erfährst Du, dass aus einem Energiefeld urplötzlich (unter bestimmten Umständen) Materie entstehen kann. Und dass sich Materie auch plötzlich in reine Energie umwandeln kann, um sich darauf in zwei neuen Materienteilchen zu manifestieren.

Es ist unmöglich Materie und Energie ganz scharf auseinander zu halten. Obwohl die beiden Prinzipien ganz unterschiedliche Regeln befolgen, sind sie im Innersten ein und dasselbe. Ying/Yang und im Zentrum ist der Zen-Punkt?


Bild eines supersolids. Dem Bose-Einstein-Kondensat entsprechend. Das ist ein Zustand den die Materie bei ganz kalten Temperaturen nahe am absoluten Gefrierpunkt annimmt. In diesem Zustand gibt es keine klare Trennung mehr zwischen den Teilchen, in diesem Zustand werden sie zu einer Einheit. (Vielleicht ist der ganze Kosmos eine grosse Einheit, aber wegen den warmen Temperaturen sind wir uns der Einheit nicht mehr bewusst? ;-))

So sehe ich das auch mit dem Guten und Bösen. Irgendwie braucht das eine das andre. Und je mehr Gutes man schafft, umso mehr Böses entsteht anderswo. Das mag schrecklich anmuten, würde aber dem Gleichgewichtsanstpruch aller universalen Kräfte entsprechen.

Was also, wenn man soviel Gutes entstehen lassen würde, dass die Welt sich unter einem apokalyptischen Gegenstoss des Bösen auflösen müsste? Wäre man dann erlöst, zum Preis der Vernichtung der ganzen materiellen Welt.? Oder aber wenn man selber so schlecht würde, dass sich die Welt zu einem Garten Eden entwickeln könnte.

Aber eben, zum Glück kann man das absolute nicht erreichen, wie oben geschilder. Deshalb ist jeder Mensch gut und böse zugleich und das ist definitiv sehr gut so.

Das sind selbstverständlich zu grosse Gedanken für einen viel zu kleinen und unvernünftigen Menschen wie mich. Es ist bereits verwegen, nur schon annähernd so zu denken, ich tat es nun aber trotzdem.

Entschuldigung.

Gruss

simorre

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