Zum Haus der gerechten Hoffnung

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Montag, 18. Oktober 2010

Kaliyuga

Hallo


Das Avestische und das Sanskrit sind wahrscheinlich die ältesten Sprachen mit Alphabeth. Gut möglich, dass die Runen, Hieroglyphen und Keilzeichen noch älteren Ursprungs sind.

Heute geht man davon aus, dass die Relgion sich in Indien zuerst entwickelt hat. Woher das alte spirituelle Wissen stammt, weiss ich nicht. Es ist jedenfalls dann über den Iran (avestisch und altindisch sind beides indogermanische ganz alte Sprachen) nach Babylon-Aegypten-Griechenland-Rom zu bis zu uns gekommen. Und hat das alte keltische, germanische, schamanistische Wissen verdrängt. Es kam zu uns in der Form der katholischen Kirche. Erstaunlich aber ist, dass in allen grossen Religionen der Kampf gegen das Böse und die Apokalypse zentraler, wesenticher Bestandteil sind.

In den Veden spricht man von einem Kaliyuga. Das Kaliyuga kann man mit der christlichen Apokalypse gleichstellen. Auch im Budhismus, Islam, und auch im Judaismus gibt es die Hoffnung auf eine Erlösung von den irdischen Fesseln in Form einer Apokalypse.

Im indisch hindusitischen Glauben kämpft Shiva gegen Kali (den Dämon des Bösen), im Islam werden sich Mhadi/Jesus gegen den Antichristen durchsetzen, im Buddhismus wird ein neuer Buddha erscheinen, bei den Juden werden Henoch und Elia den Antichristen entlarven und bei den Katholiken ist der Erzengel Michael jener, welche das Böse jagt. Es gibt also in jeder Religion einen Erlöser, der das Böse entlarven wird und damit zu Fall bringen wird. Zentral ist also die Suche nach Wahrheit und die Suche das Gute vom Bösen zu trennen. Auch wenn alles von Gott kommt, so ist die Differenzierung von Gut und Böse die einzige Möglichkeit Seelenheil zu erlangen.

Ich glaube, dass jeder inkarnierte Mensch im Kaliyuga ist. Es ist der einzelne Mensch, der selber zwischen Taten zum Wohl der Gemeinschaft und egoistischen Taten entscheiden kann.  Der Mensch Mensch kann nicht Rettung von aussen erwarten, er muss sie von Innen erarbeiten. Mit seinen Taten kann er selber zum persönlichen Heilsbringer werden und sich so retten.


Lieber Odin ich will dir damit sagen, dass der innere Kampf im Menschen, seit es Menschen immer ausgetragen wird. Kein anderes Geschöpf kann sich so wie der Mensch zwischen Gut und Böse entscheiden. Lass Dir also von keinem Freigeist einreden, dass es diesen Unterschied nicht geben würde. Der Kampf für Gerechtigkeit und das Gute ist ein ganz persönlicher. Mit jedem Wort, mit jeder Geste und vor allem mit jedem Gedanken kann man sich dafür einsetzen. 
Es ist für jeden Menschen schwiereig immer ausgeglichen zu sein, kein Mensch kann einen Tag erleben an dem er nicht einen Fehler gemacht hat. Kein Mensch kennt die absolute Wahrheit und doch hat er das Gewissen, eine innere Stimme, welche ihm sehr wohl sagt, was gut und was schlecht ist.
Ein Krieg für das Gute ist demnach das dümmste, was den Menschen überhaupt einfallen kann. Blutvergiessen ist nie gut. Der Kampf des Guten gegen das Egoistische wird nur in Deiner Brust ausgetragen. Es geht nicht darum andere zu zwingen so zu denken wie man selber denkt und handelt. Man kann aber Vorbild sein. Man kann sich in jeder Situation dafür entscheiden so zu handeln, dass man den anderen und sich selber nicht nur nicht schadet, sondern hilft weiter zu kommen. Wer anderen hilft, hilft sich selber doppelt. Wer verzichtet gewinnt am meisten. Wer vergibt, reinigt sich von eigenen Fehlern. etc etc etc..



simorre

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