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Sonntag, 30. Januar 2011

Arabischer Frühling. Wo hortet die USA das agent orange?

Hallo Odin



Es tut mir leid, dass ich Dich vernachlässigt habe. Ich habe versucht mich in Diskussions-Foren (Tagesanzeiger-NMT (Never Mind The Markets) einzubringen. Es ist einerseits sehr aufschlussreich, aber auch unbefriedigend. Man kann die Meinung zwar sagen, aber man kommt sich in einem Forum, welches vor allem von analytisch denkenden Menschen besucht wird, oft einsam und verloren vor. Ich werde trotzdem sicher nicht aufgeben zu versuchen meine Feuerfunken in die Dunkelheit unserer Zeit zu schmettern.

Nun zu meinem heutigen Kernthema: Ausschreitungen in Aegypten.

Die Revolution in Aegypten ist eine geplante Revolution. Denn Aegypten ist strategisch ganz anders als Tunesien. Tunesien ist ein kleines Land und Ben Ali war ein Protege von Sarkozy nicht mehr und nicht weniger. Tunesien ist strategisch für die Weltmächte völlig uninteressant. Ganz anders ist das mit Aegypten. Aegypten macht eine Grenze mit Israel, dem Sudan, Libyen, Jordanien und (Hoheitsgebiet an Seehoheitsgebiet) Saudiarabien.
Die USA haben wegen der strategieschen Wichtigkeit und weil das Land auch das Bevölkerungsreichste arabische Land ist, einen US-Israel hörigen Autokraten (Despoten) an die Macht gebracht. Der ehemalige Militär Hosni Mubarak war der geeignete Mann. Mubarak hat einen unglaublich repressiven Polizeistaat (mit Hilfe der USA und Israel) aufgebaut und die best funktionierende arabische Armee (2 Mia US-Dollar gingen offiziell jedes Jahr an die agyptische Armee bis jetzt und werden auch nach der Revolution, wenn das Militär (in den USA ausgebildet) das Land ad interim übernimmt weiter fliessen).
Es ist also sehr suspekt, dass die USA ihren Freund Mubarak in Zeiten eines unkontrollierbaren Volksaufstandes nicht unterstützen. Ebenso seltsam ist es, dass just in der Zeit als die Revolution begann der aegyptische Oberbefehlshaber in Washinton weilte.



Der US Präsident und sein Logenbruder der ägyptische Oberbefehlshaber beschlossen also, dass Mubarak (ebenfalls ein Logenbruder) fallen gelassen werden soll. Die Armee soll nicht in die Tumulte eingreifen.
Weshalb? Es jagen sich nun Medlungen vom plündernden Mob auf allen internationalen Fernsehstationen?
Ich glaube man will die aegyptische Bevölkerung soweit bringen, dass sie entweder einen erneuten noch repressiveren faschistoiden Polizeistaat (Militärjunta) akzeptiert, oder aber, was noch wahrscheinlicher ist, man lässt das Feld offen für die Muslimbruderschaft (tönt gut, ist ja auch eine Bruderschaft). Die Muslim Brüder werden dann Israel provozieren und man wird ihnen einige Attentate in die Schuhe schieben und schon haben Israel und die USA eine Legitimation in Aegypten einzumarschieren. Gut möglich, dass man bewusst einen grösseren Flächenbrand im nahen Osten will, da ja der Iran nicht der böse Feind spielen mag, so wie es die Logenbrüder gerne hätten. Was also wenn die Muslimbrüder zum offenen heiligen Krieg aufrufen würden und Palästina befreinen wollten?
Es ist völlig unklar, weshalb die Armee in einer so heiklen Situaiton nicht eingreift. Es sind nicht derart viele Menschen auf den Strassen gewesen am Anfang, aber man hat sie einfach gewähren lassen auf Geheiss der USA und Israels.
Vernünftig wäre sicher gewesen, dass die Armee durchgegriffen hätte und man Mubarak zum Rücktritt gezwungen hätte und freie Wahlen versprochen hätte. Das hätten die USA und die EU als verantwortungsvolle, echte Partner des aegyptischen Volkes machen müssen. Aber nein, sie lassen es bewusst eskalieren. Die USA (die Geldgilde) braucht einen grossen Krieg, es ist ihre Art Wirtschaftsprobleme zu bewältigen. Die Wallstreetweltgeldmacht hat zig Kriege zu verantworten und immer hat man andere die Drecksarbeit machen lassen. Im Moment scheint man das ägyptische Volk für die eigenen Ziele arbeiten zu lassen.
Es ist furchtbar zu sehen, wie man Menschen Freiheit suggeriert und sie so in den sicheren Tod rennen lässt.


Im Islam (welcher das Zinsgeschäft nicht erlaubt) wird der Obelisk als Repräsentaiton Satans angesehen und vor dem Hadsch müssen sieben Steine gegen einen Obelisken geworfen werden.
Nach der Reformation wurde den Protestanten auch erlaubt Zinsgeschäfte zu tätigen. Deshalb wurden Calvin Genf und Zwingli Zürich sehr schnell reiche Finanzplätze Europas. Ebenso profitierte Frankreich, Deutschland (Luther), England, Skandinavien, Holland vom protestantischen Liberalismus und später auch die USA
Komischerwiese, sieht man Obelisken überall da, wo Macht und Geld zusammenkommen neue Obelisken. Kopien der alten Obelisken Aegyptens, bizarr für eine Gesellschaft die sich aufgeklärt nennt?


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