Zum Haus der gerechten Hoffnung

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Samstag, 12. Februar 2011

Der Lebensfluss

Das Leben; ich und mein Fluss.



Das Leben ist ein einsamer Kampf, den man mit allen und allem teilen muss.
Bis der Tag des inneren Friedens kommt.
Dann wird das Leben zum ruhigen Fluss, unabhängig von dem, was in ihm weilt oder an ihm vorbeifliesst.





Das Leben ist die Entdeckung der Stille.
Nur in der Stille sieht man durch die Dinge hindruch.
In der Stille öffnen sich Welten in kleinsten Dingen.
In der Stille erholt man sich vom Leben und generiert es gleichzeitig.



Das Leben ist ein stiller Genuss.
Lärm und Oeffentlichkeit bringen Verdruss.
Einsamkeit und liebe darin.
Brauchen weder Geld- noch Goldgewinn.

Das Leben ist ein grosser Freund.
Schweigsam wie ein Grab.
Aber treu.
Geschnorre und leere Worte,
zerstören diese Freundschaft, generieren Tote,
welche meinen sie würden Leben
dabei sind sie Gefangene unfähig zu geben.

Im Leben geht das Geben vor.
Im Tod der Esel vor dem Tor.
Im Leben ist der Tod gebannt.
Im Geiz der Esel vor den Tor gespannt.






Das Leben ist bunt und zappelig aber imner ehrlich.
Lügen und betrügen, falsche Dinge versprechen,
biegen das Leben in krumme Bahnen voller Gebrechen.
Denn das Leben ist bunt und zappelig aber immer ehrlich

Niemand gönnt einem Menschen Schlechtes.
Nimand zerstört Hoffnungen und Liebe.
Niemand macht Angst und sät Zwist.
Wer es tut, den seh ich tiefenseelisch nicht.

Ruhig fliesst das Leben so an Hässlichem vorbei.
Ungestört und friedlich, sanft und träge.
In weiten Bogen, Kurve um Kurve
ohne Angst bis zum Wasserfall



Und wenn es fällt und seine Formen ändert
lebt es unten weiter und fliesst neu und doch abermals träge und sanft
seinen Weg.
Bis in den Ozean, da
hochgesogen vom Kraft des Lichts
und erneut niedergeregnet.
Der Kreislauf ist ewig, was kann diesem Kreislauf also ein Stück faules Holz schon anhaben.
Nichts. Der Kreislauf ist das einzige was bleibt.
Die Dinge kommen und gehen.
Aber der Kreislauf der Dinge bleibt und vergisst nicht.



Vergeben kann man aber immer. Tut mans nicht, so verheddert man sich in Widerstände.
Der Kreislauf ist gebrochen. Bis Sinn, Verstand und Seele erneut versöhnt mit allem gewesen ist, ist und sein wird.
Schmerz ist nichts anderes als das Unvermögen vergeben zu können.

Schuld gibt es nicht. Vergeben aber schon.

Das Wasser gleitet an der Schuld vorbei. Die Schuld ist dem Schuldigen alleine überlassen. Urteile fällt nicht mal das Geschiebe auf dem Lebensgrund. Es ist egal was andere dem Strom antun, es ist aber nicht egal was der Strom anderen verursacht.
Das Selbsturteil, ist die einzige Kraft, sie macht das Fliessen des Wassers aus.
Das Selbsturteil, braucht die Stille und Ruhe, wie oben genannt.
Das Leben kann nicht fliessen, wenn die Zeit zum Nachdenken fehlt. Denn die Energie des Lebensflusses ist die klare Selbstreflexion.
Erst wenn Narzis am Wasser sitzt, wird das stille Gewässer zum Fluss. Sässe er nicht da und würde es nicht betrachten, käme der Kreislauf sofort zum absoluten Stillstand.



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