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Donnerstag, 3. Februar 2011

Revolution in Aegypten

Hallo Odin

Ich diskutiere viel auf dem Tagi Forum. Hier ein kleiner Auszug aus der Diskussion über Revolutionen an sich.

Odinsseele sagt:


27. Januar 2011 um 06:00

Revolutionen ändern den Menschen nicht. Viele Revolutionen wurden von langer Hand organisiert und finanziert nur um Geldgeschäfte machen zu können. Es geht nicht um Brüderlichkeit, Freiheit und Gleichheit, das sind bloss hypnotisierende Floskeln, welche dem verarmten Mob vorgeworfen werden. So dass sie meinen sie würden für eine gute Sache töten.

Die Bolschewistenaufstände wurden finanziert, Hitler wurde finanziert, Mao wurde finanziert, Saddam wurde finanziert und zwar nicht von lokalen Gedgebern oder eine Diaspora, sondern von der Grossfinanz.

Revolution und Krieg sind nichts als Geschäfte. Sie bringen die Menschen nicht vorwärts, sondern machen sie abhängiger. Weder Mao, noch Napoleon (nach der franz. Revo), noch Stalin, noch Hitler waren ein Segen, doch allen ist eine Revolution vorausgegangen.

Der Film (Soloturner Filmtage) die letzten Tage der Chaucheschus zeigt die Zwiespältigkeit jeder Revolution (keine Justiz, keine Verfassung, keine Legitimität) sehr schön auf.

Eines ist aber sicher, all jene, welche mit Krieg und Revolution das grosse Geschäft machen, sollte man verurteilen. Nur sitzne die allzuoft in ganz fernen vom Krieg verschonten Ländern.



Materie ist kondensierte Energie, welche in steter Wechselwirkung zum Bewusstsein steht. Die Zeit der Entmaterialisierung ist bereits da, für jene die sich wagen bewusst tief in den Schlund der “Materie?” zu schauen.



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Freiherr sagt:

29. Januar 2011 um 11:33

Immerhin brachte die franzoesische Revolution die Keulung der erdrueckenden Guthabenberge, die Demokratie mit Gewaltentrennung, das Verbot der Vollstreckung von Geldschulden gegen die Person statt nur das Vermoegen – mit Abschaffung des mittelalterlichen Schuldturms (oder gar privater Schuldsklaverei), der in der Schweiz fuer Alimenten- und gar Kreditkartenschulden inzwischen aber wiederauferstanden ist.



Die auch hier verbreiteten Wahrheisallergiker schrecken auch vor einem Blick in den Schlund der Guthabenbergler zurueck. Jedem Schuldenberg von Staat und Buergern entspricht ein gleich grosser Guthabenberg (Anfaengerfisik). Es waere durchaus Interessant, statt immer nur die Schuldenstrukturen auch einmal die Guthabenstrukturen und deren Wucherungen mit der gleichen Akribie auszuleuchten. An die Sonnen kaemen da Faeden bis in die erstaunlichsten Rattenloecher….



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Urs Brock sagt:

27. Januar 2011 um 09:36

Eben ja, und da fragt sich doch so manch einer was es denn mit den Anarchisten und dem Konzept der Anarchie auf sich hat. Die haben eigentlich die Lösung für all diesen Menschlichen Unsinn gefunden… doch man lässt Sie nicht. Der Grund dürfte vermutlich sein das eben genau nicht alle Menschen Anarchisten sind… Viel lieber warten die Nicht-Anarchisten unter uns auf diese Befehle und Instruktionen um sich in einem Fremd-Definierten Rahmen zu bewegen anstatt selber auf die Suche zu gehen…



Denn es gilt, warum soll ich mir von jemandem, irgendjemandem sagen lassen was ich zu tun habe… Ein inherent wiederwärtiges Konzept. Eine wirklich gute d.h. von edlen Motiven geleitete Begründung konnte mir bis heute noch niemand geben… ausser, da wäre dann die Anarchie welche einem Ideal schon ziemlich nahe kommt.



Auf der anderen Seite gibt es eine ganze Menge Individuen von der Gattung derer welche es genau nicht mögen wenn man ihre Befehle ignoriert… was blos ist zu tun mit diesen? Sind die nun der gefährliche Anteil der Gesellschaft oder sind es diejnigen die die Befehle nicht entgegennehmen wollen?



Millionen von Menschen wurden durch Kriegskommandos getötet. Mehr, viel mehr als alle Mörder und Terroristen dieser Welt zusammengenommen jemals getötet haben. Listig das ganze…



…und Njet, Anarchie hat nicht’s mit Gewalt zu tun, noch hat Anarchie nicht’s mit einer wie auch immer gearteten Revolution zu tun… Wäre dann nicht eigentlich die Anarchie die Mutter aller Revolutionen?



Wenn ich mir die in neuester Zeit so stattgefundenen revolutionen so ansehen muss ich sagen, die Menschen geraten da vom Regen in die Traufe. Von einer Fremdbestimmung zur nächsten…



Manchmal denke ich, ich sollte mir mein Geld mit dem Mund verdienen… anstatt mit dem Kopf. Ich wäre dann ein Revolutionär…



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anh toan sagt:

27. Januar 2011 um 14:25

@Urs Brock: Ich wurde mal geloescht hier fuer “Raus aus meinem Kopf!”: Wollte damit sagen, Sie denken genau was ich denke, aber eben nur Sie und ich und noch ein paar andere,jedoch:



Die meisten Menschen brauchen jemanden, der ihnen erzaehlt, was sie tun und denken sollen. Seien es Priester, Politiker, Revolutionsfuehrer, Trendsetter, Lifestyleberater. Selbst Freidenker brauchen eine Vereinigung die erklaert, wie man “frei” zu denken hat, weil der Mensch braucht soziale Anerkennung: Menschen sind wie Hunde, die machen den “Affen” nur um zu gefallen. Der Mensch ist ein soziales Wesen, er will mit seiner Meinung / Ansichten / Lebensweise nicht allene sein und sucht Bestaetigung in einer Gruppe in der er sich reflektieren kann. Selbst die “Fuehrer” brauchen die Bestaetigung der Gefuehrten, Sie und ich riskieren, im Bemuehen unsere Integritaet zu wahren, zu Aussenseitern der Gesellschaft zu werden. (Den Satz hab ich gestohlen, weiss aber nicht mehr wo)



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Odinsseele sagt:

27. Januar 2011 um 17:07

Und bald einen Kopf kürzer? Denn wer im falschen Moment eigentlich das Richtige sagt, kommt trotzdem vors Bürgerwehrkommando. Die elitäre Geldbruderschaft hat ein neues Feindwort gefunden. Es sind nicht mehr die Rechtsradikalen und nicht mehr die Linksextremisten jetzt sind es die Anarchisten, welche man ausmerzen muss. Sogenannte Anarchisten sind aber bloss Menschen, welche aus innerer Ueberzeugung den Gesellschaftsschmarozern die Wahrheit laut und bestimmt entgegen werfen.

Sie werden den anarchistischen Papierfeind zu einem echten Feind machen. Gefälstchten Attentate und getürkte Bekennerbriefen sind die Mittel um ein eigentlich absolut illegales Vorgehen gegen das eigene Volk zu rechtfertigen. In Frankreich werden sich die sozialverwöhnten Bürger warm anziehen müssen, mit dem Freund Ben Alis (Sarkozy) ist nicht zu spassen.



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Marc Bühl sagt:

27. Januar 2011 um 09:52

Revolutionen haben immer einen guten Grund. Und der liegt tiefer als bei einer schlechten Ernte oder einem harten Winter. Klar ist auch, dass Revolutionen immer Führer brauchen – also geführt sind – und somit ausnahmslos auch persönliche Motivationen zum Zug kommen. Das ist aber an sich banal und ändert nichts an der ersten Feststellung.



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Amor Ben Hamida sagt:

27. Januar 2011 um 11:14

Neben dem Hunger ist die Menschenwürde ein grosses Motiv in Tunesien gewesen: Willkür von Polizei und Behörden, Korruption und Vetternwirtschaft haben mehr als 20 jahre lang die Bevölkerung unter Druck gesetzt! Der Zünder war denn auch ein junger Mann mit Hochschulabschluss, der mangels Alternative einen Gemüsekannen besass, mit dem er seine Familie ernährte…



Hoffentlich ist die Würde des Menschen wieer hergestellt!

Amor



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Odinsseele

28. Januar 2011 um 10:14

Lieber Ben Hamida. Bringt die Revolution wirkich eine wesentliche Aenderung? Von Litauen, Polen, Italien, Frankreich, den USA, Grossbritannien, Kolumbien, Mexiko, Russland, Griechenland, China, Rumänien, Bulgarien, Bosnien, Kosovo, Armenien, Kirgisien, Kasachstan, Turkmenistan, Georgien, Weissrussland, Ukraine, Ungarn, Indonesien, Indochina, Indien, Venezuela, Brasilien, Chile, Afghanistan, Irak, Jemen, Angola, Südafrika, Mosambique, Mali, Costa Rica, Guatemala, Elfenbeinküste, Sudan, Nigeria, Liberia, Togo, Kenja, Tansania, Uganda, Botswana, Japan gibt es zig junge Menschen, welche sich täglich töten weil sie top ausgebildet keine vernünftigen Perspektiven haben. In all diesen Ländern herrscht eiserne Repression und sehr gut ausgebaute Kontrolle (Polizei und Armee) Wer einen Job beim Staat hat (als Polizist oder in der Armee hat wenigstens ein sicheres Einkommen). Und all diese Länder haben bereits mehrere Revolutionen erlebt.

Es gibt täglich junge Menschen in diesen Ländern die sich aus Frustration umbringen. Auf der ganzen Welt sind es täglich hunderte. Haben all diese jungen Toten die Welt verändert. Ist sie heute besser? Sind wir freier? Verfügen wir über unsere Zeit? Können wir uns frei entfalten? Warum ist die Suizidrate in zivilisierten Ländern wie der Schweiz derart hoch?

Es ist ein Teufelskreis. Jede Revolution hat einene neuen Machtapparat emporgebracht. Denn die Menschen neigen leider zum Unmenschlichsein. In jeder Religion und in jedem System. Und es sind immer dieselben die von den Revolutionen am meisten provitieren. Oft werden Revolutionen als wichtiger Wirtschafts und Wachstumsmotor sogar richtiggehend gesponsert und finanziert.

Selbstverständlich bin ich auch für Veränderungen. Selbstverständlich bin ich auch dafür, dass Tyrannen vor ein neutrales Gericht kommen müssten und ganz hart bestraft werden müssten. Aber wir haben den 85 jährigen Pinochet erlebt wie er in Den Haag den kranken armen Mann gespielt hat und dann nach Chile reisen durfte, wo er oh Wunder sich aus dem Rollstuhl erheben konnte und das Heimatland gehend begrüsste. Wir haben die Heerscharen von Nazigrössen gesehen, welche in Russland oder den USA als Ingenieure weiterarbeiteten oder Unterschlupf fanden in Südamerika. Wir haben erlebt wie den Geldgebern der Nazis kein Haar gekrümmt wurde und sie unbehelligt bis ans Lebensende als freie Menschen sogar in Deutschland leben durften. Einige haben sogar ihr ganzes gestohlenes Reichtum behalten dürfen (Familie Quandt).

Es gibt keine weltliche äussere Gerechtigkeit. Gerechtigkeit ist immer subjektiv. Wenn man auf eine weltliche Gerechtigkeit hofft wird man immer enttäuscht.

Jeder Staatsapparat hat die Tendenz das Individuum zu unterdrücken und von ihm zu leben. Und macht es nicht der Staat, so macht es die Privatwirtschaft in der so called lieberalen postrevolutionären Welt. Was Hosni Mubarak in Aegypten, Hassan II und jetzt Mohammend VI in Marokko, Bouteflika in Algerien, Ben Ali in Tunesien ist Sarkozy in Frankreich, Berlusconi in Italien und Putin in Russland und in der liberalen Welt sind es die tonangebenden Grossunternehmen und vor allem Banken. J-P Morgan, Goldman Sachs, Hallyburton, Shell, Texacco, Unicredit, UBS, CS, die chinesischen und indischen, französischen, italienischen und englischen, deutschen, schweizerischen genauso menschenverachtende Moloche habe ich nicht aufgelistet. Wenn es diese Institute nicht gäbe, würden andere ihren Platz einnehmen, weil nun mal der materialistische Egoismus im Moment noch die Welt regiert und er immer wieder Menschen findet die seinen Idealen nachrennen. Diese Moloche sind Ernährer und Schützer jeder, auch der grausamsten Art von Despotismus auf dieser Welt iZB Ben Ali war seit Jahren als Tyrann bekannt. Sarkozy hat ihm noch bis vor einigen Tagen den Hof gemacht. Das Geld des Ben Ali Clans ist ganz sicher in ganz verschiedenen Ländern versteckt. Die Schweiz ist gar nicht mehr ein so grosser sicherer Finanzzufluchtsort, weil sie als Tresor der Tyrannen dieser Welt einen schlechten Ruf zu reparieren hat und deswegen jeder auch nur halbwegs schlaue Tyrann sein Vermögen in Singapore, den USA, den britischen Kanalinseln oder sonst wo sicher vor den Augen des neuen helvetischen Gerechtigkeitsinns versteckt. Eigentlich müsste man nicht die Banken verurteilen, welche nun Ben Alis Vermögen horten, sondern jene die ihn an die Macht gebracht haben und unterstützten (Sarkozy, Berlusconi und andere Brüder)

Es ist Tatsache, dass zum Reichwerden Moral und Intelligenz nicht gefragt sind. Sehen sie sich die Präsidenten obgenannter Länder an. Ein vernünftiger Mensch würde ein Amt in dem er Millionen von Menschen unterdrücken muss und den Tod von Tausenden von Menschen zu verantworten hat immer ablehnen.

Es gibt aber eine Lösung.

Man könnte meinen es gäbe keine Ausweg, es hätte alles keinen Sinn. Man muss zum Anarchisten werden. Nein eben nicht es gibt eine ganz leies und niemand verletzenden Ausweg.

Man kann eine persönliche innere Revolution aus Ueberzeugung durchziehen, ganz still und ohne Blut fliessen zu lassen.

Man kann sich Leitsätze aufbauen und anders sein, als die Welt einem machen möchte.

Einige mögliche Vorsätze:

1: auch wenn man noch so unterdrückt wird nicht aus Hass zum selben Schwein werden wie die Unterdrücker es sind. SELBSTKONTROLLE, RESPEKT, ANSTAND auch in Extremsituationen wahren.

2: helfen wo man helfen kann. Je schlechter es einer Gesellschaft geht umso mehr Wert hat aufrichtige Hilfe. Nie auch nicht dem ärgsten Feind Hilfe untersagen.

3: keine Angst davor zu haben die Wahrheit zu sagen und sich für diese einzusetzen, auch wenn man mit Repression oder Schlimmerem rechnen muss. Auch keine Angst haben zu Fehlern zu stehen, denn die absolute Wahrheit ist für uns Menschen nicht fassbar. Die politichen Lügenbarone sind keine Vorbilder. GLAUBE AN SICH SELBER UND RESPEKT VOR DEM EIGENEN PERSON.

4: Für kein Geld der Welt anderen Menschen oder der Natur Schaden. DER FREIE WILLE UND DAS RECHT AUF GESUNDES LEBEN DARF NIE ANGETASTET WERDEN AUCH NICHT FUER DEN GROESSTEN TRESOR.

5: Hoffnung geben und Fähigkeiten von Menschen födern und selber immer einen Schritt zurückstehen. Platz machen nicht Platz klauen. Teilen und geben nicht klauben und horten. ES REICHT TUEREN FUER ANDERE ZU OEFFNEN.

6: Immer so sprechen, dass einem die anderne verstehen. Keine Geheimniskrämerei zum eigenen Vorteil.



Daran Glauben, dass eine ganz grosse nicht weltliche Revolution (welcher Art auch immer) dafür sorgen wird, dass Menschen welche in Frieden leben wollen auch in Frieden leben werden.

Man muss keinem heiligen Buch oder heiligen Menschen blind nachrennen, sondern das eigene Herz kennen und wie eine Monstranz vor einem hertragen.

Wenn der Mensch will, findet er den Gral in sich selber.

Mehr kann ein Mensch nicht versuchen als aufrichtig und ehrlich Mensch zu sein. Und behauptet er etwas anderes, schadet er, wiegelt er auf, verunsichert er, lügt er.

Das Idealbild eines Menschen ist selbstverständlich in der Welt der paltonischen Ideen zu suchen und deshalb streben wir immer nur darauf zu ohne es je zu erreichen. Das kann in Wut und Frustration ausarten die wir dann an anderen mehr oder weniger ungestüm auslassen oder aber zur Resignation. Eine Resignation welche bis zum Suizid gehen kann.



Die soziale Ungleichheit wurde in Davos diskutiert. Und gleichzeitig suhlt man sich unanständig in vergänglichen Lust- und Luxusgütern. Das hat nichts mit der inneren Revolution zu tun, an welche ich denke. Es sind Gaukler und Rattenfänger die sich die Klinke drücken in Davos. Settembrini vom Zauberberg würde sich alle Haare raufen, wenn er den heuchlerischen Gaukelreigen seiner eigenen Brüder sehen würde, er würde es Verrat am ehrlichen Lichtbringer nennen. Er würde merken, dass jeder Prometheus auch einwenig Luzifer ist.



Wenn Thomas Borer für Moral und Ethik wirbt, dann könnte es glatt sein, dass die katholische Kirche im Gegenzug sofort den Teufel heilige Messen lesen lassen würde, um das kosmische Gleichgewicht zu wahren.



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Hampi sagt:

28. Januar 2011 um 11:46

Odinsseele, sie haben meinen Tag erhellt. Und auch mit dem Settembrini haben sie recht, der würde sich ob des WEF die Haare raufen (ich weiss zwar nicht ob er überhaupt noch Haare hatte ).



Ich zitiere ihn (sozusagen selbstgeisselnd):



“Die Väter der Kirche haben Mein und Dein verderbliche Worte und das Privateigentum Usurpation und Diebstahl genannt. ……… Sie haben das Geld und das Geldgeschäft gehasst und den kapitalistischen Reichtum den Brennstoff des höllischen Feuers genannt. Das ökonomische Grundgesetz, dass der Preis das Ergebnis des Verhältnisses von Angebot und Nachfrage ist, haben sie von ganzem Herzen verachtet und das Ausnutzen der Konjunktur als zynische Ausbeutung einer Notlage des Nächsten verdammt. Es gab eine noch frevelhaftere Ausbeutung in ihren Augen: die der Zeit, das Unwesen, sich für den blossen Zeitverlauf eine Prämie zahlen zu lassen, nämlich den Zins, und auf diese Weise eine allgemein göttliche Einrichtung, die Zeit, zum Vorteil des einen und Schaden des anderen zu missbrauchen.”



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anh toan sagt:

28. Januar 2011 um 11:48

Herr Odinsseele, indem Sie Ben Ali und Mubarak und die Regierung USA, GB, F, Botswana oder Japan, in einen Topf werfen, verniedlichen Sie die Unterdrueckung in Tunesien oder Aegypten. Man kann von USA oder Sarkozy halten was man will, aber zu behaupten, dort herrsche eiserne Repression ist mal wieder typisch Schumacherisches Zusammengemische. Der offensichtlichste Unterschied ist, dass George Dub U nach seiner Amtszeit ging, Sarkozy und Berlusconi gehen werden nach Ablauf der Maximalwaehlbarkeit oder bei Wahlniederlage, und sie koennen Wahlen auch aber halt nur ein ein wenig manipulieren. In Italien gibt es eine unabhaengige Justiz, die Berlusconi konstant attackiert. Mubarak ist seit 30 Jahren dank Kriegsrecht an der Macht (Aegypten hat aber seit Sadat Frieden mit Israel, also kann Krieg nur Krieg gegen das eigene Volk sein), Ben Ali seit ueber 20. Die amtsdauer der “Fuehrer” sagt fast soviel wie der Stacheldraht an der Grenze. In USA/F/GB/JPN und vielen von Ihnen erwaehnten Laendern, sind die Landesgrenzen bewacht, um Einwanderung aus wirtschaftlichen Gruenden abzuwenden, in Tunesien, Aegypten sind die Grenzen dazu da, die Bevoelkerung Weglaufen zu hindern.



Herr Odinsseele, ich finde es Respekt- und Ruecksichtslos gegenueber denjenigen, die unter wirklich repressiven, im tiefsten Kern korrupten und gegen die eigene Bevoelkerung gerichteten Regimen leiden. Es ist auch weit entfernt von dem, was ich mal die 6 Schumacher’schen Gebote nenne (s.o.). Ihnen, Amor Ben Hamida und all meinen Freunden in Aegypten und Tunesien wuensche ich viel Erfolg beim Kampf fuer Freiheit, jetzt, da Ihr nicht mehr auf Gott wartet, um Eure Arbeit zu tun und selber aufgestanden seid, kann Gott Euch helfen und er wird es, Inshallah!



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Odinsseele sagt:

28. Januar 2011 um 16:20

Nein das tue ich ganz bestimmt nicht. Frankreich hat Ben Ali, den Schlächter Hassan II und Bouteflika nicht nur akzeptiert, sondern eng freundschaftlich den Hof gemacht. Die USA und GBR haben Mubarak an die Macht geholfen und das repressive Aegyptische Regime dauernd mit Waffen unterstützt. GBR und USA haben Saddam Hussein ausgebildet und mit Waffen unterstützt. An den Solothurner Festtagen lief der Film I Fiori di Kirkuk in denen das grausame Regime Saddams (Abbu chraib) im Krieg gegen die Kurden und den Iran gezeigt wurde. Die USA und GBR haben Hussein während den ganzen acht Jahren unterstützt und die USA hat 1988 von Flugzeuträgern aus auf ZIVILE iranische Flugzeuge geschossen. Das geschwächte Iran hat nach diesen US-Attacken kapitluliert. Der unsägliche Koreakrieg, Afghanistan, Hiroshima, Nagasaki. Nein grosser Bruder, einfach nein. Mubarak war für die Welt das deutlich kleinere Uebel als Wilson, Churchill, Roosevelt, Stalin, Chrustchew, Putin etc.

Die Freiheit, welche die USA durch Revolution (Allende-Pinochet) den jeweiligen Ländern schenkte war eine ausbeuterische menschenverachtende und oft auch bewusst Tradition und Religion zerstörende Freiheit. England, Frankreich und die USA haben das Wort Freiheit derart beschsudelt mit niedrigsten Werten, dass es heute kaum mehr in einer anständigen politischen Rede gebraucht werden kann.

Grosser Bruder wenni ich Ihnen 5 Minuten tief in die Augen schauen könnte, bin ich bestimmt dass ein schöner Teil von Ihnen sich in Luft auflösen würde, mit dem Rest von würde ich dann ganz gerne ungezwungen ein Bier trinken.

Das Wort Gott ist mit ebensoviel Blut und negativem besudelt, dass es heute kaum mehr als Motivationsbanner für eine Rebolution taugt.

Die reichen und einflussreichen Familien sind in Aegypten und Tunesien immer noch an der Macht und werden es mit Hilfe von GBR und FR auch bleiben. Und sollte es zu einer totalen Revolution kommen und eine islamistische Partei (auch wenn sie moderat wäre) an die Macht kommen, so würden den Länder dieselben Sanktionen blühen wie dem Iran. Soviel zur US-FR-GBR grossfinanzgesteuerten Freiheitsbewegung.

Die Hälfte meiner Familie wohnt in Marokko, ich weiss von was ich spreche.



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anh toan sagt:

29. Januar 2011 um 09:14

Obwohl selber nicht religioes, habe ich dennoch Respekt vor Religion, denn diese fuehrt nicht nur zu Religionskriegen und Fanatismus, den meisten Menschen gibt Religion Halt, den sie dringend brauchen. Wie vieles im Grund durchaus Nuetzliches auf dieser Welt, wird auch Religion missbraucht und hat negative Aspekte in sich selbst. Auch im Namen der Medizin wurden und werden graessliche Dinge gemacht (Aderlass, Mengele, Heroin und “mother’s little helpers”) trotzdem wird Medizin nicht verteufelt.



In Aegypten haben die USA zum Beispiel auch die Ankerbojen fuer die Tauchschiffe an den Riffs finanziert, um die Riffs vor Beschaedigung zu schuetzen, nicht nur Waffen. (Und Sie duerfen jetzt gegen die Tauchindustrie in Aegypten wettern…..) Die US sind nicht nur Guantanamo, Vietnam, Korea oder Irak, die USA sind auch Meinungsauesserungsfreiheit, Menschenrechte, Pluralismus, Heirat von Homosexuellen etc…. Zum Glueck haben die Vietnamesen eine viel differenziertere Sicht auf die USA als Sie.



Wenn Sie ernsthaft glauben, der US, F oder GB Staat/Machtapparat oder wie immer Sie es nennen wollen, sei schlimmer als Mubarak, weiss ich nicht, mit welchen rationalen Argumenten ich oder sonstjemand Sie davon abbringen koennte. Und ich wuerde dennoch ein Bier trinken mit Ihnen….



Werner Hebeisen sagt:

27. Januar 2011 um 12:43

Krise in Tunesien.. in andern Ländern, wo der Islam herrscht läuft es nicht unbedingt gut. Wir vergessen, für Moslems ist Staat und Religion untrennbar. Wenn doch, ist es kein richtiger Moslem mehr. Wenn in Moslemländer der Einkaufskorb voll ist für das Volk, ist alles in Ordnug (für des einfache Volk). Angehende Intelektuelle und Intelektuelle sehen das anders nur sind sie in der Minderheit und oft trotz allem oft auf seiten der Herrscher. Demokratie in unserem abendländischen Begriff ist nicht gefragt. Sie lässt sich auch nicht einfach verpflanzen. .In Europa haben wir 200 Jahre gebraucht bis sie einigermassen funktionierte und sie ist gewachsen, nicht verordnet worden.Wir können genügend Essen kaufen. In einigen Moslemländern wegen diktierten Preisen nicht und das heisst: Einkaufskorb leer, ich gehe auf die Strasse.Da stehen wir jetzt in Tunesien und Ägypten. Algerien hat reagiert. Moslemländer in Mittel-Ost, mit Oel und Gas riskieren nur schwerlich Aufstände, da das Volk bei Laune gehalten wird. Hier der Unterschied zu Algerien, wo das nicht der Fall ist weil Militärs mit Regierung nicht genügend bekommen können.



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Hampi sagt:

27. Januar 2011 um 14:27

Krisen gehören zum Leben, wie der Regen zum Wetter. Und zwar bis zum bitteren Ende. Die letzte Krise ist jene, die uns schliesslich mitreisst! Alle anderen Krisen sind da, um sie zu überstehen (und wenn möglich daraus zu lernen).



Die Tatsache, dass es generell für Menschen schwierig ist, sich zu verändern (Trägheit), macht Krisen zu einer absoluten Notwendigkeit. Diese Erkenntnis macht weder vor Diktaturen, noch vor Demokratien halt. Bei beiden ist nämlich entscheidend, dass Menschen das Schicksal lenken.



Und der Mensch ist, was er ist: er überschätzt sich solange, bis eine Krise kommt. Dann wütet die Krise solange, bis er merkt, dass er sich überschätzt hat. Der Tiefpunkt der Krise ist erreicht, wenn der Mensch beginnt, sich zu unterschätzen. Zu diesem Zeitpunkt beginnen wir, an uns und an unserem System zu zweifeln (Verschwörungstheorien). Wenn diese Zweifel bei einer relevanten Anzahl von Menschen, die nichts zu verlieren haben, in Verzweiflung überschwappt, dann kann es eine Revolution geben.



Ansonsten wird das System ein bisschen reformiert und weiter geht´s, ….bis zur nächsten Überschätzung. Die Richtung ist vorgegeben, nur die Geschwindigkeit ist flexibel. Und, wie schon gesagt, das wiederholt sich, bis zu jener Krise, die uns alle mitreisst!



Unter diesem Gesichtspunkt kann man Ideologien, was ihre Bedeutung betrifft, mit einem hübschen Fotomodell vergleichen.



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anh toan sagt:

27. Januar 2011 um 18:48

Und diese letzte Krise, die uns alle mitreisst, wird die schoenste von allen in wagnerischen oder trashmetallischen Dimensionen: Die Tempel des Geldgottes (Banken/Versicherungen sind die groessten Haueser, also Tempel, Auf USD steht “In God we trust”) werden brennen, der Mob wird die Schaetze der Reichen rauben (und etwas spaeter feststellen, dass ohne Reiche leider wertlos, da nur Tand), aber die ehrliche Heftigkeit dieser Krise wird das haerteste Punkkonzert wie ein Kindergeburtstag erscheinen lassen! Und dann beginnt alles wieder von vorne: Von Raueberbanden zu Sklavenwirtschaft zu Kolonialwirtschaft zu Kapitalismus…….crawling on the planets face, some insects, called the human race, lost in time, lost in space……and meaning (Rocky Horror Picture Show)



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Odinsseele sagt:

28. Januar 2011 um 15:20

Es gibt Menschen die verleiten die Masse mit vollster Berechnung dazu sich zu überschätzen. Es gibt Menschen die profitieren dann am meisten, wenn die schlimmsten Krisen wüten. Es handelt sich um eine ganz spezielle Art von Menschen mit ganz speziellen geistigen Helfern. Hier geht es weniger um Verschwörung als um Beschwörung.



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anh toan sagt:

28. Januar 2011 um 16:01

“Es handelt sich um eine ganz spezielle Art von Menschen mit ganz speziellen geistigen Helfern” aha, jetzt weiss ich Bescheid!



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Odinsseele sagt:

28. Januar 2011 um 18:58

Werter grosser Bruder. Geistigge Helfer sind jene, welche mit Hasspredigen die Menschen aufstacheln sich gegenseitig umzubringen. Was in einem Kopf vorgeht, der zu Krieg und Mord aufruft ist mir schleierhaft und meinem Geist (Geistern) fremd.

Und noch was grosser Bruder. Es werden in Aegypten möglicherweise tausende von Menschen sterben. Hinter Mubarak stehen die freiheitsliebenden Neoliberalen. Es ist gut möglich, dass die Armee ganz hart durchgreift. Ihr Aufgesang für eine Revolution könnte der Auftakt sein für einen Bürgerkrieg. Damit ist der aegyptischen Bevölkerung gar nicht geholfen. Und ich bin überzeugt, dass die UNO nicht eingreifen wird, wenn die ARMEE auf die Menschenmenge schiesst. Es ist einfach aus der Ferne Massen in den Tod zu schicken, sehr einfach. Und in dem sie zum Gotteskrieg aufgerufen haben Inshallah, haben sie ganz bewusst geistig zu Hass, Krieg und Mord aufgerufen. Gut möglich, dass ich Morgen von Ihnen lese, dass das alles nicht so gemeint war. Wie gesagt ich weiss, von was ich rede, ich kenne die unterdürckte Heissblütigkeit Nordafrikas und auch die verzweifelte Frömmigkeit gemischt mit einem manchmal neidischen Schielen auf die Freiheiten unserer Gesellschaft. Die Menschen werden von Europa als Zweiklassmenschen behandelt, vom eigenen Regime ausgenützt und von der Religion auch noch in viele tiefe innere Zwänge verstrickt. Es ist also sehr einfach den sonst schon angestaute Verzweiflung in puren Hass umzupolen. Jeder vernünftige Mensch hütet sich davor, das zu tun.



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Odinsseele sagt:

28. Januar 2011 um 19:13

Kommt mir gerade noch was in den Sinn. Aegypten macht eine bedeutende Grenze zu Israel. Die USA und Israel werden sicher nicht zulassen, dass die freres musulmanes sich als wichtige Partei etablieren können, ganz sicher nicht. Aegypten ist nicht Tunesien. Israel (USA) könnten unter dem Vorwand keinen islamistisch extremisttischen Gottesstaat zu wollen eingreifen, wenn die aegyptische Armee die Tumulte nicht unter Kontrolle bringt. Die USA und Israel haben schon aus völlig banalerem Grund andere Länder im nahen Osten angegriffen.



anh toan sagt:

29. Januar 2011 um 09:26

Ja humacher, viele Menschen werden sterben und das ist schrecklich. Ich bin jedoch der Ansicht, dass man sich fuer seine Rechte (entsprechend der Menschenrechtsdeklaration) wehren muss, selbst wenn es einem das Leben kostet, denn ohne diese Rechte ist es kein Leben, sondern vergetieren. Wenn ich nicht bereit bin,mich fuer meine Rechte zu wehren, werden Sie mir Stueck fuer Stueck genommen. In einem System, in welchem ich nicht mal M=meine Meinung frei auessern darf, in welchem ich jederzeit willkuerlich verhaftet werden kann, von der Polizei verpruegelt ohne dass je darueber ein Medienbericht erscheinen koennte, muss ich aufstehen, selbst wenn ich dafuer mein Leben geben, oder vielleicht noch sch;immer, toeten muss. Es ist Notwehr!



Ich rufe aber nie zu dieser gewalttaetigen Aktion auf: Als ich in Aegypten war, hab ich GEDACHT, “wie lange wollt ihr noch warten, bis Allah Eure Arbeit macht”, weil die Menschen bereits vor 3 Jahren massiv frustiert waren, jedoch gesagt haben, morgen ist es besser, so Gott will. Jetzt, da die Gewalt da ist, stelle ich mich emotional hinter die Seite, die fuer ihre elemantaren Menschemnrechte kaempft.Ich tue es nur emotional, da es nicht mein Kampf ist.



anh toan sagt:

29. Januar 2011 um 12:50

Ihre halbe Familie lebt in Marokko und Sie verstehen “Inshallah” als Aufruhr zum Gotteskrieg?!?!?!?!? Inshallah drueckt Respekt vor goettlicher Vorsehung aus. Wenn ich ueber Zukunft rede, muss ich sagen “so Gott will”, weil es fuer Moslems eine goettliche Vorsehung gibt, und wenn ich mir anmasse, diese zu kennen. masse ich mir an, Gott zu sein. “Gott ist gross” (und ich bin klein), und “es gibt keinen Gott ausser Allah” ist brutal gut, denn es macht auch alle anderen (Ospel und Mubarak), nicht nur mich klein. Dies und “Inshallah hat so wenig mit Gotteskrieg zu tun, wie der Aufstand in Aegypten mit freres musulmanes oder islamischem Fundamentalismus. Und auch wenn die Religion in den arabischen Laendern auch (noch?) viel mehr Bedeutung hat als bei uns, bedeudet dies noch lange nicht, dass alle (auch streng-)glauebigen Moslems Fanatiker sind. Sie sind lediglich in islamischen Werten verwurzelt, und der hoechste islamische Wert ist (der Gruss) Salam (Friede). Als Hippie (Peace) mag ich das sehr! Ich bin agressiv in Worten, liebe harte agressive Diskussionen, ich hatte aber keine Probleme auch mit strengglauebigen Moslems ueber alles offen und agressiv zu diskutieren, weil vor allen Differenzen kam “Salam”. Die Moslems, die in Kairo und Alexandria und Isamaliah Revolution machen, haben vermutlich zu einem grossen Teil einmal ernsthaft in Betracht gezogen, in Israel eine wirtschaftliche Existenz zu finden. Gefuerchtet haben sie nicht die Juden (oder Mossad oder CIA), gefuerchtet haben sie sich vor staatlicher mubarak’scher Repression, entweder bei ihrer Rueckkehr, oder gegen ihre Familie. Es geht, so naiv dies toenen mag, um Freiheit, weil es ist die Mittelschicht, die beklagt sich ueber Chancenlosigkeit und Repression. die verhungernnicht woertlich in Aegypten. Amor ben Hamida hat es hier gesagt, nur hoeren Sie nicht zu, Schade



Freiherr sagt:

27. Januar 2011 um 16:07

Die Lage ist wieder aehnlich wie vor der Franzoesischen Revolution. Schmarotzerische Kleptokratien zocken Vermoegenslose und Staat schamlos ab, und zahlen fast keine Steuern (mehr); die Schaffer und Sicherer des Bruttosozialproduktes sind bis auf die U-Hosen ausgepowert. Der GAU wird noch dadurch hinausgezoegert, dass mit einem (selektiven) Kommunismus von den in Ausbildung und Beruf Fleissigen auf die Bildungsfernen so umverteilt wird, dass diese noch nicht hungern, jene aber ein auch nur halbwegs standesgemaesses Leben vergessen muessen.



Aber auch da geht der Krug nur zum Brunnen bis er bricht. Entweder werden die Kleptokraten (bei denen es immer schwieriger wird, zwischen kriminellen, scheinlegalen und legalen zu unterscheiden) rechtzeitig wieder fiskalisch an die Kandarre genommen (insbesondere mit der Abschaffung der steuerlichen Diskriminierung des Erwerbseinkommens und Privilegierung des Kapitalschmarotz), oder der “Rasoir de la Nation” wird eines Tages wieder den Hals derer wieder durchschneiden, die ihn nie voll genug kriegen konnten, waehrend der vermoegenslose Mitbuerger in bitterster Armut dahinvegetieren musste….



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Odinsseele sagt:

29. Januar 2011 um 09:44

@anh toan: 1: Ich attackiere nie das US-Volk. Das Volk ist so wie es überall ist. Ich klage die offensichtich unlauteren Spielchen der US-GBR-F-Israel-D Grossfinanz und ihren Helfenr an. Es ist bekannt, was ihre staatlichen Handlanger (CIA-M6-Mossad) verbrochen haben. Es ist bekannt, welchen Massenmördern (Mao-Hitler-Stalin) sie an die Macht geholfen haben. Es ist bekannt, dass sie aus den grässlichsten Kriegen ihren Profit sogen und die unmsnchlichsten Tyrannen zu engen Partnern machten. Auf die paar US-Bojen könnte die Welt gut verzichten, wenn es dafür einwenig mehr Gerechtigkeit geben würde.

PS. Die USA ist extrem verschuldet, der Staat leidet. Und die Boni an der Verbrecherstreet im big apple steigen und steigen. Goldman Sachs vervierfacht die Saläre ihrer Spitzenkader ist eine Headline im heutigen Tagi. Diesen dekadenten Spielchen kann kein vernünftiger geistig gesunder Mensch etwas Gutes abgewinnen, keiner.

Dass mit Nahrungsmitteln und Rohstoffen von diesen mörderischen Geldinstituen spekuliert wird ist noch teuflischer. Denn gerade weil der Brotpreis in Aegypen derart dramatisch angestiegen ist, geht ist dem Volk der Kragen geplatzt. Wir hätten genug für alle. Aber das passt den nimmersatten von Goldman Sachs, JP-Morgan, etc natürlich nicht.



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anh toan sagt:

29. Januar 2011 um 11:52

wer genau ist US-GBR-F-Israel-D Grossfinanz? Sind Ospel und Vasella auch Mitglied? Und Putin? Wie ist es jetzt genau mit Kamprad, es gibt Leute die in ihm nicht nur den Vorzeigeunternehmer sehen wie Sie? Was ist mit Berlusconi? Wer gehoert dazu, wer nicht? Was ist das Ziel dieser Verschwoerung die seit mindestens einem Jahrhundert alles aus dem Hintergrund steuert? Was sind die Mittel um dieses Ziel zu erreichen? Wie funktioniert diese Organisatiion von innen, was fuer Strukturen? Gibt es einen “obersten” Diktator und wenn ja wie haelt er sich an der Macht? gibt es Kapitaldemokratische Strukturen wie eine Stimme pro 1Mio USD Vermoegen. Wer kann Mitglied werden?



Hab ich Sie am Anfang fuer einen Demagogen gehalten, halte ich Sie mittlerweile fuer paranoid, und ich bin nicht qualifiziert, darueber zu urteilen.



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anh toan sagt:

29. Januar 2011 um 12:01

nochmals Herr Schumacher? Wen klagen Sie an? Name? Was hat diese Person verbrochen? Wollen Sie anklagen, muessen Sie einen Angeklagten definieren, Sie koennen nicht einfach eine undefinierte Gruppe von Personen in Sippenhaft nehmen. Das ist entweder Polemik, oder dumm oder paranoid, ich kann keine anderen Qualifikationen/Erklaerungen dafuer finden.



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Odinsseele sagt:

29. Januar 2011 um 13:35

J accuse hat schon Emil Zola geschrien und er hat damit ein ganzes verlogenes System angeklagt. Ich klage den neoliberalen Wallstreetzombismus an, welcher Blutsauger wie Ben Ali und Mubarak und Saddam Hussein erst zur Macht verholfen haben. Und apropos islamischer Schlachtruf. Allahu akkbar wird als Gebetsruf zig mal pro Tag vom Minarett laut ausgerufen, aber man kann diesen Ruf auch als Schlachtruf gebrauchen. Wer in der jetzt aufgewühlten Zeit im nahen Osten zu einer blutigen Revolution aufruft, wird vom Regen in die Traufe kommen. Und wer es aus sicherer Distanz tut ist ein verantwortungsloser Feigling. Gehen sie doch nach Kairo und kämpfen für die Befreiung ihrer Freunde aus Ueberzeugung an vorderster Front mit, das wäre bedeutend ehrlicher, als eine blutige Revolution aus der Ferne zu schüren.

Mubarak kommt aus dem Militär und Israel und die USA wollen ganz sicher kein Aegypten mit den freres musulmans an der Macht. Palästina ist ein Nachbarstaat!



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Odinsseele sagt:

29. Januar 2011 um 19:15

Und noch was big brother. Sie haben mir PARA-NOIA unterstellt. Das Wort kommt aus dem griechischen. Para bedeutet NEBEN und NOUS Verstand. Ich glaube, dass meine Gedankengänge ziemlich kohärent sind. Ich meine, dass ich bevor ich etwas schreibe oder sage gut recherchiere und wenn dass ich auch fähig bin zu Fehlern zu stehen. Ich stehe zu meinem Wort, zu jedem einzelnen.

Volksäufig meint man unter Paranoia Verfolgungswahn, das hat zwar überhaupt nichts mit der ursrünglichen Bedeutung des Begriffes zu tun, ist aber genau das was sie mir unerstellen.

Ich fühle mich NICHT verfolgt. Ich ksenne die Risiken meines Tuns bestens. Ich mache es aus Ueberzeugung. Ich habe zig Jahre nur beobachtet und geschwiegen, aber ich schaue dem debilen Affentheater, dass Politik und Wirtschaft aufführen nicht mehr kommentarlos zu.

Es mag sein, dass ich als dostojewskischer Idiot abgestempelt werde, es ist mir schnuppe und ich habe ganz bestimmt um einiges weniger Angst als sie. Ich habe dem Tod in ganz verschiedenen Varianten bereits ganz tief in die Augen geschaut und gerade darin tiefe Weisheiten entdeckt.

Mein Leben soll nicht in baccheantisch heddonistischer Manier auf Kosten anderer Menschen verhurt, versoffen und verdummt werden. Meine Aufgabe ist es da zu helfen, wo kein Banker, Vermögenberater, Politiker seine edlen, elitären Finger hineinzustrecken getraut. Da Hoffnung zu geben, wo die analytsiche Wissenschaft nicht mehr durchkommt. Da standhaft zu bleiben, wo die grossen Politkläffer mit angstverzerrten Fratzen davonrennen. Ich seile mich täglich in den Schlund der scheusslichsten Dinge ab, um dagegen anzukämpfen und fühle mich gar nicht wie ein Held, sondern es ist einfach meine Pflicht, weil ich Ungerechtigkeit, Ausnützung, Unehrlichkeit, Neid, Hass, Dummheit, Arroganz, Eitelkeit, Brutalität ganz einfach nicht akzeptiere. Ich lerne und arbeite nicht um reich zu werden, sondern um den Schwächsten der Gesellschaft Hoffnung geben.

Manchmal bin ich erschöpft, hundemüde, aber ich würde es nie als Burn Out bezeichnen. Meine Kräfte werden sinnvoll verzehrt, es ist gut so. Die Arbeit ist erst dann zu Ende, wenn man nicht nur heuchlerisch Salam, sondern wirklich mit gutem Gewissen Frieden sagen. Das gibt es aber erst, wenn die Spreu vom Weizen getrennt ist. Davon sind wir aber noch weit, sehr weit entfernt.

Wenn der grosse Bruder und die akademsich gelehrten Psychologen meinen Beweggrund als paranoid bezeichnen, so bin ich ein stolzer psychisch Kranker.



anh toan sagt:

30. Januar 2011 um 11:14

Der Gebetsruf kommt nicht zigmal am Tag wie Sie sagen, sondern fuenf mal! Sie luegen, denn mit der halben Familie in Marakko, muessen Sie das wissen. Ich glaube aber, Sie luegen ueber Ihre halbe Familie in Marakko. Nebenbei:Meine Erklaerung fuer 5 mal beten am Tag liegt darin, dass sich Moslems waschen muessen vor dem beten. Mohammed hat den Moslems Hygiene verordnet. Als Arzt wissen Sie, wieviel Hygiene zur Gesundheit beitraegt. Da dies damals nicht funktioniert haette, hat er es mit goettlichem Druck verknuepft.



Nicht nur “Gott ist gross” laesst sich als Schlachtruf verwenden, auch Hurra! wird als Schlachtruf verwendet.



Nochmals, ich habe, als ich in Aegypten war, keine Revolution gestartet und unterstuetze die jetzt stattfindende Revolution nur emotional, weil es nicht mein Kampf ist, sondern der Kampf der Aegypter. Dies, so finde ich, ist zumindest eine ziemlich gute Ausrede.



Ach ja, den Tod gibts nicht in Varianten, one size fitts all.



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Odinsseele sagt:

30. Januar 2011 um 15:13

Wenn sie die Revolution in Aegypten emotional unterstützen. Unterstützen sie den kommenden Terror. Denn man wird dem Volk Chaotentum und Anarchie unterjubeln. Man wird es nicht als revolutionären Freiheitskampf abstempeln. Denn wenn die USA und Israel gewollt hätten, wäre es nie zu einer Revolution gekommen. Man wollte es aus mir noch nicht sicheren Grüdnen.

1: Um mit äusserster Härte gegen das Volk (man wird sie Chaoten und Plünderer schimpfen) vorzugehen unter Mubarak.

2: Um einen erneuten noch repressiveren Polizseistaat zu legitimieren unter einem anderen israelisch-amreikanischen Despotenhampemann

3: Um das Land vorübergehend den freres Musulmans zu überlassen. Und dann im nahen Osten einen Krieg gegen das islamistisch gewordene Aegypten zu legitimieren. Man wird sehen.



Es ist doch offensichtlich, dass die Armee hätte eingreifen können.



B: Meine halbe Familie wohnt in Marokko, das ist keine Lüge.

C: Allahu akkbar ist ein ganz bekannter islamistische Schlachtruf.

D: Es wird fünfmal zum Salat aufgerufen das stimmt. Aber das Wort Allahu akkbar wird zig mal wiederholt pro Gebetsruf. Irgendwie sind iher Anschludigungen einfach lächerlich, ich weiss gar nicht weshalb ich mich rechtfertige, tue es aber trotzdem.



A propos eine Variante von Tod empfehle ich die Lektüre des tibetischen Totenbuchs. Der Tod ist ein unendliches Kaleidoskop ausstaffiert durch viele eigene Taten.



Wer andere Lügner nennt, pachtet damit die Wahrheit für sich. Das es die absolute Wahrheit für den inkarnierten Menschen nicht fassbar ist, kann er ohne zu lügen gar niemand als Lügner bezeichen.

Das einzige was wir wissen können, ist ob wir selber lügen oder nicht. Ob es ander tun, wissen wir nie mit absoluter Sicherheit.



anh toan sagt:

31. Januar 2011 um 07:44

Wenn ich die Revolution emotional unterstuetze, unterstuetze ich den kommenden Terror: Wenn ich im Cupfinal fuer die Nati B Mannschaft schreihe, unterstuetze ich den FCB? Herr Schumacher, das meiste auf dieser Welt wird von niemandem (oder Gott) gemacht, es geschieht! Wir leben in einer Zeit der Macher (Manager) und glauben, wir koennen alles machen, dabei geschieht es einfach, keiner hats gemacht. Es ist erstaunlich, wie wenig Macht ein Ceo eines Weltkonzerns (oder der Staatschef eines grossen Landes) tatsaechlich hat. Um ihn herum sind Kraefte am Werk, die auch er nicht kontrollieren kann (Waehrungsschwankungen, Aschewolken die Termine verunmoeglichen, sich aendernde Markterwartungen und -Bedingungen bei Konsumenten, Lieferanten, Arbeitnehmer, Kapitalmarkt. Sind sie ein guter CEO, koennen Sie die Gefahren aus diesen Veraenderungen fuer ihr Unternehmen erkennen und absichern. Wie ein Kapitaen im Sturm, versuchen Sie, ihr Schiff auf einem Kurs zu halten, bei dem es nirgendwo auf Grund laueft, und bei dem es von den Kraeften darum nicht zerstoert wird: Der Kapitaen macht nicht den Sturm, der Sturm geschieht. Es gibt welche, die halten mich fuer naiv, ich finde es naiv zu glauben, was geschieht auf dieser Welt, sei von Menschen geplant, gemacht, gemanagt. Oder wie der Volksmund sagt: “Der Mensch denkt und Gott lenkt” oder anders “Erstens kommt es anders, als man zweitens denkt.”



anh toan sagt:

31. Januar 2011 um 08:47

Mubarak ist ein kleines Uebel fuer die Menschheit, aber ein grosses Uebel fuer die Aegypter, die heute leben! Eigentlich waren auch Hitler und Stalin nur kleine Uebel fuer die Menschheit . Was sind schon ein paar Jahrzehnte im Vergleich zu zigtausenden von Jahren Menschheit? Selbst die Juden haben als Volk Hitler ueberlebt! Und Ihre Argumentation, die darauf hiauslaueft, dass die Aegypter doch bitte ruhig alles akzeptieren sollen, weil es ohnehin nur noch schlimmer kommen wird, und das Blutvergiessen nichts hilft, sehe ich als klaren Widerspruch zum 5. Schumacherschen Gebot: “Hoffnung geben…”. Und alleine das Erwaehnen von Israel und den freres musulmanes, die beide mit diesem Aufstand rein gar nichts zu tun haben, ist Hetze.



Hampi sagt:

31. Januar 2011 um 10:33

@anh toan



“Das meiste auf dieser Welt wird von niemandem (oder Gott) gemacht, es geschieht!”



Da bin ich genau gleicher Meinung. Wer denkt, dass Vasella, Ospel, die USA, Wall Street & Co. die Schuld an allen Übeln dieser Welt haben, attestiert denselben im Prinzip “göttliche” Fähigkeiten, wenn auch im negativen Sinn. Dass das nicht so ist, sieht man eigentlich ganz einfach: wären die USA wirklich so allmächtig und wären für alles was auf der Welt geschieht, verantwortlich, dann stelle ich mir die Frage, warum es denn den USA heute schlechter geht als noch vor drei Jahren? Das würde ja nebst der göttlichen Eignung auch noch Masochismus voraussetzen. Wie könnte man so den Aufstieg Chinas zur Weltmacht begründen? Eine US-Verschwörung, die gegen die eigenen Interessen der USA geht?



Mit all dem Gesagten meine ich nicht, dass man einen Vasella oder die USA nicht kritisieren soll. Von mir aus kann man sie sogar hassen. Aber sie deshalb von der allgemeinen menschlichen Beschränktheit zu abstrahieren, ist einfach billiger Religionsersatz.



Hampi sagt:

31. Januar 2011 um 11:51

Das menschliche Verlangen nach einer übergeordneten Macht ist in einem dauernden Konflikt mit dem Wissen, dass man zwar nicht selbst, aber schon der Nachbar von nebenan das Potenzial eines Vasellas innehat.



Freiherr sagt:

31. Januar 2011 um 02:11

@ Odinsseele
Es ist nicht nur seit Stalin ein alter Despotentrick, ein krankes System damit zu kaschieren, dass die noch normalen Unterworfenen der Geisteskrankheit bezichtigt werden. Man kann sie dann auch leichter in “Schutz”haft nehmen. Kann man ihnen etwas Strafrechtliches unterschieben, landen sie in U-Haft (wo erstaunlich viele vor oder nach einem Juxtizmord “Selbst”mord begehen: die Gattinnen”moerder”, Baenksterentlarver und Gejai lassen gruessen). Laesst sich nix Strafrechtliches basteln, landen sie in den Gummizellen der Psychomengeles, wo Psychofarmaka die Klopfpeitsche ersetzt haben. Wobei der Vorwurf der “Paranoia” ein Alarmzeichen ist, von den “unsichtbaren Haenden des “Marktes”" wirklich verfolgt zu werden.



Ich tippe auf Variante 3. Im Iran hats angefangen; in Aegypten gehts weiter. Wer nach einem bereits gewonnenen Krieg Atombomben auf 2 Grossstaedte wirft, statt ein nur (noch) von feindlichem Militaer besetetztes Atoll, wird eines Tages auch Teheran und Kairo atomisieren, wenn es dem bibeltheokratischen Raepplispalt dient…..



Vielleicht wird man(n) aber auch eines Tages die bigottgynokratischen Bunker von FED, Kapitol, Weissem Haus, CIA und Konsorten mit einem Spinnwindenzaun und einer Zuchthausbaumer zubauen – und die paar rauslassen, die nicht reinpassen….



@ ahn toan:



Wenn eines Tages auch die leistungslosen Grosszinswucherer statt nur die Grossschuldner und Zinszahler am Pranger landen, werden Sie Ihre Namen haben…..



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anh toan sagt:

31. Januar 2011 um 08:19

Geld ist ein knappes Gut. Der Preis fuer Geld ist der Zins. Ohne Zins ist Geld gratis (Begriff des “Gratisgeld von der Notenbank”) und wird verschwendet. Der Preis bestimmt sich auf Grund von Angebot und Nachfrage (solange nicht durch Kartelle/Monopole/Abschottung etc manipuliert). Selbst das US Fed hat Muehe, die Zinsen nur fuer US Staatsanleihen zu beeinflussen, 600 Milliarden USD (QE2) sind anscheinend nicht genug. Das ist etwa 10mal das Vermoegen der allerreichsten (Gates, Buffet, Zuckerberg, Page). Wenn ich als Vormund Griechenland zu 3% Zins fuer 10 Jahre Euro leihe, werde ich zurecht wegen ungetreuer Geschaeftsfuehrung verklagt und Schadenertsatzpflichtig. Wenn mir vietnamesische Banken 6-10% auf Dollareinlagen (6-12 Monate) anbieten, freue ich mich nicht, den ich verstehe, diese Bank ist pleite, wenn sie nirgendwo billiger USD bekommt. Wieso soll ich A fuer 3% Geld leihen, wenn mir B bei gleichem Risiko 5% bezahlt? Sind die kleinen Vietnamesen, die sich untereinander (keine Bank, keine reichen Vietnamesen involviert) fuer 10% pro Monat (eff. Jahreszins etwa 300% bei 20-25% “gefuehlter” Inflation) Wucherer? Wieso finden Sie es anscheinend nur verwerflich, wenn grosse hohe Zinsen nehmen (“Grosszinswucherer). Ist Diebstahl nicht verwerflich, wenn es nur kleinere Dinge sind?



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Odinsseele sagt:

31. Januar 2011 um 09:48

Weil grosse im grossen Stil gambeln und so ganze Staaten destabilisieren können. Weil der, der Mikrokredeit zu 7% gibt für das Risiko, wenn der Schuldner nicht zahlen kann, selber verantworltich ist. Die Grossen hingenen spielen mit unserem Vermögen, ohne unsere direkte Einwilligung (Pensionkassen, Versicherungen, Staatsanleihen etc) und wenn etwas schief geht ist nicht nur unser Erspartes weg, sondern wir müssen mit unserem Steuergeld auch noch für die verantwortungslose Zockerei gerade stehen.

Es geht nicht um Zahlen es geht um Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Wallstreet Banken haben diese Verantwortung nicht übernommen. Sie haben in der Geschichte oft auf die Karte Krieg gesetzt. Sie haben bewusst destabilisiert und sind auch ganz bewusst viel zu hohe Risiken eigegangen. Ethik und Moral ist an diesen Geldistituten ein Fremdwort. Wenn das eine Kleinkreditgeber betrifft muss ich dessen Lügen nicht am TV hören. Und ich weiss, dass er nicht meine Landespolitik bestimmt. Die CEOS der Grossbanekn spielen aber Gericht, Exekutive und Legislative am liebsten für die ganze Welt (siehe WEF Davos) und übernehmen null Verantwortung.

Die Schuld für ein Terroregiem wird einem Saddam Hussein oder einem Mubarak in die Schuhe geschoben. Wer bezahlt aber jährich 2 Milliarden für die aegyptische Armee, wer hat die Herren Muabrak, Hussein, Ben Ali etc gross und stark werden lassen? Sicher nicht der Mikrokreditgeber aus Vietnam. Es sind die feinen Herren der Wallstreetteppichetagen. Welche uns in eine immer grössere weltweite Abhängigkeit bringen.

Zudem. Wenn der Mikrokreditgeber kriminell handelt kann er gestellt und verurteilt werden. Jene die international kriminell handeln sind aber von keiner Justiz zu fassen.

Wir könnten auf Gill-Gates Fond und den ganzen heuchleirschen Stiftungsquatsch verzichten, wenn die Wallstreetneoliberalen und ihre weltwieten Ableger ehrlich und menschlich arbeiten würden.



Und noch was. Die Manager machen GAR NICHTS. Sie sind nicht im Stande ein Produkt zu entwickeln und herzustellen. Sie rauben uns einfach aus. Es ist eine ganz schäbige Elite, welche wir zum Funktionieren überhaupt nicht wirklich gebrauchen.

Wir bräuchten ehrliche Verwalter, Buchhalter und Sicherheitsdienste welche unseren Privatbesitz schützen.

Grossmanager machen uns abhängig und brigen NULL REIN GAR NICHTS. Lug-Trug-und leere Shows sind ihr einziges Können diabolisch eben.



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1 Kommentar:

  1. Es gibt keinen Gott. Er ist nur eine Verschwörungstheorie, ein SPambot der CIA und der Ottakringer Brauerei. Das hat Alan Turing wissenschaftlich bewiesen

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