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Sonntag, 27. März 2011

Libyen und die Nato

Hallo Odin

Du hast nun also gesehen, dass Libyen eine Vielzahl von Herrschern erlebt hatte. Libyen wurde von den Arabern islamisiert. Aber unter den Arabern und Osmanen konnten die Bauern auf dem Land und die Geschäftsmänner in den grossen Städten Libyens ungestört ihrem Erwerb nachgehen. Die Araber und später die Türken haben nur eine ganz kleine Anzahl von politischen und militärischen Repräsentanten in den jeweiligen Gebieten gehabt. Und nur wenig in das lokale Alltagsleben eingegriffen. Und Tripolitanien hat ja, wie du im Vorblogg gelesen hast, sogar eine lange Zeit völlig autonom von Istanbul funktionieren können. Die alteingesessenen Clans hatte immer noch das Sagen in Libyen.

Ab 1911 sollte sich das friedliche Bild in den Strassen von Tipolis ändern. Die Italiener standen ante portas. In Europa grassierte die Sucht nach Kolonien im Süden, jeder wollte seinen Platz an der Sonne. Südamerika und Schwarzafrika waren bereits aufgeteilt nun sollte das auch in Nordafrika und in Nahost geschehen. Zumal die UK-F-USA wussten, dass wer in Zukunft die Welt regieren will auch Herr übers Oel sein muss. Der Iran war über den Schah fest an die Freimaurerstaaten F-UK-USA gekoppelt.

 Damit Du die Geschichte Libyens besser nachvollziehen kannst erzähle ich hier, wie die Briten-Franzosen und USA ihre Nahost Politik in Persien gestalteten. So wie mit Persien sind sie mit jedem anderen Land auch umgegangen. Persien wurde seit Jahrhunderten von einem Schah angeführt, es war eine Monarchie. Seit 1900 war aber bekannt, dass in Persien unglaubliche Oelvorkommen bestehen. Russland und die Freimaurerstaaten F-UK-USA rissen sich darum.

Am 16 Juli 1909 musste der amtierende Schah Mohammed Ali Schah zurücktreten und ins russische Exil nach Odessa. Er erhielt von Russland eine monatliche Rente. Auf den Thron wurde der 12 jährige Ahmad Schah (Sohn des entlassenen Schahs) gehoben. Ahmad Schah war bloss eine Marionette der Briten. Russland hatte gleichzeitig den Norden des Irans besetzt. Im Iran stritten sich seither Russland-Grossbritanien-Türkei um die Vorherrschaft im Land. NOTABENE der Iran hatte niemanden bedroht und war auch kein Terrorregime. Aber damals durften sich die Freimaure alles erlauben, denn es gab keine Kommunikation wie heute. In Europa setzte sich niemand für die ungerechte Behandlund der Iraner ein, weil niemand vom Unrecht wusste. Grosse türkische-russische-britische Einheiten stritten in blutigsten Kriegen jahrelang um die Vorherschaft. Wegen diesen unglaublich grausamen Kriegen starben 100`000 iranische Zivilisten und der Staat verlor den Anschluss an die Industrialisierung. Schliesslich organiserten die Freimaurestaaten (F-UK-USA) die russische Revolution mit Erfolg. (Die Bolschwiken wurden von der Wallstreet bezahlt. Die Freimaurer wollten keine Monarchien mehr in Europa. Dafür aber das Dollardiktat einführen. Das ist ihnen ja auch gelungen, sie brauchten dafür bloss zwei Weltkriege). Das russische Heer war wegen der russischen Revolution gezwungen sich aus dem Iran  zurückzuziehen. Die Türken verloren mit den Deutschen den 1 WK und mussten die volle Schuldlast tragen und wurden von den Freimaurern (Briten) aus dem Iran gejagt. Damit konnten die Freimaurer (Briten) frei über den Iran verfügen. Der mittlerweile 18 jährige Ahmad Schah war ein Lebemann, er liess sich ein monatliches Gehalt von den Engländern bezahlen und lebte vor allem in Paris. Die Politik und Wirtschaft des Iran überliess er den Briten. Das Volk fühlte sich zu recht völlig hintergangen. Immer mehr Iraner, sonst sehr loyale Schahanhänger,  wandten sich enttäuscht der Opposition um Rezah Schah zu. Rezah Schah stammte aus ärmlichen Verhältnissen und machte eine Militärkarriere. Er war hoch intelligent und ein genialer Staatsvisionär. Rezah gewann das Vertrauen vieler Iraner und wurde auch ins Parlament gewählt. Der Druck auf die britische Marionette Ahmad Schah nahm derart zu, dass Ahmad schliesslich Rezah Schah zum Premieminister machte. Das war deshalb so spektakulär, weil Rezah Schah die Monarchie abschaffen wollte und aus dem Iran eine Republik zu machen gedachte. Er sagte dies öffentlich. 1925 ernannten die Iraner (Politiker) Rezah Schah zum Schah, Ahmad weilte wie immer in Paris. Rezah und seine Getreuen wollten aus dem von den Briten bewusst arm gehaltenen Staat einen modernen Staat nach europäischem Schnitt machen. Er änderte das Bildungssystem, das Rechtssystem (der Code Civil wurde massgebend), liess ausländische Investoren zu, baute Industrien auf, verbesserte die Infrastruktur im Land (Teheran wurde mit Hilfe deutscher Ingenieure zu einer modernen Stadt). Den Briten missfiel das natürlich aus verschiednenen Gründen. Sie wollten kein geeintes, starkes, stabiles Persien. Sie duldeten auch die Einmischung deutscher Unternehmer und Geldgeber nicht. Iran sollte eine verarmte, für die Briten leicht manipulierbare (mit Geld bestechliche) nie versiegende Oelquelle sein. Die Briten wollten ein zerstrittenes, rückständiges Persien, deren Oberhaupt sie frei manipulieren konnten.
Mit dem 2 WK (von UK-US Freimaurern bezahlt-siehe NSDAP-Hjalmar Schacht) kamen die Briten und die Russen mit ihren Armeen ins Land und machten die ganzen Bestrebungen Rezah Schahs auf einen Schlag zu nichte. Die Russen besetzten den Norden und machten ihn zu einem kommunistischen Gebiet.
Die Briten setzten Mohammed Schah (Sohn Rezah Schahs) an die Spitze. Mohammed war eine britische Puppe, wie es Ahmad auch gewesen war. Mohammed Schah liess die USA-UK das iranische Oel fördern. Der grösste Teil des Profits blieb den USA-UK. Die Russen mussten sich aus dem US-UK dominierten Iran zurückziehen. Teheran und der restliche Iran verlotterten unter Mohammed Schah erneut und wurden ins Mittelalter zurück geschossen. Premieminister Mossadegh wollte einen neuen Vertrag mit den USA und UK erzwingen. 50% der Oelgewinne sollten ins Land investiert werden, um die Industrialisierung und Modernisierung des Staates voranzubringen. Die USA-UK wollten keine Konkurrenz auf dem Weltmarkt. Sie bekämpften Mossadegh erbittert (Attentasversuche). Mossadegh konnte  trotz allem nach Jahren eine Mehrheit für sich gewinnen. Der Schah musste das Land verlassen. Mossadegh versuchte die Vision Rezah Schahs (eine moderne demokratische Republik nach europäischem Vorbild aufzubauen) umzusetzen. Die Briten und USA liessen das aber nicht zu. Die britischen und US-Geheimdienste stürzten in der Operation Ajax Mossadegh und seine Regierung. Der korrupte US-UK-Schah kam erneut ins Land zurück. Der Hass gegenüber dem Schah nahm zu. Und wie es halt so ist, oft füllt die Lücke einer frustrierten Nation die Religion. Schliesslich fühlte man sich wohler mit einer religiösen-iranischen Führung, als ausgebeutete Sklaven der USA-UK Hyänen zu sein.Der Schah musste abtreten und Ajatollah Chomenei übernahm das Land. Heute wird das Land von einem Wächterrat, welcher aus weltlichen und geistlichen Würdeträgern besteht geführt. Ahmedinejad ist also in seinen Entscheidungen nicht frei. Die USA und UK haben seit dem Sturz des Schahs immer wieder versucht im Iran Bürgerkrieg auszulösen, oder aber ihn von aussen zu bedrohen. Saddam Hussein wurde nur aus dem Grund von den USA und UK aufgerüstet und ausgebildet, um gegen den Iran zu kämpfen. Im Iran-Irakkrieg von 1980-1988 kamen 1`000`000 Menschen ums Leben, darunter die meisten unschuldige Zivilisten. Die Freimaurerstaaten F-UK-USA haben dem Irak gar Chemie- und Biowaffen geschenkt. 1988 beschoss die USA von Flugzeugträgern aus iranische Zivilflugzeuge. Nachdem entliche abgeschossen wurden, kapitulierte der Iran.

CAVE: Rezah Schah und Mossadegh wollten einen modernen Industriestaat mit bezahlbaren Sozialleistungen etablieren. Dasselbe schwebte später Nassr und Gadhafi vor für Arabien vor. All diese visionären Staatsmänner des nahen Ostens wurden aber von den Freimaurerstaaten UK-USA-F äusserst brutal entmachtet. An ihrer Stelle wurden entweder dekadente Marionetten aufgestellt, oder absolutistische menschenrechtsverachtende Monarchien unterstützt. (Ben Ali, Mubarak, Emir von Katar, Saudische Königsfamilie).

Nun zurück zu Libyen:

Das ölreiche Libyen mussten auch unter die Knute der Freimaurer (F-UK-USA).  Die Franzosen besetzten den Maghreb (Marokko-Tunesien) und Grossbritannien Aegypten, den Golf und Mesopotamien. Italien wurde als Puffermacht zwischen den F-UK geduldet. In Libyen vor allem in der Karenyka liessen sich immer mehr Italiener nieder. Was den einheimischen Senussi Anhängern natürlich misviel.
Die Senussi sind ein Familienclan und religiöser Orden. Sie berufen sich auf den wahren alten Islam und haben durchaus fundamentalistische (orthodoxe) Ideen. Man nennt sie zwar einen Sufiorden, aber sie waren alles andere als friedliche bescheidene Sufis. Sie waren (und sind es immer noch) machtversessene Herrscher.
Ihr bekanntester Repräsentant war König Idris, welcher später von Muammar al Gadafi gestürzt werden sollte.
1911 griffen die Sanussi die immer stärker in ihr Territorium eindringenden Italiener scheinbar an. Unter diesem Vorwand erklärte Italien Libyen den Krieg. Italien hatte sich zuvor mit den anderen europäischen Kolonialmächten abgesprochen. Frankreich und Aegypten wünschten sich ein türkenfreies Nordafrika und willigten in den italienischen Gebietsanspruch ein.
Italien überrollte auf grausamste Art und Weise das völlig wehrlose Libyen.





Die Senussi und andere Berberstämme hatten keine Chance. Zehntausende wurden getötet und viele in öffentlichen Hinrichtungen umgebracht. Die Italiener schickten in den kommenden Jahren 200`000 Siedler nach Libyen. Die ansässigen Bauern wurden von ihren Höfen vertreiben. Aus der Luft wurde alles was sich bewegte beschossen. Danach wurden die fruchtbaren Gebiete von der Infanterie überrollt und den italienischen Siedlern der eroberte und gesäuberte Raum zur Nutzung übergeben.
Ca 20 Konzentrationslager entstanden in Libyen zwischen den zwei Weltkriegen. Die Senussi unter König Idris waren immer wieder in Scharmützel gegen Italien verwickelt. Schlussendlich floh König Idris nach Aegypten zu den Briten, um sich vor allem auch vor den immer stärker eingesetzten Giftgaswaffen der Italiener in Schutz zu nehmen. Idiris konnte in Aegypten von den Briten für ihre Dienste gewonnen werden. Er sollte zu einer Karte im Freimauerspiel werden.

Als der 2 WK ausbrach war für die Allierten Nationen klar, dass man die Italiener nicht mehr in Nordafrika wollte. König Idris wurde von den Freimaurestaaten UK-F als arabische Marionette missbraucht.
England marschierte in die Kyrenaika ein und eroberte Ostlibyen schnell von den Italienern. König Idris stand bereits in den Startlöchern als  arabischer König eigentlich von Grossbirtannien bezahlter Rückkehrer.
Doch Hitler-Deutschland entsandte den Wüstenfuchs Erwin Rommel nach Nordafrika. Rommel sollte Moussolinis Italien gegen die Briten unterstützen. Die Briten wurden bis nach Alexandria zurückgedräng, erst in der zweiten Schlacht von El Alamein (Aegypten) kippte der Krieg zu Gunsten der Alliierten. Im Westen halfen nun auch franzöische und US Truppen im Kampf gegen die Achsenmächte (Italien-Detuschland) mit. Als Rommel vom Nachschub getrennt wurde, musste er kapitulieren. Sofort wurde Libyen unter den siegreichen Alliierten aufgeteilt.
Fezzan wurde französisch, Tropolitanien und die Kyrenaika hingegen britisch.

Man wusste schon lange, dass es in Libyen grosse Oelvorkommen gibt. Die USA und UK hatten die Augen bereits seit dem 2 WK scharf auf diese Vorkommen gerichtet.
Der Druck der lokalen Bevölkerung nach einem unabhänigen Staat wuchs. So dass schlussendlich die Allierten ihre politische Marionette (König Idris) aus Aegypten zurück ins Land an die Scheinmacht liessen.

Unter der Herrschaft König Idris konnten die USA und UK ungestört der sehr lukrativen Oelvörderung nachkommen. Insbesondere der Bush-Rockefeller Clan aber auch andere US und UK Unternehmen.

JF Kennedy deckte auf, dass König Idris in einen enormen Korruptionsskandal verwickelt war. Er hat Milliarden von US Dollars für sich und seine Vasallen auf westliche Konten abgezweigt. Wie kam Idris zu so viel Geld?

Der Marionettenkönig liess gegen Geld die USA, UK grosse Militärbasen erreichten. Die USA baute zu der Zeit die grösste Basis im Mittelmerr in Libyen. Und Italien rehabilitierte er  auch gegen massive Bezahlung für dessen Gräueltaten in der Kolonialzeit. Ende der 50er Jahre entdeckte die USA (das heisst Rockefellers Exxon Mobile) grosse Oelvorkommen. Sofort stürzten sich die USA, UK und auch Italien (AGIP, ENI) auf die Oelfelder. Es herrschte der Totalausverkauf Libyens. Der Hass gegen Idris wucht, um sich und die Regierung vor der eigenen Bevölkerung zu schützen, musste Idris immer mehr Sicherheitskräfte rekrutieren und er legte die Provinzen Fezzan, Tripolitanien, Cyrenaica zu einer Region zusammen.

Als nun eben Kennedy die Korruptionsaffäre aufdeckte und Idris in der Suezkrise nicht den arabischen Volkshelden und ägyptischen Präsidenten Nasser unterstützte, sondern die Interessen FR, UK-USA, stieg der Zorn des libyschen Volkes dramatisch an. Anfänglich demonstrierten lediglich ein paar Studenten und Nationalisten. Die Polizei schlug die Demonstrationen äusserst brutal nieder. Je länger aber die blutigen Demonstrationen dauerten, umso mehr schwappte der Unmut gegen Idris auch auf die Armee über.

Muammar al Gaddafi putschte dann 1969, als junger Offizier der libyschen Armee,das verhasste Idris-Regime. Das Volk hatte genug von der einseitigen Ausbeutung des Landes durch die Kolonialmächte USA-UK-I.



Muammar al Gadaffi in Italien


Gadaffi war damals ein junger Offizier, er hatte gar keine politische Erfahrung. Aber er hatte eine klare Vorstellung, was sich im Land ändern musste.  Er wollte nach dem Vorbild Nassrs einen liberal-sozialistischen Staat aufbauen und ihm schwebte sogar die Vision eines Grossarabiens vor. Sein grosses Vorbild war Nassr, der von  UK-USA-Israel gestürzte Präsident Aegyptens.
 
Gadhafi setzte viele sehr gute Reformen durch. Er führte die allgemeine Schulpflicht ein vom 6-15 Lebensjahr. Es war im arabischen Raum absolut eine Neuheit, dass flächendeckend und vor allem auch Mädchen ausgebildet wurden. Noch bis Anfang 2000 war die Allgemeine Schulpflicht in Algerien und Marokko nicht flächendecken umgesetzt. Das britische besetzte Aegypten hat bis heute keine allgemeien Schulpflicht.
Er liess drei Universitäten mit herausragendem Ruf bauen. Er liess das Studium auch für Frauen zu. In Libyen gibt es viele Aerztinnen und Juristinnen.
 Er führte eine Rente ein für Waisenkinder, Wittwen und Rentner. Es gab freien gratis Zugang zu Medizin im ganzen Land. Nicht wenige Aerzte wurden in Deutschland und der Schweiz ausgebildet.  Er verbesserte die Infrastruktur. Strom und Wasser für alle. Es herrschte Vollbeschäftigung und die Löhne waren die höchsten in ganz Afrika.
Er strebte einen Zusammenschluss mit Aegypten an. Er meinte Aegypten könnte die Arbeiter liefern, er hätte die Oelfelder. Gemeinsam hätte er einen sozialistisch moderaten islamistischen Volksstaat aufbauen wollen. Seine ganz grosse Vision war der Zusammenschluss aller arabischen Länder zu einer sozialisttischen Union. Diese Vision scheiterte aber an der neoliberalen Präsenz der US-UK in Bahrain, Kuwait, Irak, Aegypten, Saudiarabien, Emiraten.
Gadaffi musste sich also auf Libyen konzentrieren und holte sich seine benötigten Arbeiter aus Schwarzafrika und dem fernen Osten. Es sollen mehrere Millionen Fremdarbeiter im Land gearbeitet haben.
Gadaffi schaffte die Sharia als Rechtssystem ab und distanzierte sich vom orthodixen Islamismus insbesondere der Al Quaida, denen er nachsagt ein US-Konstrukt zu sein.
Gadaffi suchte auch die Zusammenarbeit mit dem Magreb. Aber insbesondere mit Marokko ist das in letzter Zeit nur sehr schwer möglich, denn in Marokko liegen heute die US-Basen, welche zur Zeit Idris in Libyen gelegen sind. Mohammend 6 arbeitet ganz eng mit den USA-Sarkozy zusammen, das ist offensichtlich.

Gadaffi war also meistens auf sich selber gestellt. Die Syrtebucht versuchte er vom Militär der Kolonialmächte freizuhalten. Die 6 US-Flotte durchbrach aber wiederholt das libysche Hoheitsgebiet. Die USA schossen 1981 und 1989 je einen libyschen Kampfjet über libyschem Luftraum ab. 1986 wurden in der Operation Attain Document III zwei libysche Marineschiffe versenkt.





1988 geschah dann das Lockerbie Fiasko. Ein Pan-Am Verkehrsflugzeug stürzte wegen einer Bombenexplosion an Bord über Lockerbie ab. Ueber 200 Menschen starben bei diesem Attentat. Der libysche Staat bezahlte hohe Reparationszahlungen und 2011 sagte ein libyscher Politiker, dass Gadaffi selber hinter diesem Attentat gesteckt sei. Hier musst du extrem Aufpassen Odin, denn Libyen ist aktuell (2011) im Krieg mit den USA, es könnte also durchaus auch bloss eine Propagandaente sein.

Jedenfalls konnte sich Gadaffi ab Anfang 2000 aus seiner Isolation freikämpfen und er wurde richtiggehend hofiert von vielen europäischen Staatsoberhäuptern.

Da in Libyen die Menschen sehr gute Löhne erhalten und eben auch ein gutes Sozialsystem existierte, war es im Land selber immer friedlich. Die Wirtschaft prosperierte, es wurden sogar libysche Autos hergestellt.
Als nun in diesem Winter(2011) in Tunesien die jungen Menschen auf die Strasse gingen, weil sie wütend waren auf ihre Despotenregierung und die Demonstrationen sich auf Aegypten, Syrien, Jemen, Bahrain, Saudiarabien, Algerien und Marokko ausweiteten,  blieb es in Libyen anfänglich sehr ruhig.
In Tunesien trat Ben Ali auf Druck der Strasse zurück. Ben Ali war ein absoluter Vasall Frankreichs. Er und seine Famlie und seine Politfreunde haben Milliarden unter sich aufgeteilt. In Tunesien herrschte Armut, Arbeitslosigkeit, Korruption und vor allem massive Kriminalität. Wer die Polizei kannte, der durfte sich in Tunesien alles erlauben.
In Aegypten war das System unter Mubarak genauso. Aegypten hat eine miserable Infrastruktur (viele Slums), eine extrem hohe Arbeitslosigkeit, hohe Analphabetenrate (in vielen ländlichen Gegenden gibt es noch heute keine Schulen), kein Sozialsystem. Auch in Aegypten herrschte eine ganz brutale Staatspolizei und Geheimpolizei. Das aegyptische Militär wurde von den USA (uden) bezahlt.

Aber in Libyen blieb es ruhig. Und plötzlich berichtete Al Jazeera und Al Arabiya (beides UK-US unterstützte Sender , der eine in Saudiarabien und der andere Katar) von einer libyschen Opposition.
Die Opposition war unter folgender Flagge zu sehen.


Das ist die Flagge des Königs Idris. Ein wirr zusammengewürfelter Haufen. Ich glaube kaum, dass es wirklich Massenproteste in Libyen gegeben hat. Ich glaube viel mehr, dass die USA-UK diese Pseudoopposition inszeniert haben. Und wahrscheinlich auch eigene Leute ins Land eingeschleust haben.
Man hat dann Bilder gezeigt auch in Al Jazeera und Al Arabiya welche beweisen sollten, dass Gadaffi auf eigene Leute (Demonstranten) schiessen liess.

In der UNO zwängte man darauf ein Mandat durch, für die Kontrolle einer Luftverbotszone über Libyen. Einige Länder zögerten, willigten dann aber unter massivem Druck der USA, FR, UK ein.
Sarkozy wollte sofort den Lead übernehmen. Sarkozy hat eine so lausige Innepolitik hingelegt, dass er nichts mehr zu verlieren hat und deshalb die Rolle des Freimaurer-Feldmarschalls sofort übernehmen wollte, um von den eigenen Problemen in Frankreich abzulenken.
 
 Traurig  aber wahr Odin, Weltpolitik ist oft eine infantile Kindergartensandkastenstreiterei. Leider werden diese debilen Hahnenkämpfe immer auf Kosten des kleinen Mannes ausgeführt.

Das Uno Mandat besagt klar, dass nur der Luftraum überwacht werden dürfe. Sarkozy und seine Verbündeten, die USA und UK, haben dieses Mandat aber bereits seit Tagen gebrochen. Denn sie haben Militärstellungen (Verteidigung) von Gadaffi beschossen und beschädigt. Das ist ganz klar ein Verstoss gegen den Auftrag den Sarko und CO von der UNO erhalten haben.

Es wird abzuwarten sein wie sich China und Russland sowie die arabischen Staaten verhalten werden.



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