Zum Haus der gerechten Hoffnung

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Freitag, 4. März 2011

Reveille toi Maghreb, erwache Maghreb

Salut Odin

Ich freue mich auf eine Fahrt nach Oran.



Je me rejouis que la route de Oujda jusque a Oran est ouverte. Enfin les evenements roulent dans une bonne direction.

Der Maghreb hat ein sehr grosses Potential. Insbesondere Marokko-Algerien-Tunesien könnte eine durchaus interessante Achse werden. Dazu müssen die maghrebinnenpolitischen Hürden genommen werden. Statt sich gegenseitig zu bekämpfen muss man sich gegenseitig unterstützen. Der Absatzmarkt liegt vor der Tür (Europa und der riesiege Hafen in Casablanca verbindet Marokko mit den USA. Wer behauptet Marokko sei arm war noch nie in Marokko. Marokko ist extrem reich an Bodenschätzen. Marokko ist der grösste Phosphatlieferant und es gbit Silber, Nickel, Kupfer, Cobalt, Gold, Salz und andere Metalle.


Europa und die USA müssen nicht heuchlerisch Zelte und anderen billigen Kram bringen oder ein paar Milliönchen Hilfsgelder in korrupte Königsvasallentaschen fallen lassen. Europa muss fairen Handel mit Marokko betreiben und die USA muss sich aus Marokko zurückziehen.

Das maghrebinische Volk muss auch gegen M6 anrennen, wenn er weiterhin all diese Bodenschätze zu niedrigst Tarifen von ausländischen Firmen abbauen lässt. Es braucht eine Rohstoffbörse in Casablanca. Ich sähe da durchaus einen ganz grossen Umschlagplatz auch für Güter aus Schwarzafrika.

Die nordafrikansiche Küste könnte mit Tanger-Alger-Karthago ebenfalls wirtschaftlich durchaus interessant genutzt werden.

Es braucht aber den Willen zusammenzuarbeiten und nicht gegeneinander.

Der Westsaharakonflikt darf die Freundschaft zwischen Algerien und Marokko nicht weiter belasten. Die USA haben diesen Konflikt über Jahre geschürt und so Algerien (Polisario) hinter Marokko gebracht. Mohammed 6 muss auch lernen sich klar von der USA zu distanzieren und sein Hauptinteresse Algerien und Europa zuwenden. Doppelspielchen sind der Tod für Marokko. Die US Basen gehören sicher nicht nach Marokko, sie haben da gar nichts verloren und sind ein absolut gefährliches Trojanisches Pferd.

Ceuta und Melilla müssen marokkansich werden. Diese Städte sind eine massive Provokation für die marokkanische Bevölkerung und untergraben den marokkanischen Wettbewerb. Es ist absolut furchtbar was sich da Unmenschliches an dieser Grenze Tag für Tag abspielt, das Problem muss angegangen werden. Die EU muss dafür einstehen, dass sich Spanien aus dem marokkanischen Territorium zurückzieht, das ist ein inakzeptabler kolonialistischer Affront.

Eines der ganz grossen Potentiale sehe ich auch, wenn die Berber im an der Mittelmeerküste weiter zusammenspannen. Es ist wichtig, dass sie von ihren Regierungen eine gewisse Autonomie erhalten. Amarzigh (Riffain) muss offizielle Amtssprache in Marokko und Algerien werden. In den Schulen muss Berberisch-Arabisch-Französich gelehrt werden. Die jungen Menschen heute lernen nur noch arabisch-französisch die Berbersprache ist aus dem Unterricht verschwunden, das schürt Ressentiments. Es gibt tausende von sehr gut ausgebildeten Berbern (welche die jeweilige europäische Landessprache sprechen aber zu Hause die Berbersprache, viele können kein Arabisch) mit genialen Beziehungen in Holland, Belgien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Schweiz (der Bürgermeister von Rottredam ist z.B ein Berber). Dieses Verbindungen könnte man ausnutzen im Ausbau der Städte von Tanger-El Hoceima-Nador-Oujda-Oran-Alger-Karthago.

Die wirtschaftliche Entwicklung darf nicht überstürzt werden. Langsam müssen die Städte ihre Infrastruktur anpassen und vor allem die Länder die demographische Explosion in den Griff bekommen. Die geplante TGV Verbindung zwischen den marokkanischen Königsstädten ist eine gute Möglichkeit, den Wirtschaftsraum Marokko attraktiver zu machen.

Marokko und Algerien müssen lernen ihre Bodenschätze (Silber, Phosphat (grösster Phosphatlieferant WELTWEIT), Cobalt, Nickel, Kupfer, Silber, Gold und SALZ für die Basler Salinen!!!) hier wiederhole ich mich absichtlich gut zu vermarkten. Kampf der internen Korruption und der ausländischen Firmen.

Wenn einer meint Marokko sei ein armes Land, dann war er NOCH NIE IN Marokko.

Im Maghreb gibt es noch den Wahn Grossfamilien zu haben wie wir es bis zum 2WK bei uns auch hatten, das muss ändern. Und es tut sich auch schon sehr viel.

Zusammenfassend der Maghreb besteht aus Tunesien-Algerien-Marokko. Es gibt nur eine Gefahr für den Maghreb und diese Gefahr heisst westeuropäische Grossinvestoren, welche den Maghreb aufkaufen und die unfairen Wirtschaftsgrenzen Schutzzölle Richtung Europa) Ich freue mich jedenfalls beim nächsten Besuch in meinem Riffgebirge. Denn zum ersten Mal kann ihc unproblematisch die Grenze nach Algerien passieren und endlich zum ersten Mal mit dem Auto von Oujda nach Oran zu fahren. Die Grenze ist seit langem wieder geöffnet. Ein kleiner Schritt wenigsten.. Oran ist die Stadt von Camus la Pest. Ich hoffe, dass die Zeit der Pest nun für den Mabhreb wirklich vorbei ist. Und dass Oran wieder aus seiner Lethargie erwacht, die Pestquarantäne scheint aufgehoben.



Ich sah einen Wächter einen Hund mit seinem Stock schlagen. Der Hund jaulte vor Schmerz.

Ich fragte den Hund. Oh, Hund weshalb schlägt der Wächter Dich?

Weil er es nicht aushält einen besseren zu sehen als er ist, antwortete er.

al-shibli



Wenn eine Perle in den Dreck fällt bleibt sie trotzdem kostbar.

Aber wenn der dreckige Schlamm in den Himmel kommt, bleibt er immer noch ohne geringsten Wert.

Sa`d ShirAzI)



Weise ist der, der heute das tut, was drei Tage später alle Idioten auch tun.

Abdullah Ibn MubarAk)



In dem Sinne wünsche ich dem Maghreb gutes Gelingen.













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