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Donnerstag, 21. April 2011

Otto der Grosse Teil XI

Lieber Odin


Auf den ersten Sachsenkönig Heinrich folgte Otto I. Otto wurde von Heinrich bereits einge Jahre vor seinem Tod als offizielle Nachfolger aufgestellt.
Otto hatte bereits ein stabiles ostfränkisches Reich von Heinrich übernommen. Er festigte die Tradition, dass das Reich von nun an UNTEILBAR bleibe und konsolidierte damit wesentlich die königliche Macht.




Durch kluge Heiratspolitik und Besetzung der kirchlichen und weltlichen Aemter mit Familienmitgliedern band er die Herzogtümer und Bistümer des Ostfrankenreichs noch viel stärker an die Krone, als es unter Heinrich der fall war.

Das ging natürlich nicht so einfach. Denn sein Bruder aspirierte ebenfalls auf die Königskrone. Dieser wollte sich mit der ihm von Heinrich I aufgezwungenen geistlichen Laufbahn nicht abfertigen lassen. Auch die sächsischen Herzöge sahen sich in ihrer Möglichkeit geschnitten, dereinst einen König aus ihrer Familie zu stellen.
 Ein Erzherzog verbündete sich deshalb  mit dem jüngeren Bruder Ottos (Heinrich II) und schwor ihm zur Königskrone zu verhelfen. Die beiden planten nichts geringeres als den ostfränkischen König zu putschen.
Es kam zum offenen Krieg Otto I gegen seinen Bruder. Otto siegte und zwei Erzherzöge, welche gegen Otto kämpften wurden zudem im Krieg getötet. Otto übernahm kurzerhand deren  Herzogtümer es waren dies Franken und Lothringen. Wie überall sonst, besetzte Otto die Herzogämter erneut mit Familienmitgliedern (es gab also bereits lange vor Napoleon einen Herrscher im Frankenreich mit unglaublichem Hang zum Nepotismus).

 Otto war kriegerisch taktisch, aber auch diplomatisch äusserst klug.

So ging es Schlag auf Schlag. Es kamen Slawenaufstände dazu. Der Ostmarkgraf (war Otto unterstellt) durch die rebellierenden Slawen in arge Bedrängnis.
 Ein Attentat auf den Markgrafen war von den Slawen geplant. Der Markgraf hörte von der Konspitration und liess etliche Slawenzerhöge während einem wilden Saufgelage umbringen. In der Folge kam es zu etlichen hässlich blutigen Streitereien zwischen den Slawen und dem Markgrafen. In diesem Hàndel gab es herbeVerluste von Sachsen, welche den Markgrafen unterstützen mussten. Der Unmut der Herzöge gegen den Markgrafen und Otto wurde mit jedem Verlust grösser. Ottos Bruder, Heinrich, goss Oel ins Feuer und verbündete sich mit den Königsgegnern.
Otto drohte erneut eine grosse Verschwörung unter Anführung seines Bruders Heinrichs II. Otto, der ein sehr gutes und verlässliches Netz von Vasallen (Informanten) im ganzen Reich hatte,  erfuhr sehr schnell vom brüderlichen Vorhaben gegen ihn. Er schützte sich deshalb ab sofort mit einer Leibgarde, die ihn dauernd umgab und zog gleichzeitig zum Gegenschlag auf. Heinrich II wurde gefangen genommen und seine befreundeten Herzöge ebenfalls. Die Herzöge wurden hingerichtet, Heinrich II musste barfuss vor Otto um Gnade betteln. Diese entwürdigende, öffentliche Szene ist Heinrich derart eingefahren, dass er nie mehr daran dachte gegen seinen Bruder vorzugehen. Die Krone war damit für Otto den Rest seines Lebens gesichert.

Otto ruhte aber nicht, sondern konsolidierte die Macht in seinem Reich weiter. Alle Aemter wurde nur noch an strikt königstreue Herzöge und Bischöfe vergeben. Geschickt liess er die Amtsinhaber auch unter sich heiraten und festigte so die innere Stabilität. Wirtschaftlich ging es, dank der Stabilität im Ostfrankenreich stark bergauf.

924 starb der Langobarden König Berengar. Berengar war aber viel mehr als nur Langobardenkönig, sondern als König der Langobarden war er automatisch auch König Italiens. Berengar hatte sich aber auch als Kaiser gegen die anderen germanischen Könige (Brugunderkönig etc) durchsetzen können. Als Kind eines Herzogs von Friaul hatte er also eine beachtliche Karriere gemacht.
Otto liebäugelte nicht von Anfang an mit dem Griff nach der Kaiserkrone und doch...

Schon mancher hat sich an dieser Krone die Hände verbrannt, Otto war ein gut informierter Mann. Aber alles deutete darauf hin, dass Otto der Grosse die Nachfolge von Berengar übernehmen muss. Weshalb?

Im Westfrankenreich begkriegten sich die beiden Karolinger Ludwig IV und Hugo der Grosse. Die ehemalige Vormachtstellung der Westfranken über das Ostfrankenreich litt unter dem anhaltenden Zwist der beiden Könige massiv. Die Entscheidung für Otto viel anlässlich der Universalsynode von Ingelheim. Es ging um die Besetzung des Erzbischoftums von Reims. Reims liegt 130 km nordöstlich von Paris, also mitten im Wetfrankenreich. Trotzdem entschieden sich die Bischöfe nicht für den Kandidaten von Hugo dem Grossen, sondern für den Kandidaten von Otto dem Grossen. Der Ostfranke Otto ernannte also einen Erzbischof im Herz des Westfrankenreichs und die mehrheit der Reichsbischöfe unterstützten ihn dabei. Das war ganz harte Kost für die beiden Westfranken. Der Westfranke Ludwig IV wurde sogar von der katholischen Kirche exkommuniziert, noch im Jahr der Universalsynode (948). Otto hatte also die Macht und Autorität Karls des Grossen, mit welchem er sich gerne verglich, offiziell erlangt.
 Mit dem Burgunderkönig war Otto sowieso im Frieden, er hatte ja von diesem als Zeichen seiner Vormacht  sogar die heilige Lanze erhalten. Auch mit dem oströmischen Kaiser war er in regem, freundschaftlichem Kontakt und vermittelte immer wieder Heiraten zwischen dem christlichen Abend- und Morgenland.

Otto war folglich ganz Klar der päpstliche Wunschkandidat  für das weströmische Kaiseramt. In Italien herrschte nach dem Tod Berengars I zunächst Hugo der Grosse (Westfranke) und vor allem sein Sohn Lothar und dessen Frau Adelheid (Tochter Berengars I). Du siehst Odin die Zwangsheirat ist ein sehr altes Laster und wenn es um die Machterhaltung ging, wurde sogar obendrein eine deftige Prise Inzest in Kauf genommen.
Item;  Lothar und Hugo starben, somit viel das Kaiseramt alleine auf Adelheid über, welche beim Tod Lothars erst 20 Jahre alt war.
Jetzt erst war die Gunst der Zeit gekommen. Otto der Grosse, war ebenfalls Wittwer und nachdem er einige Nebenbuhler ausschalten musste, heiratete er Adelheid 951 in Pavia. Pavia lieber Odin sollte übrigens eine wichtige Universitätsstadt werden (Universität gegründet von Kaiser Karl IV, 1361) und vor allem durch Pavia fliesst unser geliebter Ticino.





Alles fing so schön an für Otto,  doch es sollte Küppeldick kommen. Denn sein Sohn aus erster Ehe, Liudolf; sah sich benachteiligt in seinem Erbanspruch. Und als schliesslich Adelheid, die junge Königin Italiens, Otto einen ersten Sohn gebar, kam es zum offenen Konflikt zwischen Vater und Liudolf. Bischöfliche Vermittlungsversuche schlugen fehl, es kam zum Krieg. Liudolf scharte junge Franken und Sachsen um sich und zog gegen seinen Vater. Sie unterlagen Otto, gaben aber nicht auf. Sie trieben es gar noch schlimmer. Denn sobald die Ungarn von der inneren Reibereien der Ostfranenken erfuhren, fielen sie wieder ins Frankenreich ein. Die heidnischen Marken wurden überrannt und über Bayern zogen die heidnischen Magyaren bis tief ins Reich Ottos. Liudolf und sein Verbündeter Konrad (Schwiegersohn Ottos) hatten sogar die Dreistigkeit die Ungarn durchs Reich zu führen und mit Gold und Silber zu überhäufen. Viele Franken und Sachsen, welche Liudolf unterstützten fielen deshalb von ihm ab. Denn die Ungarn waren die alten Todfeinde der Franken.
Mit Hilfe des tapferen Bischofs  zu Augsburg und unter Führung des Heeres Otto I, konnten die Ungarn an der Lech schliesslich vor Augsburg definitiv geschlagen werden.  Einmal mehr erwies sich Otto als grosser Feldherr.
Wie Du siehst Odin, war also Augsburg schon viel vor der Fuggerzeit eine ganz geschichtsträchtige Stadt. Ach ja und die drei Monate, welch ich direkt in der Altstadt unten am vorderen Lech gewohnt habe, waren von meinen schönsten Zeiten. Was ich da so erlebt habe zwischen Weissbier und Weisswurst werde ich Dir in ein paar Jahren unter vier Augen erzählen.




Otto I wäre nicht Otto I wenn nicht bereits eine weitere Verschwörung auf ihn gewartet hätte. In Italien versuchte man ihm die italienische Königskrone streitig zu machen. Otto, der nun wenigstens im eigenen Reich wieder Ruhe und Ordnung hatte, musste nun Unruhen in Italien besänftigen. Unter den Verschwörern waren Nachkommen des friaulischen Herzogs Berengar und die bereits damals einflussreichen Medici.
Otto konnte die Regierungsgeschäfte seinem jüngeren Bruder Brun überlassen, welcher Erzbischof aber auch Kanzler war und auch das Herzogtum Lothringen (welches früher dem Karolinger und Gegener Ottos, Konrad dem Roten gehörte) regiert. Der andere  Bruder, Heinrich, wurde zufriedengestellt, indem er Herzog von Bayern wurde.
Otto und Adelheid wollten sich auf den Weg nach Italien machen, als plötzlich Otto krank wurde. Es ist nicht klar an welche Krankheit er litt, aber es muss ein einschneidendes Erlebniss für den grossen Otto gewesen sein. Er wurde sich seiner Vergänglichkeit bewusst, was würde geschehen, wenn er stürbe?
Otto liess seinen siebenjährigen Sohn Otto II von den Erzbischöfen in Aachen (erneut wurde die Königssalbung bewusst im westfränkischen Lothringen durchgeführt, Otto überliess nichts dem Zufall) zum König gesalbt.
Doch Otto I genas und zog wenig später mit Adelheid nach Italien. Im Januar 962 erreichte das Paar Rom und wurde vom Papst demonstrativ (für die Langobarden/Medici/Friauler) zum Kaiserpaar gesalbt. Nie zuvor wurde Mann und Frau vom Papst gesalbt und so zusammen mit der Kaiserwürde versehen. Emanzipation kommt manchmal auf sehr leisen Füssen und manchmal schlägt sie mit schwerstem Kanonen und unter lautestem Donner völlig unerwartet ein. Adelheid war nicht nur die Frau des Kaisers, sie war selber Kaiserin.
Der Papst war nicht nur Nachfolger des Apostels Petri und Bischof von Rom, sondern er war auch Staatsoberhaupt des Kirchenstaates. Der päpstliche Staat bestand aus mehreren Patrimonien (Gebieten). Die Besitzungen und Hoheitsrechte der römischen Kirche waren folgende, angefangen mit Stadt und Dukat von Rom, dazu Stadt und Exarchat von Ravenna, Emilia, Pentapolis und Sabina, Besitzungen in Tuszien, in der Campagna und südlich der Linie von Luni bis Istrien, die Herzogtümer Spoleto, aber auch Patrimonien in Benevent, Neapel, Kalabrien und Sizilien.
Ein riesen Gebiet also, welches es nun von Kaiser Otto für den Papst zu verteidigen galt.

Otto übernahm also die pippinischen (Karl der Grosse) Verpflichtungen. Er erlaubte es auch weiterhin, dass der Papst vom Klerus und Volk in Rom gewählt wurde, aber er forderte, dass vor der Ernennung zum Papst, der Papst dem Kaiser einen Treueeid leisten müsse. Auch hier bewies Otto unglaublich kluge Voraussicht.

Der Bund zwischen dem Papst Johannes XII und dem ostfränkischen Kaiser schien besiegelt. Die  Langobarden (vor Otto immer Könige Italiens) fühlten sich aber von Otto und dem Papst hintergangen. Otto wusste das und zog deshalb gegen Berengar II. Dieser verschanzte sich in der nicht einnehmbarer Brug in San Marino. Plötzlich fiel  aber der Papst dem Kaiser in den Rücken, denn er verbündete sich mit dem Sohn von Berengar, Adalbert, gegen den neuen Kaiser Otto.
Otto musste die Belagerung Berengars abbrechen und sofort zurück nach Rom eilen. Er wollte den Papst stellen und mit ihm verhandeln. Dieser floh aber aus Rom zusammen mit Adalbert.
Otto sprach dann zum Volk in Rom und bekräftigte seinen Willen Roms Autonomie zu gewähren und den Papst und das Volk Roms zu schützen, aber er beharrte darauf, dass kein Papst gewählt werden dürfe, der nicht den kaiserlichen Treueeid abgelegt hätte.
Otto liess in seinem Beisein ein Konzil in Rom einberufen, an der man über Johannes XII richten solle. Das war ein absolutes Novum. Papst Johannes drohte von seinem Fluchtort aus jeden mit einem pöpstlichen Kirchenbann zu versehen, der gemeinsame Sache mit dem neuen Kaiser machen würde.
Otto liess sich nicht beirren und ernannte zusammen mit den Bischöfen, Kardinälen und dem Volk einen neuen Papst nämlich Leo VIII. Johannes XII und der vertriebene Berengar organisierten einen Aufstand gegen Otto.  Otto konnte zunächst den Aufstand abwenden. Als er aber zurück in sein Reich ging, kam Johannes XII erneut nach Rom und setzte Papst Leo ab. Kurz darauf starb Johannes und das Volk wählte zusammen mit dem römischen Klerus einen neuen Papst  nämlich Benedikt V. Benedikt leistete den geforderten Treueeid auf den Kaiser nicht. Das hatte unweigerlich Konsequenzen,
Otto blieb nichts anderes übrig als erneut nach Rom zu reisen und die Stadt zu belagern. 964 konnte Otto erneut als Sieger in Rom einmarschieren und ernannte Leo abermals zum rechtmässigen Papst. Benedikt wurde nach Hamburg in bitterkalte nördliche Verbannung geschickt.  
Ruhe sollte in Rom  einkehren, aber nicht lange. Leo verstarb bereits 965. Otto ernannte zusammen mit den Römern den Nachfolgepapst Johannes XIII. Dieser wurde aber kurzerhand vom römischen Mob gefangen genommen und nach Kampanien in die Verbannung geschickt. Otto wurde erneut nach Rom gerufen, wo er dann auch sechs Jahre bleiben sollte.
Zu allem Uebel verstarb aber in der gleichen Zeit auch noch sein treuer Bruder Brun, welcher zusammen mit seinem minderjährigen Sohn Otto II, in seiner Abwesenheit die Regierungsgeschäfte im Reich erledigten. Trotzdem musste Otto nach Italien.
Die Rückführung des Papstes aus Kampanien (Salerno Odin ist das Herz Kampaniens, eine wunderschöne Stadt umgeben von Zitrusplantagen) nach Rom verlief unproblematisch. Die zwölf Konsipiratoren wurden in Rom am Kreuz hingerichtet. Der Papst und der Kaiser vertieften hingegen ihre Beziehung und es wurde die Magdeburger Kirchenprovinz besiegelt. Die römisch katholische Kirche sollte auch im Frankenreich eigenes Land erhalten. 

Eine gute Zusammenfassung über den Otto den Urvater der Deutschen kannst Du in folgendem Video sehen.


Otto konnte Magdeburg als Hauptbischoffssitz weiter ausbauen. Und ernannte schliesslich den Russenmissionar Adalbert als Erzbischof des Erzbistums Magdebrug. Von dort aus sollte auch die Ostmissionierung weitergehen und der Dom von Magedeburg war auch als Grabstätte Ottos gedacht. So wurde der ultimative Freundschaftsknoten zwischen Rom und dem Ostfrankenreich in Magdeburg geflochten.



Otto konnte es nicht lassen, seine Verkuppelungsbemühungen machten auch nicht halt vor seinem Sohn Otto II. Kein Wunder also, dass in den Zeiten der Zwangsheirat, die Könige und Herzöge oftmals uneheliche Kinder hatten. Jedenfalls gelang es Otto, seinen Sohn mit einer Nichte des byzantinischen Herrschers zu verheiraten. Somit kehrte dann auch Ruhe in den süditalienischen Unruhegebieten ein. Denn die Machtansprüche der Byzantiner auf Süditalien waren mit dieser arangierten Heirat gebannt.
Und noch was Odin, stell Dir vor bereits vor mehr als tausend Jahren hat ein deutscher König eine Türkin geheiratet. Ich bin überzeugt, dass das vielen Deutschen nicht bewusst ist, wie eng Byzanz mit Deutschland seit dem Altertum verbunden ist.

Weil mir das wichtig erscheint, blende ich hier ein Bild von Theophratu ein.



Damit Du Dir ein akustisches Bild machen kannst von Byzanz, habe ich Dir hier ein ein byzantinisches Musikstück beigelegt.


Eine der eindrücklichsten Orthodoxen Gemeinden gibt es heute noch auf dem Berg Atthos. 956 gründete auf einer griechischen Halbinsel der byzantinische Mönch Ahanassios Athonitis das erste Kloster. Heute gibt es in diesem autonomen Teil (Griechenlands) mehrere Klöster.

Man kann halten was man will von Prophezeiungen, aber hier siehst Du ein traditionelles Begräbnis eines hohen orthodoxen Ordensmannes auf dem Mount Athos.


Im Mai 973 verstarb Otto in Magdeburg an einer Krankheit. Er hatte die letzten Jahre im Norden verbracht und dort viele Ehrungen erfahren. Sein Hof war das Machtzentrum und Kulturzentrum Europas der damaligen Zeit.
Unmittelbar nach seinem Tod konnte Otto II, ohne Reibereien, problemlos das Kaiseramt übernehmen. Es war alles bis ins Detail vorbereitet.

Wie es unter Otto II weiterging werde ich Dir später erzählen.
Vorerst mache ich mal ottonischen Schluss.

servus

simorre


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