Zum Haus der gerechten Hoffnung

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Dienstag, 31. Mai 2011

Das D-CH Habsburgerhaus wird A Teil XXXIII

Hallo Odin

Die Habsburger waren ein unbeutendes Grafgeschlecht, welches ihre Hausmacht im süddeutschen und schweizerischen Raum hat (Aargau, Zürich, Kloster Muri) Das heilige römische Reich war im Begriff in einen unübersichtlichen Fleckenteppich aus Fürstentümnern, Klosterbesitz, Grafschaften, Kurfürstentümern und Königreichen etc zu zerfallen. Ob die Habsburger das Reich einigermassen einen können werden?

Rudolf I von Habsburg



Im Oktober 1273 wurde Rufdolf I mit 55 jahren zum deutschen König gewählt. Dies bewusst nicht in Aachen, sondern in Frankfurt, denn Rom wollte mit den alten mächtigen deutschen Kaisern (seit Karl dem Grossen) brechen. Der König von Böhmen nahm aus Protest nicht an der Wahl nicht teil. Zudem meinte er Rudolf sei unerfahren und deshalb undenkbar als deutscher König.

Vor der Wahl musste Rudolf Papst Gregor X, welcher immer noch in Lyon residierte, schwören, dass er die italienische Stauferpolitik nicht weiter betreiben werden und dass er der römischen Kurie die alten Privilegien wieder zukommen lassen würde. Für Deutschland war es schier unmöglich sich national zu entwickeln, denn Rom weibelte mit starker Hand im römischen Reich deutscher Nation. England und Frankreich konnten sich viel selbständiger entwickeln.
Zunächst schaffte Rudolf , wider allen Erwartungen den Landfrieden. Viele Priviliegen, welche sich lokale Grafen oder andere Adelige unrechtmässig angeeinget hatten seit dem Tod Friedrich II (letzter Staufer) mussten wieder fallen gelassen werden. Zudem schuf Rudolf das Amt des Reichsvogts. Der Reichsvogt hatte dafür zu sorgen, dass die alten Besitzungen (Friedrich II) wieder ans Reich fielen und vor allem auch, dass die Steuern bezahlt und eingetrieben wurden. Die Vögte agierten vor allem im Süden des Reichs, im Norden erfüllten die Herzöge von Sachsen und Braunschweig diese Aufgaben.

Ottokar, der böhmische König, anerkannte auch nach der Königswahl Rudolf nicht als deutschen König. Rudolf hat sich darauf geschickt mit Bischöfen und Adeligen im Süden und Osten des Reiches verbündet. Schliesslich besiegte er Ottokar in einem Krieg. Die Ländereien Böhmen und Mähren fielen erneut ans Reich. Ottokar erhielt Böhmen lediglich als Reichslehn. Zudem baute Rudolf die habsburgische Vormachtstellung im Osten des Reiches aus, indem er seine Söhne zu Regenten Oesterreichs, Steiermarks und der Krain (Teil des heutigen Sloweniens) machte.

1291 starb Rudolf in Speyer. Einziger überlebender Sohn war Albrecht.


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