Zum Haus der gerechten Hoffnung

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Zum Haus der gerechen Hoffnun

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Freitag, 13. Mai 2011

US-Marines gestehen, Mord und Folter. Hätten sie doch Lessings Nathan zuvor gelesen.

Hallo Odin


Heute habe ich Dir die Lebensgeschichte Barbarossas erzählen wollen. Leider war aber der Blog den ganzen Tag ausser Betrieb. Ich bin beim Stöbern durch die youtube-Archive auf Aussagen moderner Keruzfahrer gestossen. Es hat mich geschaudert und gefröstelt, das Unvorstellbare aus erster Hand geschildert zu erhalten. Ich habe mich dann gefragt, weshalb die jungen Soldaten erst nach absolivertem Militärdienst geläutert scheinen. Wie konnten sie den christlichen Fundamentalisten in den USA auf den Leim kriechen und sich überschnorren lassen in Irak gegen einen Feind, der kein Feind ist, zu ziehen. Wie konnten sie aus Wut auf Andersgläubige, unschuldige Väter erschiessen, Mütter schänden und Kirchen zerstören.

Die mutigen Geständnisse sind ohne Untertitel und auf Englisch ich poste sie trotzdem. Jedenfalls habe ich mir sofort nach den Geständnissen gedacht, hätten sie doch die Ringparabel in Nathan der Weise von Gottholb Ephraim Lessing gelesen. Ich hab das Buch gesucht und es vorgesprochen. Ich habe absichtlich die Fehler nicht herausgeschnitten. Denn das Leben ist an sich perfekt, die Fehler in unseren Augen machen die Perfektion des Lebens aus. Sie bewirken, dass nichts zweimal genaugleich geschehen kann, dass alles EINMALIG ist. Einmaligkeit verlangt, Nuancen, Unterschiede, welchen wir oft fälschlicherweise Fehler sagen. Deshalb habe ich mein Hörbuchversuch nicht geschnitten.

Zuerst aber zwei Statements:





Und nun zu Lessings Nathan der Weise.


Und nun mein Selbstversuch mit Nathan der Weise. Gut möglich, dass das nicht sooo weise war.



Habe die Hörbuchvideos absichtlich entfernt, es dauert zu lange, bis die Seit hochgeladen ist. Die Ringparabel lass ich aber als Extra-post stehen.









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