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Dienstag, 10. Mai 2011

Vergewaltigung durch die Schweizer Volkspartei

Hallo Odin


Die Schweiz ist eigentlich bekannt für ihre Diskretion und Zurückhaltung. Bis vor einigen Jahren hat man das auch in der Politik so vorgelebt. Bei Problemen haben sich die verschiedenen Parteien an einen runden Tisch gesetzt und nach Lösungen gesucht. Das hat sich aber seit dem Aufstieg von Christoph Blocher und seiner rechtspopulistischen SVP massiv geändert.
Die Schweiz ist eines der reichsten Länder in Europa. Eigentlich sollte Frieden und Freude im Land herrschen. Aber die rechtspopulistisches "Volks"partei unter der Führung des UBS-Gründers Christoph Blocher kennt keine Hemmungen mehr.
Gehässig und schmutzig geht es im Wahkampf zu und her. Tief unter der Gürtellinie wird auf Gegner geschossen.

Ich zeige Dir hier das aktuelle (10.5.2011) SVP-Wahkampfplakat. Es zeigt die SVP, wie sie die CVP (Christdemokraten) vergewaltigt.


Darf man ein Land zivilsiert nennen, dessen grösste Partei (30%) mit Vergewaltigung der Gegner Wahkampfpropaganda macht. Die Vergewaltigung der Gegner gehört im Krieg zu den schlimmsten Verbrechen, haben wir in der Schweiz Krieg?

Die SVP ist auch für andere Plakate verantwortlich. Du erinnerst Dich sicher auch an das Schafplakat.



Vor wenigen Jahren hat die SVP mit diesem Plakat eine für die Schweiz unglaublich aggressive Hatzkampanie gegen Ausländer gestartet. Damals ging es um die Ausschaffungsinitiative von kriminellen Ausländern. Die Initiativinhalt verstösst zwar gegen zwingendes internationales Völkerrecht, aber die Initiative wurde trotzdem mit 53% angenommen. Ueber die Umsetung macht sich die SVP keinen Kopf, Hauptsache der Kampf ist gewonnen.

Wenig später eröffnete die gleiche Partei erneut einen Abstimmungskampf mit folgendem  Plakat.

Schau Dir das linke Plakat gut an. Das rechte Plakat hat nicht die SVP gestaltet, es stammt aus der NSDAP-Zeit und galt als Vorlage.
Die SVP-schürte in einer unglaublich aggressiven Kampanie die Islamphobie in der Schweiz.
Auch mit diese SVP-Initiative verstösst eigentlich gegen interantionales Recht, sie wurde aber ebenfalls vom Stimmvolk angenommen. In der Initiative ging es darum, dass in der Schweiz keine Minarette mehr gebaut werden dürfen. Es gibt aktuell vier kleine Minarette in der Schweiz, wie wenn das ein grosses Problem für die Schweiz wäre.

Ich erinnere Dich, lieber Odin, dass jene welche für die offene Vergewaltigung von politischen Gegnern sind, welche Ausländer als schwarze Sündenböcke so schnell wie möglich vor die schweizer Grenzen gestellt haben möchten und welche den Antisilamismus als Hautpwahlkampfthema benutzen, ja genau dieselben Leute, die Schweiz vor wenigen Jahren fast in den finanziellen Abgrund gestossen haben.

Die UBS war in unlautere Geschäfte in den USA verwickelt. Und die UBS hat in der Finanzkrise wie kaum eine andere internationale Bank Geld verzockt.
Die UBS ist ein Fusionskonstrukt des Milliardärs und SVP-Chefs Christoph Blocher. Er hat zusammen mit einem zürcher Grossfinanzier (Ebner, der Ebner mit der Fliege) die Fusion der beiden soliden schweizer Grossbanken Bankgesellschaft und Bankverein durchgeboxt. Die beiden Hassardeure Blocher und Ebner wählten als CEO der von Ihnen geschaffenen UBS den im Baslergeldadel verankerten Marcel Ospel und als juristische rechte Hand Peter Kurer (auf Grossfusionen spezialisierte neoliberaler Wirtschaftsjurist). Blocher wurde durch die Bankgründung Milliardär, Kurer und Ospel verdienten Millionen an Boni und Salären bis sie 2008 die Bank in den beinahe Kollaps geritten hatten. Der schweizer Staat (die Steuerzahler) mussten der Blocher-Bank mit 60 Milliarden Dollar (Bürge) unter die Arme greifen. Den Wirtschaftskriminellen Ospel, Kurer, Spuhler (Ziehsohn Blochers) ist bis heute kein Prozess gemacht worden.

Das ist Politik, Odin. Die Propaganda ist oft billig, pervers und nichtig. Getrau Dich zu schauen wer die Propaganda in Auftrag gibt und weshalb. Denn keiner investiert ohne Grund. Der vermeindliche Dienst am Volk ist oft ein primitive Stimmenfängerei, um eigennützige Ziele zu erreichen. Die grössten Patirioten und sterksten Rhetoriker stellen sich oft nach ihrem Abgang als Totengräber der Nation heraus. Das gilt auch für Blocher und seine Vasallen.

Ich hoffe, dass die Schweiz ihre Solidarität, Neutralität und Diskretion wegen ein paar schreienden Milliardären nicht fahren lässt. Ich hoffe, dass wir weiterhin ein friedliebendes, selbstbewusstes, neutrales Land bleiben, welches die europäische Verantwortung ernst nimmt und die Gastarbeiter, auf die es angewiesen ist, schätzt.
Man muss nicht in der  EU sein, um europäisch korrekt zu handeln. Es darf den bilateralen Weg für die Schweiz auch weiterhin geben. Perverser Nationalismus ist aber sicher keine Alternative zum EU-Beitritt.

Eigentlich wollte ich heute über den Stauferkaiser Barbarossa schreiben, aber das giftige SVP-Plakat habe ich nicht unbearbeitet an mir vorbeiziehen lassen  können.

alles Gute

Dein simorre

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