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Dienstag, 31. Mai 2011

Die Staufer mussten dem päpstlichen Zinsgeschäft weichen XXXII

Hallo Odin


 Der Staufer Barbarossa hatte in weiser Voraussicht das Zinsgeschäft verbieten lassen. Wer zu Stauferzeiten Geld verdienen wollte, musste selber dafür arbeiten. Er konnte nicht spekulieren und wuchern, vielleicht war das mit ein Hauptgrund, weshalb der Papst und die Welfen mir grösster Gewalt gegen die Staufer losgegangen sind.

Zur Stauferzeit gab es die Adeligen und das gemeine Volk. Die Adeligen hatten eigentlich die Aufgabe das Volk zu schützen, erhielten dafür aber auch Abgaben. Zinsgeschäfte waren aber verpönt, es gabe deshalb unter den Bürgern keine Schwerreichen und auch wenige ganz Arme.
 Zur Zeit der Römer, welche das Zinsgeschäft so sehr liebten, dass am Ende der Römerzeit Rom einigen wenigen Familien (10) gehörte und der Rest der Römer tief verschuldet war, wurde jeder der Schulden nicht bezahlen konnte zum Sklaven. Die Supereichen der römischen Zeit zogen in ihrer geldgeilen Vulgarität das ganze Reich zu Boden.

Wie ging es nach den Staufern weiter im heiligen römischen Reich deutscher Nation?

 Die Kaiserlose Zeit, war  eine Zeit in der sich die Gesellschaft neu organisieren konnte. Das Zinsgeschäft kam wieder auf, der Papst weibelte heftig dafür. Gilden (Zünfte) entstanden in allen grossen europäischen Städten. Die Kaufleute und Handwerker konnten frei Geschäften und sich eigenes Vermögen aneignen. Kein Kaiser schränkte sie ein. Grosser Reichtum war also nicht mehr nur möglich, wenn man zu einer adeligen Familie gehörte, sondern jeder der ein Handwerk lehrte konnte sozial aufsteigen.
Die katholische Kirche war es Leid sich ewig mit den unberechenbaren Fürstenhäuser herumschlagen zu müssen. Es musste eine andere (anonymere) Möglichkeit der Macht geschaffen werden. Die Kaufleute sorgten dafür, wie Du im youtube Video über die Hanse gesehen hast, dass der Markt sich über ganz Europa und auch den nahen Osten erstreckte. Und da es regen Handel gab, war man auch auf leicht transportierbaren Zahlungsmittel angeweisen. Es entstanden Wechsel, Schuldbriefe und vor allem Geld in Massen, welches gegen Zins geliehen wurde.  Langsam gab es die ersten professionellen Geldleihinstitute. Meist waren das Familienbetriebe. Vor allem in der Toskana (Florenz) gelang den Peruzzi der Aufstieg.
Nun musst du gut hinhören Odin. Die Peruzzi kamen nur an die Macht, weil sie sich klar gegen die Staufer Friedrich II und Konrad stellten (welche auch gegen das Zinsgeschäft waren) und Partei für den Papst einnahmen. Sie traten in die Partei der Guelfen ein und kämpften offen gegen den Kaiser.
Die Peruzzi und wenige andere Familien in Florenz (später die Medici) verwalteten und vermehrten das Vermögen der römischen Kurie. Und wurden so nebst der Kirche zur grössten politischen Macht in Europa. (Fugger, später Rothschild.....). Die Macht verschob sich also von den Königen immer mehr zu den im Dunkeln agierenden (Diskretion) Bankhäuser.
Eigendlich war es den Christen verboten Zinsgeschäfte zu tätigen. Die Peruzzi hatten aber die Legitimation vom Papst genau dies zu tun, für die römische Kurie. Denn die römische Kurie wollte mit dem Geld und den Zinsen die Welt im Griff haben und sich die lästigen Fürsten so vom Leibe halten.
 Dem Islam war jegliches Zinsgeschäft ebenfalls verboten. Den Juden hingegen war das Zinsgeschäft mit Andersgläubigen ERLAUBT. Die Juden waren die einzige grosse Europa abdeckende religiöse Gemeinschaft, welche Geldhandel betreiben durfte. Das machte die Juden, welche sehr gut untereinander vernetzt waren zwar schnell reich, aber auch verhasst.
Als nun Rudolf I von Habsburg gewählt wurde, war genau dieser Umbruch im Gang. Der Papst wollte wieder von Zinsen leben können. Nicht mehr mit dem Schwert, sondern mit dem Schuldeneintreiber wollte er seine Macht übers Volk ausüben.

Heute liegt die Macht ganz in den Händen der Geldinstitute. Unsere demokratisch gewählten Politiker tanzen wie leblose Puppen einen gefährlichen Reigen, bewegt von den Banken. Schau Dir selber den kleinen Film über das Geld an, Dir werden die Haare zu Berge stehen. Würde Barbarossa wirklich im Kyffhäuser schlummern, müsste er spätestens seit J.P. Morgans-Rothschilds Kauf der USA (FED-Monopol) aus dem Schlaf gerissen worden sein. Aber eben, eine Legende bleibt bloss Legende.

1 Kommentar:

  1. „Der Mensch sinkt, wenn er einmal sinkt, immer unter das Tier.“

    Friedrich Nietzsche (Wie man wird, was man ist)

    Wo ist eigentlich das Paradies geblieben? Tatsächlich befinden wir uns noch immer mitten darin, aber wir sehen es nicht. Wir können es nicht sehen, weil Heerscharen von Schweinepriestern uns erzählen, das Paradies sei ein „Obstgarten“, in dem es Verbote einzuhalten gilt, die gar nicht einzuhalten sind. Diese Lüge verbreiten die Priester seit Jahrtausenden; zuerst, weil sie uns belügen mussten, und später, weil sie nicht mehr anders konnten. Das Lügen wird zur Gewohnheit, wenn die Wahrheit längst vergessen und die Lügerei umso besser bezahlt ist, je höher das Lügengebäude wird, das mit verbogenen Balken gerade noch errichtet werden kann.

    Unser schöner Garten Eden wurde zu jener „modernen Zivilisation“, in der das Lügen mittlerweile so gut bezahlt wird, dass die ehrliche Arbeit es kaum noch tragen kann.

    Alles begann mit der Erbsünde. Als noch niemand wusste, wie der Himmel auf Erden zu gestalten ist, in der niemand einen unverdienten Gewinn auf Kosten der Mehrarbeit anderer erzielen kann, durfte das arbeitende Volk nicht wissen, dass im Privatkapitalismus ein nachhaltiges Wirtschaften unmöglich und der nächste Krieg unvermeidlich ist. Priester wurden verpflichtet, allen Zinsverlierern zu erzählen, die Marktwirtschaft sei ein „Obstgarten“ und manche Früchte seien eigentlich verboten aber wohl in der Praxis nicht zu vermeiden. So verschaffte die Erbsünde denen ein Auskommen, die außer lügen nichts gelernt hatten.

    Problematisch wurde es erst, als ein Prophet erklärte, dass mit konstruktiv umlaufgesichertem Geld der Allokationsmechanismus zwischen Kreditangebot und Kreditnachfrage erhalten bleibt, auch ohne dass das Finanzkapital mit dem Urzins belohnt werden muss, damit es rentable Sachkapitalien gebiert. In diesem Fall wäre das Kreditangebot mit der Summe aller Ersparnisse identisch, der Geldkreislauf stabil, der Geldverleih gerecht, jede Geldbewegung intelligent, jeder Anspruch auf Geld gesichert, und Gott würde nicht mehr gebraucht.

    Das Paradies von der Erbsünde befreien und das auch noch ohne Verbote? Diese „Unverschämtheit“ konnte man nicht durchgehen lassen, denn dann würden sogar die Lügner wieder von ehrlicher Arbeit leben müssen.

    So wurden alle Priester zu Schweinepriestern; und alle, die nicht gestorben sind, belügen uns noch heute.

    Herzlich Willkommen in der wirklichen Welt:

    http://www.deweles.de/willkommen/himmel-und-hoelle.html

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