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Mittwoch, 1. Juni 2011

Bayern München-Paris St Germain 2:4 Teil XXXVII

Hallo Odin

Was für eine laue Affiche! Welch erschreckendes Resultat!
Sechs mal hat Bayern München in seiner Vereinsgeschichte gegen Paris St. Germain (Germane) gespielt. Nur zweimal konnte München gewinnen, viermal unterlagen sie Paris, davon einmal zu Hause.
Das ist in der Tat kein gutes Omen. Aufmuntern mag die Tatsache, dass das Verhältniss Bayern München-Rapid Wien und Bayern München-Austria Wien mit 5 Siegen, 2 Unentschieden und nur einer Niederlage klar auf Seiten Bayern liegt auch nicht.

Wagen wir uns trotzdem an die Geschichte Ludwig des Bayern.

Die Kurfürsten wollten abermals keinen zu starken König, aber immerhin einen der Deutsch konnte sollte es nach dem Luxenburger Heinrich sein. Die Habsburger schieden  als zu starkes Adeslgeschlecht aus. Die Wittelsbacher hingegen, welche bloss rheinische Pfalzgrafen und Herzöge von Bayern waren kamen da schon eher in Frage.
Ludwigs Mutter war Tochter Rudolf I von Habsburg. Rudolf wurde am habsburgischen Hof gut ritterlich ausgebildet. Schliesslich wurde er, als er volljährig war zusammen mit seinem Bruder Rudolf als Regent des Herzogtums Bayern eingesetzt. Die Brüder waren nicht immer gleicher Meinung, es kam oft zu Reibereien. Es kam schliesslich sogar zu einer Teilung des Herzogtums in Bayern-Ingolstadt-Amberg (Ludwig) und Bayern-München-Burglengenfeld (Rudolf). Drei Jahre lang bekämpften sich die Brüder, bis sie  1313 ihre Reiche wieder vereinigten, um Niederbayern gegen die Habsburger verteidigen zu können.

1308 heiratete Ludwig Beatrix von Schlesien Glogau. Die Wittelsbacher und die Schlesier hatten schon über Generationen ein enges Verhältnis zueinander.

1314 kam es erneut zu einer zerrissenen Königswahl. Ludwig wurde zwar in Aachen zum König gekrönt, aber bloss durch den Erzbischof von Mainz (nicht den Kölner). Im Gegenzug krönten die anderen Kurfürsten den Habsburger Friedrich den Schönen zwar durch rechten Bischof, den von Köln, aber bloss in Bonn (Aachen weigerte sich Friedrich zu empfangen). So hatte Deutschland einmal mehr zwei halbe Könige und interne Reichsstreitereien waren vorprogrammiert. Frankreich und den Papst in Avignon freute es bestimmt.

Profiteuere dieser erneut gespaltenen Reichspolitik waren auch die Eidgenossen. Bereits seit 1291 haben sich die Bauern der waldstättischen Kantone (Uri, Schwyz und Unterwalden (Ob- und Nidwalden)) gegen die habsburgischen Vögte zusammengetan. Sie beharrten auf ihre Freiheitsbriefe, welche sie scheinbar von den Staufern erhalten haben sollen.
 Den Innerschweizern war vor allem das habsburgische Kloster Einsiedeln ein Dorn im Auge. Schliesslich weigerten sie sich dem Kloster Abgaben zu machen und nahmen unverfrohren Klosterland in Beschlag. Zu guter letzt stürmten sie das verhasste Kloster sogar, brandschatzten und plünderten es und nahmen die Mönche in Geiselhaft. Der Bischof von Konstanz verhängte darauf den Kirchenbann über die durchaus sehr religiösen Eidgenossen. Dieser verbot es ihnen Gottesdienst AUF Gottes Erde zu tätigen. Die Innerschweizer buddelten in der Folge ihre Kirche zwei Meter unter die Erde und feierten da UNTER der Erde legitim weiter Gottesdienst.
Die Spannungen zwischen Habsburg und den Innerschweizern nahm zu. Als nun 1314 eben die Habsburger ihren Königskandidaten nicht durchbrachten, nahm der Druck auf die aufständischen Innerschweizer zu. Von Aargau-Zürich-Zug (habsburgische Städte) sammelte die Habsburger ein stattliches Heer aus Rittern (2000) und Fussvolk. Die Innerschweizer waren darauf vorbereitet, dass die Habsburger mit gepanzerten Rittern gegen sie antreten würden. Sie haben an allen neuralgischen Punkten Letzis (Wehren) aufgestellt. Die Habsburger mussten unvorteilhafte Wege nehmen. So mussten sie auch die enge Passage beim Aegerisee durchschreiten. Die Eidgenossen hatten sich bereits an den steilen, teilweise bewaldeten Hängen, verschanzt und liessen nun Baumstämme und grosse Steine auf die unbeweglichen  Ritter niederfahren. Die Pferde der Ritter scheuten und es gab kaum Platz für die Flucht. Nun schossen die schweizer Bauern mit ihren Hellebarden aus ihren Verstecken hervor und metzelten die Ritter auf abscheuliche Art und Weise nieder.
Wie mörderisch die Hellebarde für einen unbeweglichen Ritter war, lasse ich den Berner Chronisten erzählen.
Es hatten auch in der schwizer in den händen gewisse überaus furchtbare mordwaffen die in jener volkssprache auch helnbarten genannt werden, mit denen sie die stärkst bewaffneten gegner wie mit einem  schermesser zerteilten und in stücke hieben. das war nicht eine schlacht sondern wegen der angeführten ursachen,  sozusagen nur ein schlachten des volkes herzogs Lüpolds durch jene bergleute wie einer zur schlachtbank geführten herde. Niemanden verschonten sie noch auch bemühten sie sich zu fangen sondern sie schlugen alle tot ohne unterschied.'





Die Schweizer gewannen die Schlacht gegen die Habsburger und Ludwig von Bayern akzeptierte die eidgenössische Reichsunagängigkeit vorerst gerne.


Ludwig hatte sich seine Königskrone von den Kurfürsten gekauft.  (gerade so wie die Fussball-WM auch gekauft werden kann, siehe Kathar). Er musste den Kurfürsten von Mainz, Trier wittelsbachsche Länderereien abtreten. Das erzürnte Ludwigs Bruder Rudolf, der sich in der Folge für den Habsburger König einsetzte.

1322 konnte Ludwig seinen Wiedersacher, den Habsburger, in der Schlacht von  Mühldorf eindeutig schlagen. Friedrich der Schöne und 1300 weitere oesterreichische Adelige wurden gefangengenommen von Ludwig.
Trotz dieses klaren Sieges anerkannte der Papst den deutschen König Ludwig immer noch nicht. Dies sicher weil das katholische Frankreich keinen deutschen Kaiser in Italien wollte, weil in Süditalien das französische Haus Anjou herrschte.


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