Zum Haus der gerechten Hoffnung

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Sonntag, 26. Juni 2011

Lieber ein Wüste regieren als Ketzer. Teil XXXXXV

Hallo Odin


Kaiser Matthias musste auf Drängen der katholischen Kirche und der Familie die Kaiserkrone an seinen Bruder Ferdinand weitergeben.
Ferdinand war bekennender fanatischer Katholik. Er unterstützte bereits sehr früh den konservativen Jesuitenorden und stiftete im ganzen Reich zig Kapuzinerklöster. Er sah sich als Ritter von Gottesgnaden und war für den totalen Krieg gegen alle Häretiker. Jedes Mittel schien ihm recht, um die Welt von Ungläubigen zu reinigen.

A Propos Jesuiten schau Dir das gepostete Video an und bilde Dir selber ein Urteil über die Jesuiten.  Es ist immer schwierig aus zeitlicher Distanz ein Urteil über eine religiöse Gruppierung abzugeben. Schau also mit Vernunft und ohne Vorurteile die 3 Sat Doku. Du wirst lernen, dass Jesuiten durchaus auch sehr viel Wertvolles taten und immer noch leisten. Ich erinnere mich an meine sehr schöne und lehrreiche Zeit im katholischen Gymnasium Don Bosco (von Salesianern geführt).
Ich glaube durchaus, dass viele katholisch engagierte Menschen in fast allen Ländern der Welt einen sehr wichtigen Beitrag leisten. Und trotzdem muss man auch die unangenehmen Teile der  katholische Geschichte aufarbeiten, auch wenn das bisweilen sehr weh tut.



Ferdinand kämpfte an allen Fronten. Die Türkenkriege waren immer noch im Gange. Und nach den Böhmenaufständen, musste der Kaiser rigoros gegen die Protestanten und Bauern in Böhmen durchgreifen. Das katholisch-kaiserliche Heer siegte sowohl in Böhmen als auch in der Pfalz (südlich Rheinland-Pfalz) gegen die protestantischen Adeligen. Bei diesen Kämpfen tat sich ein Warlord namens Wallenstein als Heerfüher hervor. Wallsenstein war  auch massgeblich am Krieg gegen Dänemark und an der Abwehr der schwedischen Invasion beteiligt. Wallenstein trieb das kaiserliche Heer von Sieg zu Sieg. Er wurde dadurch immer mächtiger, ja so mächtig, dass ihm seine Neider (Gegner) ungerechterweise  Hochverrat nachsagten. Schliesslich war sein Einfluss selbst  den Habsburgern nicht mehr geheuer, sie liessen ihn unter fadenscheinigen Argumenten umbringen.



Ohne "Generalissimus" Wallenstein, hätten die Habsburger den dreissig Jährigen Krieg kaum so gut überstanden.

1635 starb Ferdinand II, er konnte zuvor noch seinen Sohn Ferdinand III zum König machen.

Schau Dir das Video über die den dreissig Jährigen Krieg gut an. Es sei Dir abermals gesagt, es gibt keinen humanen Krieg, es gibt keinen gerechten Krieg, auch wenn man ihn Gotteskrieg nennt.. Krieg ist immer  amoralisch und bestialisch. Immer wenn ein Mächtiger im Namen Gottes zum Krieg aufruft, spricht in ihm das Teuflischste, was durch einen Menschen überhaupt sprechen kann. Aerger kann man Gott nicht besudeln, als in seinem Namen zum Krieg aufzurufen.

G.W.Bush sagte nach 9-11 "We will hunt them down, God bless America." Und rief so zum gottgefälligen, gerechten Krieg gegen Afghanistan auf. Bush ist einer der  hässlichsten Mephistos unserer Zeit.





Hier  noch die Geschichte  über den Tod  Wallensteins.


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