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Mittwoch, 15. Juni 2011

Der Eliteordern der Queen!!

Hallo Odin

Ich habe im Vorblog die Orden der Blaublüter erwähnt. a) der Hosenbandorden (England) und b) den Orden vom goldenen Vlies Habsburger-Bourbonen/ deutsche Reich-Spanien-Frankreich). Grosse Politik und Wirtschaft wurde ab dem 14 Jh in diesen elitären Geheimorden gemacht.

Ein kleines Beispiel. König Richard II ernannte einen seiner Treuen aber nicht aus roylem Blut zum Duke (Grossherzog) of Ireland. Ein solcher Titel wurde nur sehr selten vergeben. Die royalen Lords (alle im Hosenbundorden) drängten Robert de Vere schliesslich zu einer Schlacht, welche Robert gegen die Uebermacht der Hosenbündler verlor. Nach verlorener Schlacht musste de Vere seine Titel abgeben und wurde aus dem Hosenbundorden geworfen. Der Orden der Hosenbündler hatte also sogar die Macht sich gegen königliche Entscheidungen zu stemmen.

Das britische Oberhaus enspricht heute noch einer solchen konservativen Hosenbund Lordbastion. Grossbritanniens Oberhaus ist die kleine Kammer des Parlaments, sie entspricht dem Ständerat in der Schweiz. Dieser Teil des Parlaments wird noch heute ausschliesslich von Hosenband-Blaublütern und Erzbischöfen und Bischöfen besetzt ist. Die kleien Kammer der grössten Wirtschaftsmacht (UK und Anhängsel (USA)) besteht aus 708 Mitgliedern aus dem Hochadel, 2 Erzbischöfen und 24 Bischöfen der Church of England.

 Wie schon in einem Vorblog gesagt, besteht ein direkter Durchgang (Brücke welche für normale Fussgänger gesperrt ist) zwischen der anglikanischen Trinity-Chruch und der US-Börse in Manhatten. Das zeigt schön wo die Macht hockt und wem Durchgang gewährt wird. Lord-England schaut auch den Finanzgeschäften in Manhatten über die Schulter. Denn die anglikanische Kirche ist der Queen unterstellt.


Hier hast Du einen Blick auf die Brücke, welche die Trinity Church mit der Hauptbörse in New York verbindet. Kirche-Queen-Banken sind eng miteinander verbunden, das hat jahrhunderte alte Tradition.


Aber es gibt auch mutige Bischöfe. Hier siehst Du ein Bischof, welcher sich in vollem Ornat der Occupy Bewegung in New York anschloss.


Bischof George E. Packard hat eine bewegende Lebensgeschichte. Er diente im Vietnamkrieg aus Ueberzeugung der US-Flagge. Er litt nach dem Krieg unter den unglaublichen Gräueltaten, welche sein Platoon ohne mit der Wimper zu zucken tat. Soldaten killen auf Befehl, ohne Befehle zu hinterfragen. Er Packard realisierte, wie die Soldaten nach dem Krieg zurück in den USA, kaum mehr ins normale Leben integriert werden konnten und können. Er wollte diesen Menschen helfen und statt Krieg Frieden stiften, deshalb schloss er sich der anglikanischen Kirche an und wurde Bischof der US-Armee und bildete die Gruppe Vietnam Veterans for Peace.

Hier siehst Du Packard in Handschellen gelegt, auf den Abtransport wartend. Bei der spontanen Demonstration gegen die Wallstreet auf dem Vietnam Veteran Memorial in New York wurden ca. 50 Leute von der Polizei verhaftet. Viele unter diesen Menschen waren ehemalige Vietnamsoldaten, welche sich in der Organisation Vietnam Veterans for Peace zusammengeschlossen haben. Du siehst sogar Soldaten im Ruhestand werden vom Staatsmilitär eingesperrt, wenn sie für den Frieden demonstrieren. Die Wallstreet lebt vom Krieg. PS: Parckard ist eine Ausnahme. Die anglikanischen Bischöfe sind der englischen Krone mehrheitlich treu ergeben!!



Und noch was Kurioses. Seit Montesquieu gibt es die Gewaltentrennung in allen demokratischen Ländern der Welt. Ohne Gewaltentrennung keine Domokratie, logsich oder? Das gilt aber nicht für den Weltpolizisten England, denn die Oberhaus-Lords stellten auch Lords of Law. Das Oberhaus war nicht nur Legislative, sondern auch noch oberste Instanz für zivilrechtliche Klagen. Seit 2009 gibt es zwar einen Supreme Court und die Lords of Law wurden abgeschaft. Ich behaupte aber, dass die Hosenbändler schon geschaut haben, dass der Einfluss der Lords immer noch besteht. Fazit: Im ach so liberalen England machen die Lords Gesetze und Richten auch noch gerade darüber.
Richtig lieber Odin, mit Demokratie hat das gar nichts zu tun.


Zur Erinnerung noch mals die symbolträchtige Brücke von der Trinity Church zum Gebäude in welchem die New Yorker Börse ist. Links trinity church, rechts Börse (auf dem Bild ist die Börse schlecht zu sehen, man müsste nur wenig nach rechts schwenken (zwei Meter) dann sähe man den Haupteingang zur Börse und die grosse US-Flagge die über diesem Eingang flattert).

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