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Dienstag, 28. Juni 2011

Ferdiand III vertreibt die Schweden XXXXXVI

Hallo Odin


Wir befinden uns mitten im dreissig Jährigen Krieg. Der Krieg begann mit den protestantischen böhmischen Standesaufständen gegen das katholische Reich. Während Jahren wurden die böhmischen Rebellen bekriegt. Nach dem Prager Fenstersturz eskalierten die Scharmützel in einen veritablen Krieg. In diesem Krieg erkämpfte sich Wallenstein einen Namen. Wallenstein kämpfte sich zum Anführer der Katholiken gegen die protestantischen Rebellen hoch. Viele reiche böhmisch-protestantische Rädeslführer  wurden nach der entscheidenden Niederlage am weissen Berg (1620) enteignet und öffentlich hingerichtet.



Wallenstein machte in dieser Zeit ein Vermögen, denn als erfolgreicher Kämpfer der Katholiken erhielt er etliche protestantische Güter. Er konnte mit dem Kriegsgeld weitere Söldner (Spanien-Niederlande) anheuren. Schliesslich konnte der Kaiser nicht auf die grosse Erfahrung und das Privatheer Wallensteins verzichten, er machte Wallenstein zum Oberbefehlshaber der Armee der katholischen Liga.
Die Standeskämpfe glimmten kurz nach dem Sieg über die Böhmen wieder auf und schliesslich griff der protestantische König von Dänemark in den kontinentalen Religionskrieg ein. Aber auch Dänemark wurde bald von Wallenstein und seinen Verbündeten geschlagen. Die Protestanten schienen besiegt. Wallenstein trat als Oberbefehlshaber zurück und überliess General Tilly die katholische Führung. Als aber König Gustav Adolf von Schweden die Katholiken  angriff und bis nach Süddeutschland (Augsburg-München) vordringen konnte, wurde Wallenstein erneut gebeten in den Dienst des Kaisers zu treten. Wallenstein war es denn auch, der die Schweden zum ersten Mal in Nürnberg besiegen konnte. Die Kämpfe waren äusserst verlustreich für beide Seiten. Wallenstein wurde langsam kriegsmüde und strebte nach mehreren Schlachten gegen den Schweden einen Frieden an. Der Kaiser und seine Berater wollten aber weiterkämpfen. Kaiser Ferdinand II bezichtigte darauf Wallenstein des Hochverrats. Wallenstein wurde gefangengenommen und ermordet. Wahrlich eine bizarre Art der Habsburger mit einem Kriegshelden umzugehen, nicht? Die Geheimbündler wollen immer den totalen Krieg, wenn ihre Puppen pazifistisch werden, dann müssen sie weichen. z.B. J.F. Kennedy.

Ferdinand III übernahm nach Wallenstein das Oberkommando. Es gelang Ferdinand III die Schweden 1634 aus Süddeutschland zu vertreiben. Nach diesem Krieg stieg die Popularität Ferdiands im Volk sprunghaft an. Im Dez. 1634 wurde er römisch-deutscher König. Das Kriegsglück währte aber nicht lang. Schon bald marschierte Frankreich gegen das Reich und Schweden kämpfte wacker weiter. Ferdinand III verlor Schlacht und Schlacht. Er und sein Bündnispartner Spanien wurden schwächer und schwächer.
Erst 1644 kam es zum Frieden von Münster und Osnabrück, zwischen Frankreich-Schweden und dem deutsch-römisch-spanischen Reich. Das Reich verlor im Frieden einige Gebiete. Linksrheinisch wurden etliche Stifte zu Frankreich geschlagen und im Norden kam Pommern-Rügen-Bremen etc zu Schweden. Die Niederlande und die Schweiz wurden unabhängig und traten aus dem Reich aus.

Nach Kriegsende widmete sich Ferdiand vor allem der Förderung der schönen Künste und der Naturwissenschaften.

Ferdinand III starb 1657.

Ein Doku von 3-Sat zeigt die österreichische Sicht der Dinge.

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