Zum Haus der gerechten Hoffnung

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Zum Haus der gerechen Hoffnun

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Samstag, 11. Juni 2011

Das Leben ein Spiel??

Hallo Odin

Jan Hus und Hieronymus von Prag sind für ihre Ueberzeugungen gestorben. Sie haben sich gegen die absolut ungerechten Zustände ihrer Zeit öffentlich gewehrt.

Ich erlaube mir hier nach dieser Tat ein Zwisschenspiel, ein tieferes Nachdenken über Sinn und Unsinn im Leben.

Woher kommen wir? Wer sind wir? Was ist unsere Aufgabe? Wohin gehen wir?
In der zeit- und raumgebundenen, körperinkarnierten Daseinsform sind uns diese Fragen als ewige, nicht lösbare Fragen gestattet. Es die Aufgaben entlang der Marchsteine unserer irdischen Existenz, welche uns weiterbringen. Es ist nicht das halten an alten Strukturen, das für unsere Entwicklung wertvoll ist.

Nun, lieber Odin, gibt es Menschen, das sind nur wenige, die denn Ritt an die obgenannten Grenzen des Erkennbaren wagen, die den Fall in unendliche Höllenwelten stoisch auf sich nehmen, um mir ihrem Tun diese Grenzen zu verschieben, oder gar zu überschreiten. Es gab sie schon immer und gibt sie immer noch, diese grossen Geister, welche Ungerechtigkeit und Lieblosigkeit nicht einfach so geschluckt haben, welche mit dem Herz tief in Ueberwelten verankert zu sein schienen.

Man nannte sie Götter oder Söhne Gottes. Nun kommt dieser Wiclyff daher und sagt JEDER Mensch sei Gott, weil Gott sich in Allem manifestiere. Er war nicht der erste, welcher das behauptete und sollte auch nicht der letzte sein. Wenn alles mit allem Verbunden ist, wenn alles nur ein grosser Traum ist und wir diesen Traum träumen, dann sind wir unbewusste Schaffer unserer Welt. Dann ist es an uns die Welt zum Guten zu verändern, wenn wir es wollen. Mit dem Finger auf Traumfiguren zu zeigen und so seine eigenen Schandtaten zu legitimieren, oder zu kaschieren ist ein übler nicht  Fehler.
Es gibt aber von aussen gegebenen Gesetzmässigkeiten in unserer erträumten Welt, das sind die Naturgesetzs. Sie sind die Spielregelen, welche in unserem Traumspiel gelten. Ein  völlig isolierter Träumer fände sein fantastisches Spiel bald einmal langweilig, wenn es die Gesetzmässigkeiten und äusseren Eingriff in seinen Traum nicht geben würde.  Es würde ihm die unberechenbaren Reaktion auf seine Aktionen fehlen. Er würde des Spieles, auch wenn er alles Spielgeld, jede Spielgoldmine einmal besässe sofort leid. Nur schon der Name des Spiels würde ihn anekeln, er hätte es satt und zwar voll satt spielen, sprich leben, zu müssen.
Nun ist es aber so, dass der Spieler (der Träumer) von einer ihn übersteigenden Kraft klare Schranken, Hindernisse und viele unlogische Sprünge hingeworfen erhält. Erst dadurch wird das Spiel interessant. Der Träumer versucht sich immer wieder auf die neuen Situationen einzustellen, welche ihm das virtuelle Traum-Leben vorspielt.
Im Spiel entwickelt der Spieler seine Persönlichkeit. Seine Aktionen formen die künftigen Reaktionen und somit seine künftige Spielwelt. Der Spieler ist sich nicht bewusst, dass er die Verantwortung für das ganze Spieluniversum trägt. Für jeden Vogel, Stein, auch das kleinste Tier und gerade die ärmsten Menschen.
Viel Spieler sehen das aber nicht mehr, vielmehr identifizieren sie sich derart mit dem zeitlich-körperlich begrenzten Spiel, dass sie zu einem vom Ganzen völlig isolierten Teil werden. Zum Glück kann niemand die Seele ganz abstreifen, denn die Seele macht immer einen Link zum Ganzen (dem Geist) auch wenn dieser Link oft nur noch äusserst dünn scheint. Denn Hoffnung stirbt nie, denn ein Zuletzt gibt es nicht, weil immer ein Danach kommt.
Nur ein suchtkranker Spieler lässt sich so auf sein Spiel ein, dass er bald die Spielwelt als einzige Realität hinnimt. Wenn er sich so sehr mit der Spielwelt identifiziert, dass er meint ein isolierter Bestandteil von dieser zu sein, dann hat man ihn im Sack. Wenn der Spieler glaubt, dass er am Ende des Spieles nicht erwachen, sondern ewig tot sei (oder auch nur einen stillen Zweifel, dass die eigene Existenz endlich sei), dann ist er leicht manipulierbar. Dann tut er alles, um noch ein paar Spieljährchen zu erhalten. Dann ist er bereit Mitspieler auszulöschen, vom Speilfeld zu treiben, um an deren Spielgeld und Spielfiguren zu kommen. Für uns Ausenstehende ist ein solches Benehmen absurd, aber für den im Spiel verlorenen Menschen scheint es  richtig, denn das Spiel ist das  Leben, das einzige das er hat. Der Kranke  kämpft verbissen und verzweifelt ums Ueberleben.
Ein solcher Spieler wird ganz automatisch zum Falschspieler, Egoisten, Lügner und Betrüger. Er wird zum süchtigen, notorischen Vielfrass, Vielvögler, Vielscheisser, zu einem Spieltier in Menschengestalt. Er verdreckt das Spielfeld und vergewaltigt die Spielfiguren, er kann nicht anders er ist ein blinder Spielsüchtiger  von Existenzangst toll gewordener Spieler.
Und da er so im Spiel gefangen, in eine immer dichtere Spirale von Spielbezügen, Spielverflechtungen, Spielbesitz, seine Ethik und Moral dem Spiel total geopfert, wird er blind für die Liebe. Er degeneriert zu einem seelelosen Materialisten, der keine Hemmungen mehr kennt. Zu einem immer destruktiverem Wahnsinnigen, einem selbst- und spielzerstörenden Spieldiktator.
So zerfetzt er sich im Aeusseren gegen Ende des Spiels in stinkende nicht kohärrente, sinnlose Bestandteile seiner selbst. Und dies weil er zuvor innerlich schon lange verrottet war. Das ist das Ende eines jeden, der sich mit dem Spiel zu sehr identifiziert und sich den trügerischen Spielmächten hingibt.
Jan Hus, Wiclyff und Hieronymus haben sich dem Kampf gegen die eitlen, zerstörrerischen Spielmächte verschrieben. Sie haben viel bewegt und doch, am Ende gab es eine blutige Gegenbewegung, welche erneut einen hohen Spielblutzoll fordert. Sie predigten Liebe und Enthaltsamkeit und das Spiel reagierte mit Mord, Totschlag und Vergewaltigung darauf. Hier, Odin siehst Du eine der ganz grossen Gefahren, fundamentalistischer ideologischer Kämpfer. Man will Gutes und die Menschen zum Guten überreden und erntet Hass und Zerstörung, weshalb? Weil die Menschen noch nicht bereit sind? Weil jeder sich selber befreien muss und man nie Massen befreien kann? Ich glaube an letzteres, denn solange es keine Massengeburten gibt, gibt es auch keine spirituellen Massenbefreiungen, meine ich. Der Weg der spirituellen Reinigung ist ein leiser, zurückgezogener, unsichtbarer,  nicht von Gewalt gesäumter Weg?
Lieber Odin, Du hälst mich möglicherweise für einen resignierten, feigen Stänkerer. Einer der aus dem Hinterhalt auf die Mächtigen dieser Welt zielt.  Ein Kern Wahrheit hat jedes Gerücht, folglich stimm auch Deine Aussage, ich klage die stinkenden Spielmächte an und stänkere somit, das stimmt. Ich greife aber nicht zu den Waffen und kämpfe nicht offen, weil jeder offene Kampf ein Unding ist. Ich setzte mich für meine Sicht der Dinge ein und lebe sie vor, ich wage zu widersprechen und fühle den eitlen, heuchelnden Betrügern dieser Welt auf ihre faulen, eitrigen für alle Mistpieler hochinfektiösen Zähne. Es ist mir egal, wenn ich dabei in Berlusconi, Sarkozy, Bush, Roosevelt, J.P. Morgan, Blocher, Vasella, Päpste, Monarchen schauen muss. Ich tue es und schaue nicht weg. Denn ich will versuchen Gegenpunkt zu sein. Ich stehe zu meinem Wort und hätte auch nicht Angst von den tumben Gaunern dieser Welt dereinst auf ein Schaffott gerissen zu werden. Ich kämpfe mit den Waffen des scharfen, geschliffenen Wortes und des alles ausharrenden Blickes. Ich lasse mich nicht zu primitiven Handlungen an Schwachen und Schutzlosen erniedrigen, von keinem Geldgeber der Welt. Der Iran-Irakkrieg kostete 1 Million Tote, der Westen sah zu. Der 1 Bush Golfkrieg ebenfalls fast 1 Million Menschen, von der Uranverseuchung wollen wir nicht sprechen. Der Irakkreig (Bush juniors Verbrechen) forderte ebenfalls fast 1 Million Tote. Jeder der mit diesen Kriegstreibern Geschäfte gemacht hat, hat seine Hände mit das lächerliche Spiel überdauernder Schande besudelt. Ich kaufe ihren Dreck nicht (Schweinegrippeimpfseren von Vasella, Tamiflu seines Rocheeliteburders).
Lieber Odin, es ist nicht das Spiel (die virtuelle Matrix), das massgebend ist für unsere Zukunft, sondern unsere Taten, mehr noch jeder einzelne Gedanken. Es ist an uns, zu wissen wem wir vertrauen schenken, wen wir unterstützen und wen wir in die geistige Wüste schicken.

Ich versuche Dir im folgenden, sehr aktuellen Beispiel die Absurdität des Kampfes gegen die Spielmächte zu veranschaulichen.
Gerade jetzt, in diesen Tagen, läuft die Bilderbergertagung in Sankt Moritz. Die Bilderbergerkonferenz wurde vom NSDAP Mitglied Prinz Philipp gegründet. Die Bilderberger ist eine Gruppe von Mächtigen dieser Welt, welche uns in unserer Freiheit einzuschränken versuchen. Es ist eine Ansammlung von Kriegsverbrechern (Kissinger, Bush, Blair etc), sowie deren Geldgebern (Vasella, JP Morgan, Rothshilds etc) und elitehörigen Medien.
Eine Anti-Bilderbergergruppierung "we are change switzerland" (erinnert doch mächtig an das heuchlerische Obama: " yes, we can") hat gestern zu einer Gegenveranstaltung in St. Moritz eingeladen. Gesprochen an diesem Event haben ausgerechnet drei hohe SVP-Politiker. Lieber Odin, die SVP mit ihrem unflätigen, egoistischen, menschenrechtsverletzenden Oberhaupt Christoph Blocher (jener Blocher, der die Fusion Bankverein-Bankgesellschaft zum unsäglichen Moloch UBS durchgeboxt hat), ist sicher die völlig falsche Anit-Bilderbergerkraft. Denn Blocher selber war ja bereits zweimal Gast bei den Bilderbergern. Blocher spielt ein erbärmlich offensichtliches, einfältiges Doppelspiel.
Du siehst der offen Kampf gegen diese lächerlichen Weltherren ist immer absurd. Und egal von welcher Seite du angreifen willst und mit welcher Ideologie ausgestattet, wenn es um Spielmacht geht, dann gewinnen immer die Spielmächtigen.
Es gibt keine Ecke dieses Spieles, welche nicht von diesen hässlichen Geiern infiltriert ist, keine. Wir haben den freien Willen, wir können auch zu Aasgeiern werden und viele tun es.
Du siehst Odin es gibt von mir aus gesehn nur eine Möglichkeit, sich materiell konsequent aus dem Spiel zu halten und sich die Hände mit ihrem Schmutz im Spiel nicht dreckig zu machen.
Denn die Abrechnung kommt nach dem Spiel, das ist meine feste Ueberzeugung.
Was wenn die Spielmacht eine göttliche ist? Was, wenn so wie die Naturgesetze auch, die Spielmächtigen gesetzesmässig zu dieser Welt gehören?
Ich sage nicht, Odin, dass man die Spielmächtigen nicht kritisieren und beobachten soll, ich sage nur, man müsste das ganze System ändern und um das tun zu  können muss man aus dem System aussteigen, komplett aussteigen. Nicht mit einem kleinen Quantächen Sehnsucht darf man noch an die Spielhölle gebunden sein. Dann kann man vielleicht von aussen etwas am System ändern, oder erkennt aber, dass das Spiel ewig so weitergehen muss.

Hier noch ein kurzer Film, der Dir zeigt, wie wenig das Wahrnehmbare mit der Realität zu tun hat. Wer weiss schon was ausserhalb uns wirklich ist?

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