Zum Haus der gerechten Hoffnung

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Zum Haus der gerechen Hoffnun

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Dienstag, 14. Juni 2011

Queen Oberhaupt der christlichen Jihaddisten??

Hallo Odin


Damit man die Machtverhältnisse im 15 Jh besser verstehen kann, muss ich einen kleinen Exkurs in die Vergangenheit machen. Im frühen Mittelalter organisierten sich die ersten Herrscher auch militärisch. Als Herrscher bezeichen ich König und den Kaiser. In Frankreich, England und Westdeutschland gab es eine klare Dreiteilung des Volkes in BELLATORES (Krieger), ORATORES (Betende, Klerus) und die Laboratores (Arbeiter). Der Stand der Laboratores war der absolut grösste, diese Leute waren unfrei und besitzlos. Sie bebauten das Land eines Adeligen, Klosters oder Königs.
Die adeligen Krieger benahmen sich oft sehr rüpelhaft, sie plünderten Dörfer und vergewaltigten Frauen nach ihrem Belieben. Um der Willkür Einhalt zu gebieten schufen die Herrscher zusammen mit der Kirche ein Regelwerkt für edles, ritterliches Verhalten.
Natürlich waren die obersten Gebote, Loyalität, Tapferkeit, Durchhaltewillen, Kampfstärke aber auch der Schutz der Schwächeren wurde von der Kirche gefordert. Diesesn Zusatz "Schutz der Schwächeren" hat die Kirche natürlich nicht ganz uneigennützig in den ritterlichen Ehrencodex eingeflochten, denn der Stand der Betenden hatte selber noch keine starken eigenen Kriegsvasallen. Die Kirche war also auf den Sanftmut der Krieger gegenüber der Kirche angewiesen.

Wie immer in der grossen Machtpolitik, wird ein Bündnis in einem sichtbaren Ritual besiegelt, denn es konnten noch lange nicht alle am Hofe lesen. Aber die Bedeutungn eines Kniefalls, oder eines Ritterschlages verstanden alle.


Hier siehst Du den Kniefall Heinrich des Löwen vor Barbarossa. Mit diesem Kniefall empfing Heinrich vom seinem Schutzherrnn (Barbarossa) ein Stück Reichsland in Lehen. Der Herzog (Vasall) durfte dieses Land verwalten, musste aber dem Kaiser dafür einen Treueeid schwören und war verpflichtet dem Kaiser in consilium et auxiulium (mit Rat und Tat) zur Seite zu stehen. Als Heinrich Barbarossas Aufruf zu einem Italienfeldzug nicht nachkam, brach er sein Treueversprechen und musste mit harten Konsequenzen (Krieg und Entmachtung) rechen, welche dann auch eintraten.

Als die Spannung zwischen der Kirche und den weltlichen Mächten zunahm wurde von der Kirche der Begriff miles christianus geschaffen, was soviel bedeutete wie Krieger, die den Papst (somit Jesus verteidigten).
Nach dem gregorianischen Konzil und unter Papst Urban II kam es dann aber noch dicker. Die katholische Kirche rief zum heiligen Krieg gegen die Seldschuken auf. Und da die Könige und Kaiser ihrem Volk glauben machen wollten, dass sie von Gott gekrönt seien, waren sie auf die hohe Geistlichkeit angewiesen. Denn der Bischof krönte die Könige und der Papst den Kaiser als Stellvertreter Jesus.
Als nun die katholische Kirche zum ersten heiligen Krieg (Kreuzzug) aufrief, waren die Herrscher Europas verpflichtet ihre besten Ritter (Krieger) zur Befreuung Jerusalems ins heilige Land zu schicken.
Dem Papst ging es bei diesem "heiligen Krieg?" aber lange nicht nur um die Eroberung Jerusalems, er wollte die besten Kriegsleute Europas zu willigen Gotteskriegern machen. Aus einer verruchten Kriegerschicht (malatia) eine noble Ritterschaft (Militia) schaffen.
Die weltlichen Ritter (eine genapnzerte Rüstung, die Waffen und ein Knappe) wurden fast ausnahmslos alle nur aus adeligem Haus. Der Papst ermöglichte es nun aber auch armen, jungen Männern sich im heiligen Krieg zum Ritter empor zu kämpfen. Der Zisternienserabt (Bernard von Vlairvaux) gründete den ersten christlichen Kriegerorden, die Tempelritter. Die katholische Kirche, insbesonder Bernard, wetterte gegen die eitlen, vulgären, wenig tapferen weltlichen Ritter. Die Ritter der christlichen Orden, sollten ein bescheidenes, aufrichtiges, dem Papst zur Loyalität verpflichtetes Leben führen. Was sie aber nicht wirklich taten. Nun was waren die wahren Motive eines jungen Mannes in einen solchen Orden zu gehen? Ahnliche wie jene die sich für die Fremdenlegion in Marsaille melden, oder sonst als Kreigssöldner für eine moderne "Sicherheitsfirma" melden? Ein Kreuzzugbiograph (Fulcher von Chartres) bringt es auf den Punkt. " Wer in der Heimat arm war, den hat Gott hier (im heiligen Land) reich gemacht, wer wenig Geld hatte, hat hier zahllose Goldstücke und wer kein Dorf besass, dem gehört hier, durch die Gabe Gottes, eine ganze Stadt". So wurden massenhaft junge Menschen angeworben, einen ruchlosen Krieg zu führen im Namen Gottes.
Die Bruderschaft (fratres militiae templi) wurde gegründet von Hugo von Payens, ihr Hauptsitz war in einem Teil des Palastes des Königs von Jerusalem Balduin II, nahe des Tempel Salomos. Viele Legenden ranken um die Tempelritter, man munkelt sie hätten die Bundeslade und Zugang zu viel altem Wissen gehabt in Jerusalem. Jedenfalls zeichneten sich die Tempelritter durch ihre Tapferkeit aus und der Orden wurde immer reicher und mächtiger es wurden Burgen in ganz Europa erreichtet. Es entstanden weitere christliche Ritterorden. So gründete Ferdinand II von Leon 1170 den Jakobsorden,  um ihn in der Reconquista (Kampf gegen die Moren im Süden Spaniens, Andaluzia) einzusetzen. Es enstand auch der Johanniterorden, welcher anfänglich reiner Hospizorden war (Pflege von Pilgern und Armen) sich schnell aber auch zu einem kriegerischen Ritterorden entwickelte. Als letzter grosser Orden wurde der Orden der Deutschritter gegründet (Ordo fratrum hospitalis sancta Marie Eheutonicorum Ierosolimitanorum). Im Gegensatz zu den interantionalen Orden der Johanitter und Templer nahm der Deutschritterorden fast ausschliesslich Deutsche auf. Dieser Orden wurde vor allem von Kaiser Friedrich II (letzte grosse Stauferkaiser) stark gefördert und gewann deshalb schnell an Bedeutung. Als die Zeit der Kreuzzüge vorüber war, wurden die Deutschritter zunächst nach Siebenbürgen gerufen, um dort im Kulmerland gegen die ansässigen Heiden zu kämpfen. Als die Templer sich dann in diesem Gebiet ein eigenes Reich schaffen wollten vertrieben die Ungarn, (welche sie zuvor gerufen hatten) die Templer. Ein polnischer Herzog rief sich dann zum heiligen Krieg im Norden seines Reichs gegen die Pruzzen. Dort konnten sich die Templer dann niederlassen. Die Templer wurden in der Zeit der Sessafhtigkeit zunehmend zu Händlern und vor allem auch Geldgebern.
IN diesen Orden bildete sich also eine noble, edle und sehr reiche Ritterschaft. Die Ritter benanspruchten für sich heilige als Schutz Patrone, so wurde Skt. Georg von ihnen besonders verehrt. König Eduard III schuf einen sesshaften Ritterorden den Hosenbandsorden (Order of the Garter), welche auch St. Georg verehrte. Das Zentrum dieser Ritter ist die Georgskapelle im Schloss Windsor.

Ja, lieber Odin, die Macht hockt immer noch in diesem Orden. Wer in die richtige Familie hineingeboren ist, wird automatisch Ritter, Lord und Ordensmann und erhält einen ganz schönen Haufen Macht. Hier einige Impressionen aus der Welt des Hosenbandsorden und ihrer Leute.



Hier ein Gruppenfoto der bescheidenen, loyalen, ritterlichen Hosenbändler


hier eine Nahaufnahme von ganz bekannten Hosenbändlern

Hier die christliche Oberhosenbändlerin


Hier siehst Du den Herzog von Kent im Irakkrieg, ebenfalls Hosenbändler und Gotteskrieger. Was er so alles für Titel schwingt, dieser noble Ritter unserer Zeit, füge ich unten an.

Field Marshal His Royal Highness Prince Edward George Nicholas Patrick, Duke of Kent, Earl of Saint Andrews, Baron Downpatrick, Royal Knight of the Most Noble Order of the Garter, Knight Grand Cross of the Most Distinguished Order of Saint Michael and Saint George, Knight Grand Cross of the Royal Victorian Order, Aide-de-Camp to Her Majesty, Grand Master of the United Grand Lodge of England and First Grand Principal of the Supreme Grand Chapter of Royal Arch Masons of England, President of The Scout Association?



Hier zeigt ein Film was die Hosenbänlder für immenses Leid im Irak angerichtet haben. Bitte schaut euch diesen Film genau und bis zu Ende an. Das ist das wahre Gesicht der christlichen Eliteorden. Und nochmals Odin, ich bin Katholik, weil ich auch viel Gutes im christlichen Glauben finden kann, aber die christliche Elite hat mit den Grundgedanken des Christentums gar nichts mehr am Hut. Die Kirche dient pervertierten Machtmenschen lediglich als billiger Deckmantel für ihre Schandtaten. Menschen wie die britischen Royals besudeln das wahre Christentum (siehe Bergpredigt) mit unglaublichem Schmutz.



Schau Dir das Kreuz des Hosenbandordens an und vergleiche es mit dem Kreuz des Templers im Bild unten.
 
 
 
 
 ach ja und die Nation der Templer ist ??????

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