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Montag, 15. August 2011

Zionismus ist nicht Judaismus

Hallo Odin


Nach meinem letzten Blogeintrag, muss ich einen Exkurs machen. Judaismus und Zionismus sind nicht dasselbe. Der Judaismus ist eine Regelwerk, welche dem spirituellen Leben einer Glaubensgruppierung (Juden) die Basis gibt.
 Der Zionismus hingegen ist die politisch-wirtschaftliche Bestrebung einen jüdischen unabhängigen Staat zu erreichten und zu verteidigen. Dass dabei hundertausende Araber zwangsenteignet und nicht entschädigt wurden nimmt der Zionismus in Kauf, dem spirituell ausgerichteten Juden hingegen muss diese Ungerechtigkeit ein Gräuel sein.

Ich habe ein kurzes Interview von einem Rabbiner gefunden, welche ausgerechnet im rechts konservativen FOX-TV gelaufen ist.



Hier spricht der Rabbi Klartext, die Gründung Israels auf arabischem Territorium ist ein Fehler. Ein Fehler der viel Leid und Hass säte, wo früher Frieden war. Denn die aus arabisch Andalusien nach der Reconquista massenhaft in die arabischen Länder geflohenen Juden, konnten da vor der Gründung Israels, von Marokko bis Syrien ein friedliches und freies Leben führen. Die Gründung Israels rüttelte massiv am friedlichen Miteinander.
Heute  geht es im Nahostkonflikt schon lange nicht mehr um die Relgion, sondern ganz einfach um splitternackte Macht. Wenn Israel noch heute einen palästinensischen Schrumpfstaat nicht anerkennt, ist das schlicht frech und absolut nicht nachvollziehbar.

Die Hofjuden haben vor 300 Jahren die materielle Basis für diese zionistische Bewegung geschaffen. Mir ist der Sinn und Zweck dieser extremen Einmischung in die Weltpolitk nicht ganz erklärlich. Den Juden als Volk hat es sicher nicht gedient, denn in vielen Ländern nahem durch die egoistische und materialistische Haltung einiger ihrer Exponenten (Rothschild, Oppenheimer etc) der antijüdische Reflex zu. Ich wage zu behaupten, dass dieser Reflex sogar absichtlich geschürt wurde, um damit die Gründung des Staates Israel (nach dem Holocoust konnte ja niemand mehr gegen einen Staat Israel sein) zu ermöglichen.
Ohne Holocoust kann ich mir nicht vorstellen, dass die UNO (Völkerbund) die Gründung Israels erlaubt hätten, weil sie nämlich gegen zwingendes Völkerrecht verstösst.

Hitlers Wut gegenüber Juden kann man im geschichtlichen Kontext durchaus nachvollziehen, das deutsche Reich wurde ja geradezu von den Hofjuden unterwandert. Aber seine Reaktion, war völlig unüberlegt, denn man kann nicht ein ganzes Volk pauschalverurteilen. Nicht die praktizierenden, einfachen Juden waren die Kriegsgewinnler, sondern ganz wenige schwerreiche einflussreiche Familien. Und unter diesen Familien waren auch nicht nur Juden, sondern Protestanten, Katholiken, Hindi und sogar Budhisten. Wer auf dem Papier einer Religion angehört, muss sie noch lange nicht praktizieren. Ich wiederhole mich, einer der von Krieg, Tod und Leid anderer lebt, kann nicht zugleich eine tiefe Spiritualität pflegen, egal welcher Richtung.

Ich distanziere mich hiermit ganz klar von der Massenvernichtung der Juden im 2. Weltkrieg durch die Nazis. Ich distanziere mich auch von den Kriegen, welche die Nationalsozialisten angestachelt haben. Denn ohne die Eitelkeit der Fürsten, Könige und Kaiser im deutschen Reich, wären die Kreditgeber nicht derart schnell zu einer so grossen Macht gelangt. Es gibt nie nur einen Schuldigen.
 Aber ich versuche zu zeigen, dass es durchaus Gründe gab, auf den zionistischen Einfluss und deren Einmischung in die Staatsgeschäfte souveräner Nationen sauer zu sein. Und ich betone hier abermals, dass diese Strategie der geenseitigen Aufwiegelung nicht bloss das Handwerk der Juden ist, sondern verschiedener Kräfte.

Abschliessende möchte ich Dir noch sagen!

Wisse Odin, immer dann wenn man sicher ist den Teufel an den Hörner gepackt zu haben, hat man mit absoluter Sicherheit danebengegriffen. Suche den Teufel in Dir und nicht in den anderen. Und versuche ihn in Dir zu besiegen. Damit ist der ganzen Welt am meisten gedient.

Verurteile nie pauschal, bleibe sachlich und lass Kritik zu. Das konnten die Nationalsozialisten nicht! Versuche Dich kritisch mit Dir und Deiner Welt auseinanderzusetzen. Lerne und lehre ohne zu veruteilen. Lass nie Hass zu, lass keine Wut an Dich herankommen. Und verschliesse trotzdem die Augen nicht vor der Realität. Wer alles Leid der Welt aushält, wer jede Krankheit auf sich nimmt, wer jeden Mord selber durchlebt und die Schuld jedes Schuldigen auch noch auf sich lädt, erst der hat begriffen, was die Welt im innersten zusammenhält. Es gibt nichts, das Du nicht wissen sollst, aber es gibt auch nichts das Du zu veruteilen hast. Alles ist und alles ist möglich, Du hast die Entscheidung das zu tun, was Du willst. Es ist Dein Leben, Dein Wille und Deine Zukunft.

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