Zum Haus der gerechten Hoffnung

Zum Haus der gerechten Hoffnung.

Zum Haus der gerechen Hoffnun

Zum Haus der gerechen Hoffnun

Dienstag, 13. September 2011

Abdankung Karl V

Hallo Odin



Am 25.10.1555 trat Karl V in Brüssel (damals spanisch Niederlande) vor die versammelten König, hohen Kleriker und Fürsten Europas, um abzudanken.
Er war ganz in Schwarz gekleidet und wurde gestützt von Wilhelm I von Oranien.



 Das Bild von Gaillet sagt alles, ist aber in einem wesentlichen Punkt falsch. Der Kaiser war ganz in schwarz gekleidet, sein vor ihm kniender Sohn Philipp II hingegen nicht.
 Der katholische Kaiser von Gottes Gnaden stüzt sich krank und schwach auf den Grossvater des englischen Königs (Wilhelm III von Oranien), dieser Teil des Bildes stimmt hingegen genau. Jener englische König, welcher den Freimaurern in England zur Macht verhalf. Ohne Wilhelm III von Oranien wären die Bill of rights und der act of settlement nicht umsetzbar gewesen. Das war das Fundament der neuen, libralen, grosskapitalistischen, atheistischen (pseudo-protestantisch-jüdischen) Weltordnung.



hier die ins Deutsche übersetzte Abdankungsrede. Karl hielt seine Rede auf Französisch, aber es existiert auch eine lateinische "Original"- Version.

Ich zitiere:

"Einige von Euch werden sich erinnern, dass am letztvergangenen fünften Januer vierzig Jahre seit dem Tage vergangen waren, wo ich hier in demselben Ruame, fünzehn Jahre alt, von meinem Grossvater väterlicher Seite, dem Kaiser Maximillian, die Obergewalt über die belgischen Provinzen empfing. Der bald nachher erfolgte Tod meines Grossvaters mütterlicher Seite, Königs Ferdinand des Katholischen, übertrug mir die Obhut über ein Erbe, zu dessen Verwaltung der Gesundheitszustand meiner Mutter zu schwach war. Siebzehn Jahre alt ging ich über`s Meer, um von dem Königreiche Spanien Besitz zu nehmen. In meinem neunzehn gen Jahre wagte ich es, beim Tode des Kaisers, um die kaiserlich Krone mich  zu bewerben, um nachdrücklicher für das Wohl Deutschland und meiner anderen Königreiche, namentlich der belgischen Provinzen, wirksam sein zu können und in der Hoffnung den christlichen Völkern den Frieden zu erhalten und ihre Streitkräfte zu vereinigen zur Vertheidigung des katholischen Glaubens gegen den Türken.
Ich bin theils durch den Ausbruch der deutschen Ketzerei (Reformation, Freimaurerei), theils durch die Eifersucht nebenbuhlerischer Mächte behindert worden, das Ziel dieser Bestrebungen vollständig zu erreichen; aber ich habe mit Gottes Hilfe nie aufgehört, meinen Feinden zu widerstehen und mich zu bemühen, die mir gewordene Sendung zu erfüllen. Auf den Feldzügen, die ich unternommen habe, theils um Krieg zu beginnen, theils um Frieden zu stiften, bin ich neunmal nach Detuschland, sechsmal nach Spanien, siebenmal nach Italien, viermal nach Frankreich, zweimal nach England und zweimal nach Afrika gekommen und habe damit vierzig grosse Reisen gemacht, die weniger wichtigen Besuche, die ich im Laufe der zeit meinen verschiedenen Staaten abgestattet habe, nicht mit eingerechnet. Ich habe achtmal das mitttelländische Meer, zweimal die spanische See durchschifft; der Reise, die ich von Spanien aus nach den Niederlanden, wie Ihr wisst, aus sehr ernsten Gründen unternahm, will ich jetzt nicht gedenken. Meine häufige Abwesenheit von den Provinzen nöthigte mich, die Verwaltung derselben meiner Schwerster Maria zu übergeben, die hier anwesend ist. Die Generalstaaten wissen es so gut wie ich, wie treu sie hier ihren Pflichten nachgekommen ist. Obgleich ich in viele Kriege verwickelt gewesen bin, so habe ich doch keinen derselben gern unternommen und indem ich von Euch Abschied nehme, ist nichts schmerzlicher für mich, als dass ich nicht im Stande gewesen bin, Euch einen festen und gesicherten Frieden zu hinterlassen. Schon vor meinem letzten Feldzuge nach Deutschland war ich in der Folge meines beklagenswerten Gesundheitszustandes mit dem Gedanekn umgegangen, mich der Bürde der Staatsgeschäfte zu engledigen, aber die Wirren, welche das Christentum beunruhigten (Reformation-Freimaurerei), veranlassten mich, meinen Plan wieder aufzugeben, in der Hoffnung, den Frieden wieder herzustellen; Und weil ich mich damals noch nicht so schwach fühlte, wie jetzt, so hielt ich es für meine Pflicht, der Wohlfahrt meines Volkes zu opfern, war mir an Kraft und Leben noch übrig geblieben war. Ich hatte fast das Ziel meiner Bemühungen erreicht, als mich der plötzliche Angriff des französischen Königs und einiger deutscher Fürsten auf`s neue zu den Waffen riefen. Ich habe gegen meine Feinde gethan, was ich vermochte, aber der Erfolg eines Krieges liegt in der Hand Gottes, der Siege gibt oder hinwegnimmt, wie es ihm beliebt. Danken wir der Fürsehung, dass wir keinen jener grossen Wechsel der Dinge zu beklagen haben, die unverlöschliche Spuren zurücklassen, sondern im Gegentheil manche Siege gewonnen haben, deren Angedenkens unsere Kinder sich freuen mögen. Mich zurückziehend, bitte ich Euch inständig, Eurem Fürsten getreu zu sein und unter Euch selber auf gutes Einverständniss zu halten. Vor allem hütet Euch vor jenen Sekten (Anmerkung: Freimaurer, humanistisch-protestantische neue Tendenzen), von welchen die angränzenden Länder heimgesucht sind (Anmerkung: Norddeutschland (Sachsen-Preussen-Brandenburg, Skandinavien, Niederlande,  England), und wenn die Ketzerei auch über Eure Gränzen eindringen sollte, dann zögert nicht , sie zu vertilgen. Ich für meinen Theil muss bekennen, dass ich mich zu mannigfachen Irrthümern habe verleiten lassen., sei es duch jugendliche Unerfahrenheit, oder durch den Stolz des reiferen Alters, oder durch eine andere Schwäche der menschlichen Natur; aber ich erkläre, dass ich niemals wissentlich und freiwillig Unrecht oder Gewalt geübt oder andere dazu veranlasst oder ermächtigt habe. Wenn trotzdem Handlungen dieser Art mit Recht mir zur Last legen sein mögen, so gebe ich Euch die feirliche Versicherung, dass ich sie meiner selbst unbewussst gegen meine Absicht begangen habe, und ich bitte diejenigen, welche ich in dieser Weise zu nahe gtreten bin, diejenigen, die heute hier anwesend, sowie diejenigen, die abwesen sind, mir zu vergeben.

Nach dieser Rede, setzte sich der Kaiser erschöpft nieder, um zu verschnaufen. In einem zweiten Teil übergab er die Niederlande dann seinem Sohn Philipp. Er machte ihn auf die Verantwortung aufmerksam Gereichtigkeit walten zu lassen und den katholischen Glauben zu verteidigen.



Lieber Odin, es ist einmalig in der Geschichte, dass ein grosser Herrscher zu seinen Lebzeiten freiwillig die Macht abgibt. Karl V hatte zudem auch die Grösse um Vergebung zu beten. Die Einsicht, Fehler gemacht zu haben, ist vielen freimaurerischen Marionettendiktatoren (Hitler, Stalin, Mao, Franco, Mussolini, Lincoln (US-Sezessionskrieg), Pinochet ......), die nach ihm folgen sollten abhanden gekommen. Sie sollten millionen Menschen töten lassen. Sie sahen sich als erleuchtete Uebermenschen, welche völlig skrupellos über Leben und Tod anderer (Untermenschen) frei entscheiden konnten.  Karl V sah sich hingegen Gott verpflichtet, die kommenden Diktatoren werden sich keiner höheren (ethisch-moralisch vollkommenen)  Macht mehr verpflichtet fühlen, lediglich der Grossfinanz.

Ausgebrütet wurde die neue "aufgeklärte" Weltordnung in Schottland, dem Refugium derjenigen, welche die Auferstehung Jesus Christus als Lüge bezeichneten.


Ein Tempel der frühen Freimaurerei.


Die Rosslyn Chapel.


Französische Revolution-US- Sezessionskrieg- WKI -WKII wurden hier ersonnen????

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen