Zum Haus der gerechten Hoffnung

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Sonntag, 9. Oktober 2011

Churchill der Kriegshetzer

Hallo lieber Odin


Es geht mir in diesem Beitrag darum, die Vorbereitung zum 1 Weltkrieg aufzuzeigen. Wie hat es überhaupt soweit kommen können? Man war ja in der Zeit der Aufklärung und des Humanismus angelangt. Die Zeit der Religionskriege und  der Inquisition war zu Ende. Die Industrialisierung in Nord- und vor allem Mitteleuropa bereits weit vorangeschritten. Es gab Eisenbahnen, Flugzeuge, U-Boote, elektrischen Strom und Verbrennungsmotoren. Die Länder waren nicht überbevölkert, Europa hätte mehr als genug Nahrung für alle. Die Lebensqualität der Bevölkerung stieg dramatisch an, der Alltag wurde leichter. Weshalb sollten also die zivilisierten Nationen einen hässlichen Krieg auf dem Kontinent haben wollen? Wer konnte daran ein Interesse haben?

Ich habe Dir bereits in Vorblogs aufgezeigt, dass die meisten Herrschaftshäuser von Geheimlogen durchsetzt waren. Habsburg-Preussen-Italien-England-Skandinavien-Belgien-Luxemburg-Holland-Spanien-Portugal waren alle von den reichen Freimaureren abhängig. Viele Könige waren selber hohe Mitglieder dieser  Logen. Das absolute Credo einiger Geheimbündler war ihre Lust am Luxus und an der Macht. Ja richtig Odin, das sind satanische Triebe, aber die wurden ganz bewusst geschürt und aus dem Untergrund befriedigt. Ich sage hier ganz klar, dass nicht alle Geheimbünde solches Gedankengut pflegten, aber es gab sie, die machtbesessenen, egoistischen, herrschaftssüchtigen Logenbrüder.

Im reformierten Europa und insbesondere postrevolutionären Europa (F-UK) war die Grundlage für die Macht des gottlosen Geldes gelegt. Die vor dem Gesetz immunen neureichen Herren und Beherrscher der internationalen Bankhäuser waren keinem Volk, keiner Nation und keiner ethische-moralisch kirchlichen Instanz mehr Rechenschaft schuldig. Der Weg war frei für die grausamsten Herrenlogenregieme, die man sich nur vorstellen kann. (Stalin-Mao-Hitler). Nur solche faschistischen Regime (und zum Faschismus zählt in meinen Augen der aggressive Parteikommunissmus auch dazu), konnten die Gier der Geldelite stillen. Denn die Führer autoritärer streng hierarchischer Diktaturen (Parteidiktatur ist auch eine Diktatur) waren leicht steuerbarer Mittel zum Zweck.
Die Nationalbanken gehörten bereits damals nicht mehr den Staaten, sondern den Finanzbrüdern,welche aus dem Untergrund die Weltgeschichte schrieben. 

Wer kein Geld hattte, der wurde von jenen, die es hatten erpresst und manipuliert. Die Könige und Staaten hatten alle immense Schulden bei den Freimaurern (Bank of England (Rothschild), FED (JP-Morgan, Rockefeller, Rothschild, Kuhn-Loeb...).
Die ganze Welt feierte also um 1900  Freiheit und  technologischen Fortschritt und  merkte nicht, dass sie in immer infernalischere Abhängigkeiten schlitterte. Die Politik wurde nicht mehr auf dem politischen Parkett gemacht, sondern aus dem Herrenlogen- und zunehmend auch Mafiauntergrund.

Zurück zur Weltgeschichte.
Politisch schien die Lage eigentlich  sehr ruhig um 1900. Die Streitereien in den Kolonien wurden beigelegt. Spanien und Portugals Einflussbereich in Südamerika wurde schon lange zuvor vom Papst aufgeteilt. Und die  Kämpfe in Nordamerika zwischen Frankreich und UK waren ebenfalls bereits Geschichte.
Kleiner Zankapfel für die europäischen Grossmächte war  bloss noch Afrika. Frankreich hat sich vor allem in Westafrika festgesetzt und UK in Ost- Südafrika. Es kam erst zu einem Konflikt, als die Franzosen einen Teritorialgürtel von West (Dakar) nach Ostafrika durchsetzen wollten. Frankreich hatte ein grosses Interesse dara, das strategisch wichtige Djibuti  mittels eines Korridors an die französischen Kolonien im Westen und Norden Afrikas anzuschliessen.

Forschung ist immer ein gutes Mittel um Macht unbemerkt durch die Hintertür mitten ins Haus zu stellen. So unternahmen die Briten mehrere Expeditionen Richtung Süden (Morton Stanley). Das Ziel der Briten war ein durchgehendes Territorium von Aegypten bis nach Südafrika.
Im Zentrum Afrikas herrschte Belgien als grausame Kolonialmacht und Prellbock zwischen Frankreich und England über den Kongo (Zaire). Und im Norden sollte Italien in Lybien, Abessinien dieselbe Prellbockfunktion übbernehmen.




Frankreich schickte trotzdem ein kleines Expeditionsheer Richtung Fashoda. Das Heer bestand aus gut zehn französischen Offizieren, einigen französischen Soldaten (vor allem Senegalesen). In Fashoda trafen sie dann auf die herankommenden Briten. Als Vermittler im Konflikt zwischen den Konolialmächten und auch der Lokalbevölkerung wirkte ein ausgewanderter Deutscher mit absolut spannender Biographie.

Euduard Schnitzer wurde in Schlesien als Sohn eines jüdischen Kaufmannes geboren. Er konvertierte  zum Protestantismus und besuchte ein katholisches Internat. Schliesslich studierte er in Breslau Medizin. Er wurde aber nicht zm deutschen Staatsexamen zugelassen (Grund ist mir unbekannt). Deshalb zog es ihn dann in die Ferne. In Montenegro wurde er  Hafenarzt und später zum Hauptmann befördert. Er lernte den Generalgouverneur von Albanien kennen. Und blieb bei diesem bis zu dessen Tod. Nach dem Tod versuchte er zusammen mit der Wittwe des Gouvverneurs in Italien Fuss zu fassen, das misslang. Schliesslich raubte er der reichen Wittwe einige Wertsachen und setzte sich nach Aegypten ab. Da er zum Islam konvertierte und fliessend Arabisch und Türkisch sprach, konnte er sich schnell im osmanisch Aegypten integrieren (erst nach dem ersten WK haben die Briten die Osmanen aus Aegypten vertreiben!!).



 Der vielseitige und tüchtige  Schnitzer, welcher sich nun Emin Pasha nannte, wurde sogar Gouverneur des osmanischen Anteils des Sudans (Südsudan).

Schnitzer hat also, als Gouverneur zwischen den Kolonialmächten, Christen und dem Islam vermittelt. Einerseits hat er Wilhelm II dazu bewogen sich einzusetzen, dass Preussen zusammen mit den Briten die Italiener in Abessinien unterstüzen solle. Anderersiets unternahm er einige Expeditionen mit Morton Stanley im Auftrag der Briten aber auch des beligschen Königs. Einmal hat er sogar das Leben Stanleys gerettet. Trotz aller diplomatischen und medizinischen Künsten,  wurde er von einem Sklavenhändler hinterrücks ermordet. Schnitzer war nämlich ein bekennender Gegner des Sklavenhandels.

Dank den Vermittlungskünsten Schnitzers konnte die Kolonialmächte Frankreich und Grossbritannien  sich in Afrika einigen.  Sie schlossen 1904 ein enges Freundschafts- und Militärbündnis und  nannten es Entente Cordial. Ironie des Schicksals also,  dass ausgerechnet ein Deutscher der verhängnisvollen Entente Cordial Pate stand. Man hätte Schnitzer gescheiter zum deutschen Staatsexamen zugelassen ;-)??

.Weshalb legten aber die Briten so schnell alle Kolonialstreitigkeiten mit Frankreich  nieder?  Ein Schnitzer allein macht doch noch keinen Weltfrieden, oder?
 Nachdem sich nämlich die Kolonialgefechte zwischen FR und UK in Noramerika gelegt hatten, widmete sich Grossbritannien (UK) seiner Asienkolonialpolitik (Indien, China, Australien, Neuseeland) . Das Problem war, dass sich Russland und Korea, sowie Frankreich im fernen Osten breit gemacht hattten, wähend Grossbritannien in Nordamerika und Afrika (Burenkrieg) massiv gebunden war. Grossbritannien sah sich in Asien bedroht. Insbesondere, da Frankreich mit Russland bereits ein ganz enges Freundschaftsverhältnis hatte, stand England in Asien isoliert da.  Wilhelm II (Preussen) war wenig angetan von den Orientalen und Bismarck war betreffend Kolonialpolitik sowieso sehr zurückhaltend, bis ganz ablehnend. Von Deutschland konnte das UK folglich keine Unterstützung erwarten. Grossbritannien ging deshalb ein Bündnis mit Japan ein 1902. Das sollte sich als weise ewreisen, denn einige Jahre später schlugen die Japaner die russische Marine in Port Arthur vernichtend. Man sprach von einem Waterloo im fernen Osten. Somit war die russisch-französische Gefahr zwar gebannt, aber damit hatte sich Grossbritannien natürlich Russland zum Feind gemacht. Nun lieber Odin, kannst Du Dir leicht vorstellen, dass Grossbritannien es nicht auch noch mit dem russischen Bündnispartner Frankreich verspielen wollte. Deshalb ging England also so schnell die Entente Cordial ein, auch Schnitzer war nur Mittel zum Zweck.n.
Für Deutschland war das eine bittere Pille. Denn England war für Preussen in Europa bis anhin der wichtigste Partner. Als dann auch noch Russland der Entente beitrat, war der aussenpolitische Schlammassel für den eisernen Kanzler komplett. Das Reich war aussenpolitisch völlig isoliert und der Erzfeind Frankreich gleich mit den beiden grössten europäischen Mächten verbündet. Bismarck realisierte die drohende Gefahr für das zwischen Russland und Frankreich eingeklemmte Kaiserreich sehr wohl, nicht aber der junge Wilhelm II.

Um die Gefahr für Deutschland klar zu machen müssen wir uns an den französisch-deutschen Krieg 1870-71 erinnern.

Obwohl Preussen immer noch sehr herzliche Beziehung vor allem zu Grossbritannien, aber auch Russland pflegte, war die Lage unangenehm. Denn der preussisch-französische Krieg lag noch nicht weit zurück und in Frankreich waren die Revanchegelüste gegenüber dem deutschen Reich ganz gross. Es gab einen geflügelten Satz, der dieser Rachelust Ausdruck verleiht. Toujours y penser, jamais en parler. Immer daran denken, nie davon sprechen.


Ein Bild das in Frankreich um 1900 sicher noch sehr präsent war. Napoleon III 1871 in preussischer Gefangenschaft. Mit Spitzhaube siehst Du Bismarck.

Noch extremer das untere Bild.


Die deutschen krönen Wilhelm I (Grossvater Wilhelm II) in Versaille zum Kaiser und rufen das neue deutsche Kaisereich aus (1871)  Das muss ganz dicke Post gewesen sein für die Franzosen, noch viel , viel dickerere als das niedliche Emser Telegrämmchen.

Denn das Kaiserreich beinhaltete nun auch Bayern, Baden und Würtenberg. Zudem hatte Detuschland Elsass Lothringen zurückerorbert.

Das Kaiserreich war aber nicht nur eine politische Grossmacht, sondern auch eine wirtschaftliche. Um 1900 produzierte Deutschland zweimal mehr Stahl als Grossbritannien. Und Deutschland fabrizierte 15% aller Weltgüter Grossbritannien lediglich 14%. Es gab also durchaus einige Gründe argwöhnisch zu werden.

Doch Wilhelm II schlug all die Ratschläge Bisarcks in die Luft, er wollte die Gefahren nicht sehen. Er wollte nicht glauben, dass er von England und Russland dereinst verraten werden würde. Hier siehst Du weshalb.



Hier siehst Du wie Kaiser Wilhelm II von seiner Grossmutter (Queen Victoria ) auf demSchoss gehalten wird. (1867). Unmöglich, dass die englische Grossmutter ihren preussischen Enkel verraten könnte?



Zar Nikolaus II von Russland war ein Cousin von Wilhelm II.





Wilhelrm II wurde berits als 29 jähriger Kaiser. Sein Vater starb an einem Kehlkopfkrebs. Wilhelm wähnte sich wegen den familiären Verbindungen mit Russland und Enlgand in Sicherheit. Er war ungestüm und wenig einsichtig, er wollte aus Preussen eine Weltgrossmacht machen. Wilhelm war ein ungestümer Megalomane?

Russland und Preussen haben bis kurz vor de zweiten WK gemeinsame Seemanöver durchgeführt.
Und genau der Hang Wilherlm II  zur (Seefahrt) Flotte , sollte ihm die Feindschaft Englands bringen. Denn die Briten sahen sich in ihrer Seehoheit gefährdet. Wilhelm liess sich trotzdem nicht davon abhalten seine Flotte Schiff um  Schiff auszubauen.
 Die Engländer verfolgten aber auch die Entwicklung in der Luftfahrt (Zeppeline) und natürlich die U-Botte und die Verbrennungsmotore für Kraftfahrzeuge. Es schien als würde das Kaiserreich den Briten in wirtschaftlicher, wissenschaftlicher und industrieller Hinsicht den Rang ablaufen.

Wilhelm II bemerkte lange nicht, dass die prodeutsche Stimmung in England zu drehen drohte. Denn einige Politiker um Winston Churchill schürten ganz gewalitg den Preussenhass, ganz  offen und extrem gehässig. Churchill stilisierte die deutsche Bedrohung ins unermesslich, Churchill suchte den Krieg, er liebte ihn. Er der sich im Burenkrieg so richtig austoben konnte und gesiegt hatte, wollte die Krauts auf dem Kontinent auch vernichtend schlagen.

Um Dir  ein Bild vom Charackter Churchills zu machen. Möchte ich ein Zitat Winston Churchills (Earl of Marlborough) anfügen. Als es Churchill endlich geschafft hatte und der 1. Wk auch für England losging sagte er nach der Schlacht um Ypres folgendes...

Vor dem Churchillzitat zeige ich Dir aber noch ein Bild von Ypres nach dem Bombardement.



Churchill meinte zum 1. Weltkrieg, welcher Millionen Menschenleben gekostet hat, lakonisch Folgendes

I think a curse should rest on me, because I am so happy. I know this war is smashing and shattering thousands every moment and yet. I cannot help it. I enjoy every second...





Quelle: Bonham Carter, Violet: Winston Churchill. A intimate portrait. Brace&World New York 1996  und Ferguson Niall Empire: The Rise and Demise of the British World Power Order and the Lessons for Global Poper. New York: Basic, 2003


Hier wollte ich Dir noch mitteilen, wie es wirklich zum Ausbruch des 1. WK kam. Leider habe ich es versäumt dies bis jetzt aufzuarbeiten. Ich werde mich später daran machen.

Weshalb der  1 WK ausgelöst wurde und warum England in den Krieg trat. Dieser Frage werde ich mich noch widmen.

Ich gebe Dir zum Vorausnachdenken zwei Begriffe, SCHLIEFFENPLAN und General Moltke.

Gruss und alles Liebe

Odin

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