Zum Haus der gerechten Hoffnung

Zum Haus der gerechten Hoffnung.

Zum Haus der gerechen Hoffnun

Zum Haus der gerechen Hoffnun

Samstag, 15. Oktober 2011

Herbst im Kopf, aber Frühling im Herz

Hallo Odin


Herbst im Kopf , bitterkalt tobt der Tod, ein Sturm,
die welken Blätter aufwirbelnd, ziellos, gelbfaul leer.

die Sonne will scheinen vom höchsten Weltenturm
doch nicht stark genug, eiskalt bleibt grauschwarz der Teer.


Die Böen peitschen heftig, erschlagen sofort jeden lieben Laut.
Wer wagt zu küssen, dem zerren sie, gefühlslos, schmerztief die süssen Lippen auf.

Der Bräutigam, dein Vater kauft lieblos aber geil deine Mutter, die schönste Braut.
In eine  tiefgekühlten Winterzelle wirst Du geboren Schnauf für Schnauf

Ein Hauch von Liebe erfriert, sogleich in eitler Geltungssucht,
ein Funken zarter Nähe umgehend in  neidbleichem Argwohn.

Du wirst im Winter hier nicht spielen, um zu spielen; nein!
Lernen um zu verdienen, so schreien die erfrorenen Lieblosen auf Dich ein.

Die Kälte dringt feindlich tief in dein zartes, feines Herz , mit grober Wucht.
Das Gute erstickt, Du willst Lob von den Totengräbern und einen Haufen Geld als Lohn.




Barone, Doktores, Präsidenten als Freunde, die Totenwelt ist vollen Lobes.
Du machst Karriere, schreibst ab und hüpfst von noblem Bett zu noblerem.

Sie impfen Dir die Egomaniesprache ein, jene der Eliten.
Du schwörst auf Deine Seele loyale Verschwiegenheit in teuflischen Riten.

Jedes Wort das von nun an über Deine Lippen kommt ist ein Bote des Todes.
Jede Geste ein Wink, der da treibt Böses zu Böserem.

Du bist mächtig, schwer besoffen voll sulfurischer Selbstgefälligkeit.
Deine eitlen zottigen Fürze stinken, bestialisch

und dennoch applaudieren Dir Politik und Wirtschaft infernalisch.
kinderfressend feiern sie und Du geschlossene wilde Orgien in gekokster Heiterkeit


gesponsert wird Deine Hurenkokserei von Waffenschiebern,  Bankern und der Politik.
aus Krieg wird Hurenlohn und aus abgebranntem Jugend, hirnfressender Schnee des Vergessens.

Wahngestalten, Angstdämonen, Hassteufel und andere Logenabsonderungen
umspülen deinen einst klaren Geist und lassen ihn eintrüben.

Du wirst zum hohlen Spielball und zur Freudenpuppe, der Geldmächtigen dieser Welt.
Doch ganz im tiefsten tiefen Inneren, keimt ein fragiles Gefühl, das Zweifel heisst.

Zerrissen vollgepumpt mit Vaselladrogen und psychologischem "Experten"gelaber.
Wirfst Du Dich erschöpft in meine Arme.

Ich weiss sogleich, was ich da halte, es schaudert mich doppelt.
eine kalt entkernte Seele in Liebe an mich gekoppelt

Das ist paradox und doch real.
In meinen Armen liegt mein totes Ideal.

Von da an führ ich einen RITTERLICHEN teufelsritt.
entschlossen, klar und konsequent mit festem Schritt

bis ich meine heilige Lanze in das Herz des teuflischten aller Teufel rammen kann.
ausgeteufelt soll es dann sein und als Zeichen kehre der Frühling wieder in Dein Herz hinein.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen