Zum Haus der gerechten Hoffnung

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Dienstag, 25. Oktober 2011

Wahlkampf ein Theater?

Lieber Odin


Wir haben in der Schweiz gerade einen heftigen Wahlkampf erlebt. Es wurde mühselig um Worte gerungen um kurz darauf ganze Sätze in reisserischem  Hurra wieder lustvoll zu erdolchen. Man kann genervt sein ob soviel Redeakrobatik und doch gehört die Schlacht der Zungen zu jedem Wahlkampf. Sogar der Scheinwahlkampf in den USA lebt davon, auch wenn dort das Reden unter der lächerlichen Plastikshow fast erstickt wird und die plastischen Eingriffe die Gesichter der Politiker zu starren auswechselbaren Masken machen.
Bei uns ist alles noch leicht bodenständiger. Die Rethorik war manchmal hochtrabend hölzern und manchmal tiefstaplerisch göttlich; ja und ab und an war es auch ganz umgekehrt. Wahlkampf halt, die USA mögens ein lächerliches Wahlkämpfli nennen.
Lieber Odin zum Glück leben wir in einem Land in welchem der Wahlkampf noch ein wirklicher Wahlkampf ist, der ziemlich nahe beim Volk liegt. Einige Kandidaten haben sichtlich gelitten, sie (Fulvio Pelli etc) haben mich an das Lied von Katja Ebstein (Theater) erinnert.

Ich poste es in der Inszeniereung von Dirk Bach, den wir hier als fliegenden Puck sehen?



Weshalb ich hier nicht das Original poste hat einen lokalpatriotischen Grund. Dirk Bach hat als Puck (Sommernachtstraum) versucht, dem vor sich hin särbelnden Berner Stadttheater ein Hauch von Glamour einzuhusten. Gespielt hat der wunderbar, der Dirk, aber jeder Glamour bleibt an Bern haften wie ein verlorenes Eiskristall im Herzen der Sahara. Bern leuchtet von innen, Zürich klatscht sich von aussen zu, so sehen wir es in der heutigen Schweiz. Die alten Berner Patrizier werden sich wohl ob meinem gewagten Satze reihenweisen in ihren Luxusgruften wenden. Ich schreie zurück ich bin nicht Napoleon, ich habs nicht verbrochen.


Sorry falsch das ist nicht Dirk Bach in Bern, ich habe mich vertan im Archiv.


Hier siehst Du in wie er friert der Dirk in der kulturellen Bernerwüste.



Und hier erleuchtet Dirk eine Bernerrose. Da die Bernerrose in Bern ein Apfel ist, darf ich sie aus rethorischem Grund auch mit einer Tulpe vergleichen. Soviel künstlerische Freiheit erlaube ich mir in meinem eigenen Blog noch.
Und wenn ichs törichterweise nicht zugeben würde, dass die Tulpe nicht wirklich eine Rose ist, so wär diese Lüge bloss ein harlmos gezogens Register der bekannten Wahlkampfrethorik.

Und damit die Puritaner unter euch auch befriedigt sind hier noch das Originaltheater von Madamme Epstein.



PS: Der deutsche Wahlkampf ist ein US-Wahlkampf. Weshalb? Weil Deutschland durchaus als schlecht getarnter US-Bundsstaat auf europäischem Boden betrachtet werden kann. Denn die deutsche-Verfassung ist eine von allierter (US-UK) gegebes Grundrecht. Die 10`000 US GI, welche noch heute die amerikanischen atomaren Sprengköpfe in Deutschland bewachen zeugen vom wahren Herr im Haus.

Deutschland baut Autos und der whre Fabrikherr stellt Bomben und Schutzpersonal ins Werk. So wird halt aus jedem politischen Joschka schnell mal Mister Fisher.



Joschka



Da staunt selbst der "weiseste" Wikipedia-Polit-Doktor






Theeeeeater, Theater. Das ist wie ein Rausch.


Und hier noch ein anderer "denkender" Politschauspieler


Wer sich patriotisch kleidet, muss noch lange nicht so handeln.
Theeeater, Theater. Das ist wie ein Rausch, in dem nur der
Egoblick zählt.

Mister Fisher

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