Zum Haus der gerechten Hoffnung

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Montag, 28. Mai 2012

Gulagganoven und ihre Banker?


Lieber Odin

Wer spricht von den Millionen Gulagtoten? Wieviele Filme wurden über deutsche KZ-gemacht? Während rund 15 Jahren haben die Deutschen vier Vernichtungslager betreiben Maydanek, Belzec, Treblinka und Auschwitz. Die Nazis haben die absolut irre Idee gehabt die Juden zu vernichten. Die Russen haben während dem Krieg KZ von Osten her kommend die Juden aus den Lagern befreit, um kurz nach dem Krieg die KZ (z.B. Buchenwald) wieder mit Gefangenen zu füllen und sie da auszunützen und verenden zu lassen.  Unter Stalin wurden in ganz Russland hunderte von "Arbeitslagern/Todeslager" eingerichtet. Viele der Lager kamen Vernichtungslager gleich. Wie kann ein Mensch bei -50 Grad, in kaum geheitzten Baracken, schlecht gekleidet und durchnässt, zu täglich 15 Stunden härtester Bergarbeit gezwungen und bei max. 500g Brot Tagesration überleben? Für die Russen galt, die Devise: während drei Monaten das Maximum aus den Häftlingen herauszuholen, danach waren sie verbraucht. Sie starben an Schwäche oder Krankheit, oder wurden von den Lageraufsehern getötet und durch von Sträflingen geschlagenen Eislöcher in den endlosen Seen Sibirienes versenkt. Erbarmungslos, dekadent, unmenschlich... In den Arbeitslagern der kommunistischen Partei Chinas starben genauso wie in Russland, Intellektuelle, Wohlhabende und Oppositionelle.
Die Todesreigen in Russland dauerten bis in die 90er an. Jene in China vielleicht sogar bis heute. Ich fasse Zusammen Hitlers Terror dauerte 20 Jahre, Russlands Terror 60 Jahre und Chinas Terror existiert heute noch. Ich frage Dich Odin, wieviele Hollywoodfilme hast Du über deutsche KZ gesehen, wieviele Bücher gelesen? Stell dieserAnzahl die Bücher und Filme über die Gräueltaten der Russen, Chinesen oder aber der US-Amerikaner (Nagasaki-Hiroshima) gegenüber!! Weshalb muss D noch heut für seine Vergangenheit büssen und bezahlen, China-Russland-UK-USA-I-F hingegen kaum ihre Vergangenheit aufgearbeiten und keine Wiedergutmachungen leisten.

Ich behaupte, Odin, weil die Finanzelite dieser Welt das so wollte. Um dies zu beweisen, habe ich diesen Eintrag, ja diesen ganzen Blog geschrieben. Wahrheit ist ein hohes Gut, zu hoch, um sie je ganz zu erreichen. Wer aber mit vermeintlich absoluten Pseudowahrheiten spielt und damit ganze Völker gegeneinander hetzt, der muss an den Pranger gestellt werden.

Zurück zu Russlands Gulags und deren Zusammenhang mit der Finanzmafia von heute.

Bis in die 90er (Gorbatschow) gab es aktive Gulags. Wenn Du meinst, dass es im fernen Sibirien nicht auch heute noch unmenschliche Straflager gäbe, liegst Du falsch. Um Dir zu beweisen, dass noch heute Menschen einfach willkürlich weggesperrt und gefoltert werden, müssen Dir folgende Affichen reichen a) Chodorkowski b) Guantanamo und tausende von geheimen Foltergeheimnissen auf der ganzen Welt. Sogar die neutrale Schweiz hat der USA US-Häftlingsüberflüge erlaubt. Menschen wurden von den USA illegal gefangengehalten und über die neutrale Schweiz in geheime Foltergefängnisse in Rumänien, Bulgarien, Kosowo geflogen.


Ich frage mich, weshalb gibt es keine Hollywoodfilme über die grässlichen Gulags? Weshalb gibt es keine Wiedergutmachung für die geschundenen unschuldigen Entlassenen und die leidenden Hinterbliebenen? Weshalb gibt es keine Gulagfonds? Weshalb wird dieses Thema nicht genau so akribisch aufgearbeitet, wie der Holocoust? Ist ein russischer Häftling weniger wichtig als ein deutscher?

Lieber Odin ich habe mit einigen Menschen, welche aus russischer Gefangenschaft zurückkehrten gesprochen. Wenn ich mit ihnen über die russische Gefangenschaft gesprochen habe, habe ich die todbringende sibirische Kälte buchstäblich am eigenen Leib gespürt.


Man geht davon aus, dass 40 Millionen Menschen in russischen Straflagern verendeten. Und jene Millionen, welche aus den Gulags fliehen konnten sahen Folgendes (siehe untenstehende Bilder, welche von einem Gulaghäftling gezeichnet wurden)

 Wie ich auf diese Zahlen komme? Dimitri Volkogonov (Autor einer Stalinbiographie) sprach von 20 Millionen Gulagtoten, der amerikanische Politologe R.J. Rummer von 60 Millionen, ich nahm davon einfach den Mittelwert.

Erniedrigung durch Lagerganoven (die Mafia liess es sich in den Gulags gut gehen!!)
hunderte Toter jeden Tag, welche im Permafrostboden kaum recht entsorgt werden konnten. Um Kolyma wimmelt es noch heute nur so von Häftlingskadavern und Skeletten.

täglich völlig willkürliche Folter im Gulag, gezeichnet von einem Inhaftierten



Damit Du Dir eine Vorstellung vom Leben in sibirischen Straflagern machen kannst poste ich hier einen Film, welcher vom internationalen Straflager handelt.






Im Vorblog habe ich über das Buch Mittelreich von Josef Bierbichler geschrieben. Er hat darin das einfache Bauernleben in den bayrischen Voralpen während den zwei Weltkriegen uns zugänglich gemacht. Die Figuren haben gelitten unter der Kriegsschmach, viele wurden desillusioniert, sei es weil sie getrennt von ihre Liebsten und in steter Angst um diese waren, oder an der Heimfront absurd und voller Angst vor sich hin schufteten, oder weil sie im unmenschlichen Kriegsgemetzel an irgendeiner echten Kriegsfront standen. Die Menschen wurden je länger der Krieg dauerte umso mehr von ihren Autoritäten (Politiker, Generäle, Bischöfe) enttäuscht. Sie waren so sehr enttäuscht, dass sie jede Menschlichkeit haben fahren lassen und entweder zu unberechenbaren Monstern, oder aber zu völlig vergrämten seelenlosen Lebendigtoten verkümmerten, oder sich gar kurzerhand umbrachten.

Wie schafft man es in  dunkelster, brutalster, rein materialistisch-egoistitscher Zeit trotzdem als Mensch zu überleben und nicht zum Tier zu werden?

In bierbichlers Bayernepos gibt es Hoffnung, ich habe sie gefunden. Ich zitiere eine Stelle aus dem Mittelreich.
Am 4 Nov. 1958 war wurde die "Papstkrönung" via Eurovision übertragen. Die Dorflehrerein beharrte darauf, dass der Seewirtsknecht, welcher den einzigen TV-Apparat im Dorf (auf Pump, wie sich später herausstellen sollte) hatte, an diesem historischen Tag sein Zimmer zu einem öffentlichen Fernsehzimmer umfunktionieren musste. So nahmen in der kleinen, stickigen Knechtsstube eine Schar Kinder, der Seewirt, die Seewirtin und alle Angestellten Platz und schauten gemeinsam die Papstweihe. Ich zitiere nun aus dem Buch
" Ganz still und ruhig aber sass die ganze Zeit über in ihrem Ohrensessel die Alte Mare und hatte von alledem nichts mitbekommen. Sie sah nur die bekannteste und heiligste aller Kirchen auf der ganzen Welt und davor den grossen Petersplatz und auf ihm die vielen frommen Menschen-und mitten unter ihnen den Heiligen Vater, den heiligsten Mann der Welt, den Stellvertreter Gottes auf Erden. Dass sie das noch erleben durfte, war eine grosse Gnade für sie, so dass Tränen des Glücks und der Freude ihre Augen füllten und in kleinen Rinnsalen die ausgemergelten Backen herunterrannen. Während die Kinder um sie herum immer unruhiger und gelangweilter wurden und sich geneseitig zwickten und in den Ohren bohrten und mit ihrem Mittel- und Zeigefingern Hasenohren aufsetzten, während die Brieftaube die Papstkrone und den Heiligen Stuhl überschwänglich pries, wegen deren Würde und heiligen Pracht, während sich die Seewirtin mehr und mehr vom bäuerlichen Aussehen des Papstes beglückt zeigte, das so gutmütig und sympathisch auf sie wirkte, dass der heilige Mann, wie sie meinte, auch  aus " unserer Gegend" hätte stammen können, so vertraut wie dieses Gesicht aussah, so "nah", und während den Seewirt die Schweizergarde in ihrer Zackigkeit an die schmissigste Waffengattung im Dritten Reich, die SS, erinnerte und der Viktor noch mehrere Male wiederholte, dass sich der Papst darauf wirklich was einbilden dürfe, dass so viele Leute gekommen seien, während alldem betete die Mare in ihrem Ohrensessen unhörbar vor sich hin murmelnd den Rosenkranz und sah nach und nach den Petersplatz und den Dom sich in das Himmelreich verwandeln und sah mehr und mehr den Heiligen Vater die Gestalt des Himmlischen Vaters annehmen-und zwar genau so, wie sie sich ihn und den Himmel seit ihrer Kindheit immer wieder vorgestellt hatte. Leicht nach vorne gebeut, sass sie da, verchwinden klein und kleiner werden in dem grossen Stuhl, und ineinander geflochten die gerkümmten FInger in ihrem Schoss, nur ihre Lippen bewegten sich stumm und unmerklich und formten ein Vaterunser und ein Gegrüssetseistdumaria nach dem anderen. Und immer leichter wurde ihr und sie sich selbst, und alles um sie herum verschwand, es fiel ab von ihr, was schwer war und Sorge trug, sie spürte, wie sie langsam abhob und den Stuhl verliss, über dem sie noch eine kleine Zeit lang schwebte, bis nichts mehr sie hielt, kein Gedanke mehr und kein Gewissen, nichts Gewesenes mehr, und eine nie erlebte Sehnsucht, wie eine Wolke sich um sie legte und sie mitnahm...hin zum Heiligen Stuhl... und sie einschweben liess in die kleine Oeffnung des Fernsehers und durch diese hindurch hinüber in die sich grenzenlos weit öffnende Undenlichkeit Trost spendender Einbildungskraft. "

Ich habe Dich gewarnt, Odin, Bierbichlersätze sind wirklich üppigster Barock. Bierbichler will damit sagen, dass die Fantasie und der Glaube Ethik und Moral den Sterbenden durchaus beflügeln können. Ohne diesen Glauben werden Menschen zu Tieren. Hier ein anderer Auszug aus Bierbichlers Weltentheater.

Es handelt von einem Störmetzger, der eigentlich eine Sau hätte stechen müssen beim Seewirt, aber in einer anderen Dorfbeiz verhockte und sich mit Prahlen und Saufen eine üble Verspätung und heftigen Rausch einholte.  Schwer torkelnd ist er kurz vor dem Einnachten dann doch noch beim Seewirt zum Saustechen angetrabt. Staustechen ist schön, vielleicht das einzige, das einem noch am Leben erhält, das darf man sich auch im schweren Suff nicht entgehen lassen, muss sich der Störmetzger gedacht haben.

Ich zitiere und beginne mit den Gedanken des betrunkenen Störmetzgers:

"Fressen und Gefressen werden! Wer wagt es, darüber zu richten? Leben und leben lassen! Wer ist dumm genug, daran zu glauben? Wer leben will, muss töten. Wer es nicht tut, geht ein. Dem Zuber waren die klaren Gesetze des Lebens nie fremd. Wie hätten sie auch? Er war quasi im Schlachthaus aufgewachsen. Messer und Beil waren sein Spielzeug gewesen, der Bolzenschussapparat kam noch vor Pfeil und Bogen; wurde später seine fantasierte Armbrust und erlangte den Kultstatus des ersten Schiessgewehrs. Mit ihm vollzog er die Initiationsritual des ehrbaren Kriegers und des freien Jägers., die beide heute nur noch Metzger sind. Tieren begegnete er immer erst kurz vor deren Tod. Wenn Liebe und Tod wirklich symbiotisch zueinandergehören, wie es die Dichter behaupten, dann waren Schweine, Kühe, Kälber seine wahren Geliebten. Er spürte jedes Mal, bevor er sie tötete, eine zärtliche Nähe zu ihnen. Er hatte einen demütigen Respekt vor ihrer Kreatürlichkeit, die ihm der seinen verwandt schien. Nur eine Beziehung zu ihnen hatte er nicht. Kaum waren sie tot, waren sie für ihn nur noch Material..."
Ich überspringe einen Abschnitt und komme zur Schlachtszene.
"Jetzt aber stand er, halb gebückt und reglos über der betäubten Sau, die sich hoch aufgerichtet hatte, als der Schlag sie traf, und dann schwer nach unten geplumpst war-stand da rührte sich nicht mehr. Das Schlachbeil in den Händen sank herunter, mit zwei kleinen Trippelschritten verbreiterte er noch mal seinen breiten Stand und starrte, ohne jede Regung, den Blick der fast schon toten Sau, der an die Decke stierte, kreuzend mit dem seinen, schräg nach unten auf den Schlachthausboden. Besorgt und stumm sahen der Viktor und der Semi ihn an. Er stand da wie eine auf der Kippe stehende Tonne, die jeden Moment umfallen konnte. Was würde sich aus ihr ergiessen, dachte verschreckt der Semi. Wie um ihn festzuhalten, griff er nach des Zubers Arm und fragte: Storch, Storch, was ist den los? Ist dir nicht ganz gut? Hast du was mit deinem Herz, oder ist was mit dem Kopf? Jetzt sag doch was! Da aber kommt Bewegung in den Zuber. Breitbeinig, wie er dagestanden ist, watschelt er  zum Wassergrand und stützt sich auf. Und steht so wieder eine Weile still. Und wieder schauen sie besorgt auf ihn  und unentschlossen. Mechte wohl am besten sein ,wir rufen einen Doktor, flüstert Viktor, womöglich hat er gar bekommen einen Herzinfarkt.
Da aber richtet sich der Zuber endlich wieder auf, macht eine halbe Drehung zu den beiden hin, und sagt beinahe stolz: Kruzifix! Jetzt habe ich die Hose vollgeschissen."

Ende Zitat. Besser kann man die Lust am töten kaum beschreiben. Die Lust Macht auszuüben, Herr über die Kreatürlichkeit der anderen zu sein!
Es gibt also zwei Möglichkeiten für den Menschen in Krisenzeiten zu überleben.
 a) die Hoffnung nicht fahren zu lassen und an eine innere, ideale (gerechte, vollkommene) Welt zu glauben, oder
b) sich voll und ganz dem Fressen- und Gefressenwerden, der Endlichkeit, hinzugeben.
Die Variante b) macht aus dem Menschen ein Tier, a) macht den Menschen menschlich.
Bierbichler lässt dem Menschen immerhin  eine Wahl.

 In einem anderen Buch, dem Buch eines Gulaghäftlings ist die Variante a) kaum mehr vorhanden, sie ist nur noch ganz marginal angetippt. Bei Warlam Schalamow ist jede Hoffnung kalt abgestorben.
Er hat mehr als 20 Jahre Gulagsibirien überlebt, dabei aber den Glauben an das Menschliche im Menschen und die besten Stücke seiner eigenen Seele verloren.
Wenn man die Erzählungen aus Kolyma liest, kommt man einen Hauch des unerträglichen Lagerleids mit.

Ich werde Dir in untenstehenden Auszügen den Horror des Lagerlebens aufzeigen. Und ich werde danach beweisen, dass die heutigen Spitzenbanker ihre Geschäfte mit den ehemaligen Gulagganoven machen.

Die leeren Augen des Warlam Schalamow


Ich zitiere, lieber Odin aus den Erzählungen aus Kolyma eine Stelle wo Schalamow zu erklären versucht, weshalb gebildete Menschen (Ingenieure, Aerzte etc) jegliche Ethik und Moral fahren lassen, wenn sie als freie oder gefangene Menschen im Gulag arbeiten.

"Der inhaftierte Intellektuelle wird vom Lager ausgelöscht. Alles, was ihm teuer war, ist in den Staub getreten, und in kürzester Zeit, die sich nach Wochen bemissst, fallen Zivilisation und Kultur vom Menschen ab. Argumente im Streit sind Faust und Stock. Druckmittel sind der Gewehrkolben und eins aufs Maul. Der Intellektuelle wird zum Feigling, und das eigene Hrin souffliert ihm die Rechtfertigung seiner Handlungen. Er kann sich selbst zu allem überreden, sich im Streit jeder Partei anschliessen. In der Gaunerwelt sieht der Intellektuelle "Lebenslehrer" und Kämpfer für die " Rechte des Volkes". Eine "Kopfnuss", ein Hieb, macht den Intellektuellen zum ergebenen Diner irgendeines Senetschka oder Kostetschka. (Anmerkung von mir. Senetschka bedeutet Maifaboss, Kostetschka ein Unterboss).
Physische Nötigung wird zu moralischer Nötigung. Der Intellektuelle ist für immer verschreckt. Sein Geist ist gebrochen. Diese Verschrecktheit und den gebrochen Geist trägt er auch ins freie Leben. Ingenieure, Geologen und Aerzte, die mit Verträgen, mit Dalstroj, an die Kolyma kommen, werden rasch demoralisert: Der schnelle Rubel, das Gesetz der Tajga, die Sklavenarbeit, die sich so leiht und günstig nutzen lässt, die Einengung der kulturellen Interessen-all das demoralisiert und zersetzt, nach langer Arbeit im Lager geht ein Mensch nicht zurück auf Festland- dort ist er nichts wert, und er hat sich gewöhnt an das reiche, wohlversorgte Leben. All diese Demoralisierung nennt sich in der Literatur "Der Ruf des Nordens". An dieser Zersetzung der menschlichen Seele ist wesentlich  die Ganovenwelt schuld, die Gewohnheitsverbrecher, deren Geschmack underen Gewhonheiten prägend sind für das gesamte Leben an der Kolyma."

Bitte, lieber Odin, lies diese Passage zweimal, oder lieber noch dreimal, ganz genau durch. Nimm Dir viel Zeit und überleg gut, WIEVIEL VON DIESEM LAGERLEBEN IST AUCH AUSSERHALB DES GULAGS IN UNSERER NEOLIBERALEN "FREIEN" MARKTWIRTSCHAFT.
Früher bestimmte die Kriminalität die Lager, heute das politische und wirtschaftliche Leben auf der ganzen Welt. Diese Behauptung mag unbehäuerliche erscheinen, ich versuche sie zu erklären.

a) "der zersetzte Häftling rennt irgeneiner Partei nach"
Erklärung in der heutigen Zeit: Hauptsache man hat einen gemeinsamen Feind, Sündenbock und gehört selbstverständlich nicht zu den Sündenböcken. Je aggressiver die Partei gegen Minderheiten wütet, umso mehr Zulauf erhält sie von den komsumzersetzten Bürgern (Lagerinsassen).
b)"schneller Rubel"
das schnelle Casinogeld an Börsen, durch Waffenhandel, Drogenhandel, Korruption ersticken jedes Bestreben gegen Kriminalität (Mafia) anzukämpfen und einen ehrbaren Beruf auszuüben. Man akzeptiert die Mafia und wird zu ihrem Handlanger.
c)"Einengung des kulturellen Interesses".
Bedenke Silvio Berlusconis TV-Landschaft, oder aktueller den Eurosongkontest aus der Mafiahochburg in Baku.
d)"Sklavenarbeit, die sich günstig nutzen lässt"
siehe: Bangladesh, Vietnam, Thailand, Indien, China, Südamerika, Afrika, Osteuropa hat Heerscharen von willigen Arbietssklaven zu bieten.
e)"Gesetz der Tajga-lässt den Menschen verzweifelne":
 Krankheit-Behinderung-Tod, gelten auch ausserhalb der Tajga. Es ist das Gesetz des Lebens, besser noch der Preis den das Leben fordert. Der simple, triviale Gedanke an den eigenen Tod, genügt schon, dass die meisten Menschen panikartig zu meuchelnden Bestien werden. Die Mafia ist Meisterin darin den Menschen zu Erpressen, in dem sie ihn brutal an seine Endlichkeit erinnert.

Die Erzählungen aus Kolyma sind aktueller als je. Weil das Lager, das Schalamow beschreibt, uns alle, der wir im Gulag des neoliberalen Rauptierkapitalismus hocken, betrifft.

Ich zeige Dir einige Tatoos, welche die wahren Herrscher, Schalamow nennt sie Ganoven, was noch ein sehr netter Name für die abgebrühte Brut ist,  aller Gulags dieser Welt auf sich tragen.






Am eindrücklichsten finde ich das Tattoo, welches den geflügelten Satan zeigt, der unter dem rechten Flügel den Dollar Heiligenschein und unter dem linken den Pfundheiligenschein versteckt. Zusammengehalten werden die beiden Devisen vom Wort OMERTA. Omerta bezeichnet das Schweigegelübte, welches jeder hohe Logenbruder (P2-Logen) oder Mafiaclanangehöriger ablegen muss. Wenn er den Schwur der Schweigepflicht bricht, dann wird er umgebracht.

Wer um alles in der Welt aber legitimiert die Maifa, wer wäscht deren Sünden weiss, fragst Du Dich sicher Odin??

In Vorblogs habe ich Dir versucht zu beschreiben, wie die südamerikanische Drogenmafia problemlos ihr Geld über US-Banken (insbesondere die Cosa Nostra Bank "Bank of America") weisswaschen kann. Ich habe Dir in einem Vorblog auch erzählt wo der aktuelle CEO der UBS seine Karriere gemacht hat und was er als Vizepräsident der Unicredit für ein Weisswaschimperium für Mafiageld geschaffen hat.
Bekannt ist auch, dass genau diese grossen Mafiaweisswaschanlagen ihrerseits die Präsidenten und Parteien aller wichtigen Wirtschaftsnationen massgeblich bezahlen.

Sergio Ermotti (UBS-CEO) hat vor einigen Wochen 100 Millionen der Wirtschaftsfakultät der UNI-Zürich geschenkt  (siehe PUNK C der oben aufgeführten Mafiaprinzipien: Einengung des kulturellen/wissenschaftlichen Interessens). Ermotti hat auch verlauten lassen, dass er Parteien, welche seine Interessen unterstüzen mit einem Millionenbetrag unterstützen werden. Ja Odin, Du hörst recht, wir sind heute so weit, dass die politische Bestechung/Korruption offen kommuniziert wird.

Meinst Du, dass die Wissenschaft-Politik-Justiz, welche von der Mafia bezahlt wird, diese wirklich aufrichtig kontrolliert??
Gerne füge ich hier nochmals die Karte ein, welche zeigt in welchen Ländern die Sergio Ermotti-Profumo-Berlusconi Bank UNICREDIT tätig ist. Es sind die Ländern, in denen die heutigen Oligarchen Millionen von Gulagtoten verschweigen. Die heutigen Oligarchen, waren die  ehemaligen Gulagganoven, beide hatten Beziehungen bis an die Parteispitze (Führung des Gulags-resp. Führung des Landes). Ein Intellektueller (kritisch Denkender), oder hart arbeitender Mensch ist für diese neoliberale Geldelite (oder Mafiapaten) lächerlicher, unwichtiger Abschaum. Die Mafiaelite feiert ihre neoliberales, grenzenloses Leben. Die Alten und Schwachen verrecken wenige Meter daneben in zugefroreren Gossen von St. Petersburg, Kiev, Moskau, Bukarest, Sofia, Vilnius, Tallinn, Varna, Warschau, Budapest, Liubliana, Zagreb, Belgrad, Skopje, Brisdina, Prag, Bratislawa, Baku und Istanbul.
Das Schwarzgeld dieser Mafia/Oligarchenhochburgen hat Sergio Ermottis Unicredit für sich erschlossen und wäscht es heute über die UBS weiss.


Unser UBS CEO Sergio Ermotti hat das Geschäft mit der Ostmafia für die Unicredit aufgegleist. Er ist 2005 zur Unicredit gestossen von der Bank of America (früher hiess diese Bank Bank of Italy). Sie wurde von der Cosa Nostra gegründet in San Franzisko und hat vor allem zur Zeit der Prohibition ein immenses Vermögen angehäuft Heute ist die Bank of America zweitgrösste Bank der USA und wird immer noch von der italienischen (weltweit operierenden) Mafia geführt.
Sergio Ermotti hatte von der Maifa (Meryll Linch gehört zur  Bank of America) den Auftrag erhalten das Geschäft mit dem Ostblock für die von der P2-Loge (Berlusconi-Profumo-Mafia) geschaffene Unicredit voranzutreiben. Sergio Ermotti mit schweizer Pass und perfektem Englisch eroberte das Vertrauen der Ostbanken schnell. In der obigen Karte siehst Du wo überall die Unicredit grosse Banken aufgekauft hat.
Die Unicredit wurde nach Einführung der Legge Amato (P-2 Freimaurerlogen Senator) von Berlusconi und Profumo gegründet. Binnen weniger Jahre erpresste das Berlusconiregime (Freimaurer) gemeinsam mit der Mafia viele solide, alte italienische Banken ihr Geschäft an die Mafiabank Unicredit zu verkaufen. Innerhalb von fünf Jahren wurde Unicredit zur grössten Bank Italiens. Die Bank wollte international operieren und sich vor allem mit der Balkan- und Ostmafia kurzschliessen. Um dies zu tun wurde Sergio Ermotti von der italienischen Mafiabankzentrale (Bank of America) nach Europa zur Unicredit geschickt. Ermotti ergaunerte die Hypovereinsbank und die grösste österreichiese Bank für Unicredit und kaufte im Auftrag der italienischen Maifa Banken von der Türkei bis nach Russland (siehe Karte, welche ich oben eingefügt habe).
 2010 kam es dann zu einem international bemerkten Skandal.  Der Papst liess eine Untersuchung machen, ob Schwarzgeld über die Vatikanbank weissgewaschen wurde. 2010 wurde die Untersuchung öffentlich. Profumo musste zurücktreten und Sergio Ermotti (Vizepräsident der Unicredit) floh zur UBS.
 Nur ein Jahr später (nach der Adaboliaffäre in London, welche von Ermotti (Mafia) eingefädelt wurde), wurde Ermotti CEO der UBS. Ja lieber Odin, wir haben die Mafia ins Land geholt. Gut möglich, dass die früheren Herren der Gulags heut ihr Geld in Genf, Zürich, Basel und Liechtenstein weisswaschen und aufbewahren lassen. Die grausamsten Schwerverbrecher werden von unseren Gesetzen geschützt und wir haften für sie mit unserem Volksvermögen. So geht das, lieber Odin. Und üeberleg mal kurz, wer genau hat die UBS denn gegründet.
Ach ja Christoph Blocher, jener Nationalrat, der vorgibt am meisten für die rechte des Volks kämpfen, das sagen doch alle oder?? Wie erschreckend richtig, Shalamow die Gulagganoven doch beobachtet hat?

 Freiheitsfackeln haben die Ganoven sich auch sehr gerne auf die Haut brennen lassen. Oben siehst Du einige Gulagmafiamotive. Falls Dich das an die Freiheitsstatue in New York erinnert, dann denkst Du ganz recht. Du musst aber noch weiter zurück. Es ist die Fackel des Prometheus, des Luzifer. Luzifer ist jene Gestalt, welche vom Untergrund als der wahre Lichtbringer verehrt wrid. Dazu habe ich in Vorblogs schon viel geschrieben. Richtig Luzifer (Prometheus ist ein anderer Name dafür) hockt ja auch vor dem Rockefellerzentrum und hebt da seine aufklärerische Fackel in den Himmel.


Das ist der Teufel der neoliberalen Gulagganoven. Er hockt vor dem Sitz der internationalen Finanzverbrecher vor dem Rockefellerzentrum.

Ich zeige Dir zum Schluss noch, was die aufgeklärten, liberalen Menschen in Sibirien zurückgelassen haben.


Such trotz aller Kälte immer den Funken Hoffnung, der alles verändern kann. Such nicht zu weit, er steckt tief in Dir Drin. Niemand kann ihn Dir klauen, man kann ihn Dir höchstens ausreden, dann bemerkst Du ihn nicht mehr, aber er lodert trotzdem immer weiter.

alles Liebe

Dein simorre

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