Zum Haus der gerechten Hoffnung

Zum Haus der gerechten Hoffnung.

Zum Haus der gerechen Hoffnun

Zum Haus der gerechen Hoffnun

Sonntag, 7. April 2013

Der alte König und der Pudel







Ein geköpfter Baum, der dachte ächzend nach,
weshalb er ohne Krone und  viel Schmach

in seinem alten Lande nutzlos sitze
 statt die Tücke von der Tugend spitze!

Er der König habe doch die Pflicht
das Volk gehorche ihm aber nicht!

Der Zorn des Königs wackelt am alten Stumpf
im brodelnd, blubbernd, stinkenden Sumpf.

Da kommt auf einem Wanderpfade
stramm, rot und ohne Gnade




die Zivilisation mit Pudel angeritten
der König schweigt hat ausgestritten

denn, ein wahrer König redet nicht
einem geschorenen  Pudel ins Gesicht

den Pudel aber schauderts vorm geköpften Baum
es jagt ihn der Uralp, ein grässlicher Traum

aufgeschreckt eilt der Pudel weiter
der König lacht nun breit und heiter


"ich, der alte Geist bin doch für etwas gut
bins der den Pudel ins Gewissen beissen tut!"



PS: Grenzerfahrung eines aufgeklärten, zivilisierten Pudels!
Jede Emotion und Hoffnung steril in Plastikportionen zur Entsorgung abgepackt.


















Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen