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Montag, 5. August 2013

M6 macht Begnadigung Rückgängig




Lieber Odin


Der König von Marokko hat die Begnadigung für den verurteilten Kinderschänder rückgängig gemacht. M6 (Mohammed 6) hat im Gegensatz zu seinem Vater Hassan II, einiges richtig gemacht in Marokko. Er hat die allgemeine Schulpflicht eingeführt, die Infrastruktur ausgebaut und die Beziehungen mit dem Ausland (FR, E, B, CH, D) intensiviert. Casablanca ist zu einer florierenden Wirtschaftsmetropole geworden. Die Durchschnittssaläre sind immer noch tief, aber doch deutlich höher als noch vor 10 Jahren und Mohammed 6 hört auf sein Volk. Es ist nicht das erste Mal, dass er Volksbegehren entgegengekommen ist.
Natürlich tut er dies nicht uneigennützig, denn in Marokko herrscht immer noch ein absolutistischer König und das ist er. Die Kabinettsmitglieder, Richter etc. werde von ihm eingesetzt. Die lukrativsten Industrien, Hotels, Einkaufszentren gehören dem König oder seinen Günstlingen.
Da er aber Arbeitsplätze, sichere Einkommen, gute Ausbildung, gute Infrastruktur und den Kampf gegen die Polizeiwillkür umzusetzen scheint, ist das marokkanische Volk nicht derart auf die Strasse gegangen wie in Tunesien, Libyen, Algerien (brutal niedergeschlagen durch US-UK-F-Bouteflika) oder Aegypten. Aber Marokko hat auch sein Kreuz nämlich eine US-Basis im Land und den Konflikt in der West-Sahara. Wenn Marokko nicht gewillt ist seine Bodenschätze zu günstigen Bedingungen an F-UK-USA abzugeben, dann hätte Marokko innerhalb kurzer Zeit einen Krieg im Land. Weshalb? Die Westsahara war früher spanische Kolonie. Nachdem sie unabhängig wurde beanspruchte Marokko das Territorium für sich (geschichtlich bedingt, Marokko---war ein Königreich bis runter nach Mauretanien). Doch die Menschen in Westsahara fühlen sich nicht als Marokkaner.
Nun gibt es die Polisario, welche von Algerien aus für die Unabhängigkeit der Westsahara kämpft. Algerien hat extrem reiche Oelvorkommen. Das grösste Oelfeld ist hermetisch abgeriegelt. Das Oel wird von 2 US und jeweils einer UK, F, I, NOR Firma gefördert.


Hier siehst Du das von USA, UK, F, I, NOR geplünderte Oelfeld In Amenas, welches hermetisch abgeriegelt und schwer bewacht wird. Unten füge ich eine Karte bei in der Du siehst wie viel Oel es in Algerien gibt. Der Westen plündert und das Volk verhungert. Man empöre sich, sage ich da nur.



 Algeriens Bevölkerung ist völlig verarmt. Es gibt kaum Arbeit und die Analphabetenrate ist extrem hoch. Die Polizei operiert ultrahart. Viele kritische Stimmen sind in Algerien umgebracht worden. Einen fairen Justizapparat gibt es nicht, es herrscht absolute Willkürjustiz. Nur weil das zu ganz billigen Konditionen an den Westen geht, sind diese Misstände kein Thema in unseren Medien. Wenn wir uns über die Missstände in einem Land empören müssten, wären es jene in Algerien.
Algerien, das bereits unter der Terrorherrschaft der Franzosen derart gelitten hat, wird noch heute geplündert.
So haben also die USA eine Militärbasis in Marokko, was die konservativen in Algerien stört und gleichzeitig kriegte die Polisario vom Westen volle Unterstützung im Kampf für die Befreiung Westsaharas, wenn Marokko nicht nach der Pfeife Londons oder Washingtons tanzen würde.

Unter solchen Umständen regieren zu müssen ist kein Schleckt. M6 hat m. E. seit seiner Machtergreifung einiges richtig getan.

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