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Montag, 30. März 2015

Weshalb musste Ratzinger gehen?



Lieber Odin


Lies den Eintrag vom 1.4.2011 (Damals wurde Sergio Ermotti Chef der UBS und die Bilderberger tagten in Sankt Moritz!!!!!).

Weshalb musste Ratzinger zurücktreten und wurde der grobfahrlässige hochkriminelle Mafiabanker Ermotti Chef der grössten schweizer Bank?? Ratzinger deckte den Skandal rund um die Unicredit auf. Es konnte nachgewiesen werden, dass Milliarden von Schwarzgeld über die Vatikanbank rein gewaschen wurden. Einige Wochen nach der Bekanntgabe trat der VIZE-CEO der Unicreidt (Sergio Ermotti) zurück um sogleich von der UBS eingestellt zu werden.
Ratzinger trat zurück und wurde vom Armenkirchenheuchler Jesuitenpapst (der schwarze Papst) ersetzt!


Lies das hier.

13.08.1958

FINANZPOLITIKDer Großaktionär


Der "Osservatore Romano", der in seiner täglichen Hofchronik sämtliche Besucher des Heiligen Vaters registriert, ließ unlängst einen prominenten Gast unerwähnt: den italienischen Baron Bernadino Nogara, dem Papst Pius XII. eine Sonderaudienz gewährt hatte. Dabei ist Nogara, obwohl dem Stande nach Laie, seit Jahrzehnten eine der Schlüsselfiguren des Vatikans. Als "Delegierter der Sonderadministration des Heiligen Stuhls" erfüllt er praktisch die Funktionen eines Finanzministers der Katholischen Kirche.
Baron Nogara, der bereits 86 Jahre alt ist und zudem an Arteriosklerose leidet, hatte einen verständlichen Grund für seine Visite:
Er bat den Heiligen Vater, ihn aus Altersgründen von seinem Amt zu entbinden. Als seinen Nachfolger schlug er den sechzigjährigen Baron Massimo Spada vor, der wie Nogara seit Jahren dem finanziellen Gehirntrust des Vatikans angehört und offiziell Schatzmeister der Katholischen Aktion Italiens ist.
Pius XII. gestattete dem greisen Nogara, einen Teil seiner Aufgaben dem Baron Spada zu übertragen, der damit praktisch das Finanzressort übernommen hat. Offiziell zurücktreten aber ließ er ihn nicht, was im Vatikan als eine Geste besonderer Huld gegenüber einer Persönlichkeit gewertet wurde, der man das Hauptverdienst daran zuschreibt, daß der Vatikan heute der wahrscheinlich größte Aktienbesitzer der Erde ist.
Die Geheimnistuerei um Nogaras Audienz beim Heiligen Vater entsprach der traditionellen Diskretion, mit der die Kurie seit der Gründung des Vatikanstaates alle Fragen der Finanz behandelt. Der Vatikan verweigert nicht nur jede Auskunft über seine Vermögenswerte oder über finanzielle Transaktionen, er lehnt es auch ab, den Gläubigen Rechenschaft über seinen Haushalt zu geben.
Dennoch ist es kein Geheimnis, daß der Heilige Stuhl heute zu den größten Finanzmächten der Erde zählt und sein politischer Einfluß nicht zuletzt aus diesem Grunde in den letzten Jahren ständig gewachsen ist. Auf den enormen Umfang der geschäftlichen Aktivität des Vatikans deutet schon allein die Tatsache hin, daß der Name des Finanzverwalters Nogara in mindestens 74 Aufsichtsräten großer Unternehmen auftaucht. (In der Bundesrepublik hält der Bankier Hermann Abs mit 26 Aufsichtsratsposten die Spitze.)
Die Wahrung der vatikanischen Geschäftsgeheimnisse ist vor allem dadurch gewährleistet, daß die Verwaltung des Aktienbesitzes in den Händen einiger weniger katholischer Laien konzentriert ist. Die linksliberale römische Wochenzeitschrift "Espresso" (Subventionsgeber: früher die Büromaschinenfirma Olivetti, heute Fiat) veröffentlichte kürzlich eine Liste dieser Persönlichkeiten, die elf Namen aufweist:
Neben Nogara und Spada figurieren darauf die drei Neffen des Papstes (Carlo, Marcantonio und Giulio Pacelli), Graf Pietro Enrico Galeazzi (Leiter der Technischen Werke der Vatikanstadt), Giovanni Battista Sacchetti (Oberfurier der Heiligen Paläste), Eugenio Gualdi, Graf Paolo Blumenstihl, Francesco Maria Oddasso und der italienische Ex-Botschafter Vittorio Cerruti.
Die Namen dieser Persönlichkeiten erscheinen mit Ausnahme des Autotrustes Fiat und des Gummi-Konzerns Pirelli in den Aufsichtsräten nahezu sämtlicher führenden Firmen Italiens und geben somit wertvolle Hinweise, wo der Vatikan Beteiligungen besitzt.
Auf dem Bankensektor ist der Vatikan vor allem am Banco di Roma (Aufsichtsratsvorsitzender Giulio Pacelli) mit einer Sperrminorität beteiligt, außerdem besitzt er maßgebende Anteile beim Banco di Santo Spirito (Aufsichtsratsvorsitzender Baron Spada), dem Mailänder Banco Ambrosiano und dem Banco die Novarra. Nogaras Name erscheint in der größten Mailänder Bank, der Banca* Commerciale Italiana, Spadas Name im Credito Italiano, die beide überwiegend im Besitz der öffentlichen Hand sind.
Die Tatsache, daß auch in den Aufsichtsräten der römischen Gas- und Elektrizitätswerke die Papstneffen sitzen, wird von der kommunistischen Propaganda immer wieder ausgenutzt. Römische Arbeiter rufen ihren Frauen gern scherzhaft das Wort "Pacelli" zu, wenn sie zuviel Gas oder Strom verbraucht haben, um anzudeuten, daß man die Pacelli nicht noch mehr verdienen lassen solle.
Wie ein römischer Skandalprozeß im vergangenen Jahr enthüllte, besitzt der Vatikan auch Aktienpakete fast aller Grundstücksgesellschaften Italiens. An der "Generale Immobiliare", dem größten Unternehmen dieser Art, das allein in Rom und seiner nächsten Umgebung 800 Hektar Terrain besitzt, dürfte die Kurie direkt oder indirekt mit etwa 40 Prozent beteiligt sein. Aufsichtsratsvorsitzender der "Immobiliare" ist Baron Nogara, Generaldirektor Eugenio Gualdi, der in einer ganzen Reihe ähnlicher Gesellschaften sitzt und der Grundstücksspezialist des Vatikans ist.
Insgesamt schätzt der "Espresso" das Aktienvermögen des Heiligen Stuhls auf 12 Milliarden Dollar, was einem Betrag von 50 Milliarden Mark entspricht. (Das Nominalkapital sämtlicher westdeutschen Aktiengesellschaften beläuft sich auf etwa 26 Milliarden Mark.)
Der Aufstieg des Vatikans zu einer der bedeutendsten Finanzmächte der Erde hat sich in den letzten 80 Jahren vollzogen. Das Bestreben, die Vermögenswerte der Kirche in Aktien anzulegen, geht auf Leo XIII. zurück, der als Verkünder der katholischen Soziallehre berühmt geworden ist, zugleich aber auch ein genialer Finanzmann war und der das Bündnis der Katholischen Kirche mit dem modernen Kapitalismus schloß.
Die Enteignungen durch den Staat unmittelbar nach der italienischen Einigung im Jahre 1870 waren für den Vatikan, dessen Besitz bis dahin vornehmlich in unbeweglichen Gütern bestanden hatte, ein schwerer Schlag gewesen. Leo XIII. gründete daher ein Jahr nach seiner Thronbesteigung im Jahre 1878 die Immobilienverwaltung "Beni Stabili", mit deren Hilfe er die chronisch zerrütteten Finanzen der römischen Kurie schon innerhalb weniger Jahre wieder einigermaßen sanierte.
Seine Nachfolger, der heiliggesprochene Pius X. und der durch seine Friedensmission während des ersten Weltkrieges bekanntgewordene Benedikt XV., hatten für so weltliche Dinge wie Aktien und Devisen freilich wenig Sinn, so daß der Heilige Stuhl bald wieder in erhebliche Finanznöte geriet. Erst Pius XI., der Vorgänger des jetzigen Papstes, wurde mit dieser Kalamität fertig.
Pius XI. gründete die "Sonderadministration" des Heiligen Stuhls zur Verwaltung der zwei Milliarden Lire. (damals rund 450. Millionen Reichsmark), die Italiens Regierung unter Mussolini nach der Unterzeichnung der Lateranverträge für den nach 1870 in, Italien enteigneten Kirchenbesitz zahlte. Während die "Beni Stabili" den Grundstücksbesitz verwaltet, betreut die Sonderverwaltung den Aktienbesitz der Kurie.
Der gegenwärtig regierende Papst Pius XII. fügte diesen beiden Institutionen noch eine dritte hinzu, die "Opera Religiosa" ("Institut für religiöse Werke"), die zur Hausbank des Vatikans geworden ist. Sie arbeitet eng mit der Schweizerischen Kreditanstalt in Zürich zusammen, an der wiederum dem Jesuitenorden mit einem ansehnlichen Paket beteiligt sein soll. Die enge Verbindung zwischen beiden Finanzinstituten kommt schon darin zum Ausdruck, daß ein Angestellter der Schweizerischen Kreditanstalt als ständiger Verbindungsmann in der römischen "Opera Religiosa" sitzt.
Das Konto Nr. 1 der "Opera Religiosa" gehört dem Papst und gilt als seine Privatschatulle. Auf dieses Konto wird auch, der Peterspfennig eingezahlt, der als Beitrag aus den Bistümern der Welt nach Rom fließt. Die "Opera Religiosa" hat gegenüber allen anderen Banken den Vorteil, daß sie das Bankgeheimnis ebenso hüten kann wie das Beichtgeheimnis, da keine Steuerbehörde des italienischen Staates Einblick in die Geschäftsvorgänge auf vatikanischem Territorium hat.
Es gibt eine Reihe von privilegierten Persönlichkeiten der italienischen Finanzwelt, die bei der "Opera Religiosa" Konten errichten dürfen und daraus erheblichen Vorteil ziehen, nicht zuletzt, weil die italienischen Devisenbestimmungen in der exterritorialen Vatikanstadt nicht gelten. So wird an römischen Börsen behauptet, das abgedankte italienische Königshaus habe bereits 1942 über die "Opera Religiosa" erhebliche Vermögenswerte heimlich ins neutrale Ausland geschafft.
Zu den Milliardenwerten des vatikanischen Aktienbesitzes muß man noch jene Vermögenswerte hinzurechnen, die, sich in den Händen religiöser Orden befinden und mithin vom Vatikan ganz oder teilweise kontrolliert werden. An erster Stelle als Aktienbesitzer steht hier der Jesuitenorden, dessen Beteiligungen auf fünf Milliarden Dollar geschätzt werden.
Der Einfluß der Gesellschaft Jesu in der amerikanischen Finanzwelt wurde zum erstenmal vor etwa fünfzig Jahren sichtbar, als der italienische Finanzmann A. P. Giannini die Bank of California gründete, die heute unter dem geänderten Namen "Bank of America" eine der größten Banken der Erde ist. Giannini war ein äußerst geschickter Finanzmann, der sein Startkapital den Jesuiten verdankte und als ihr Vertrauens- oder Strohmann figurierte. Heute befindet sich die Bank of America zu 51 Prozent im Besitz des Ordens.
In San Francisco finanzierte die Gesellschaft Jesu noch einen anderen italienischen Finanzmann, den Sizilianer Antonio Di Giorgio, der den politisch einflußreichen Frucht-Konzern "Di- Giorgio Fruit Company" gründete. Der Konzern besitzt ausgedehnte Obst- und Bananenplantagen in Mittelamerika und eine Transportflotte von über 100 Schiffen.
Die Jesuiten sind auch an den großen amerikanischen Stahlfirmen Republic Steel und National Steel beteiligt, außerdem an den vier wichtigsten Flugzeugwerken der USA: Boeing, Lockheed, Douglas und Curtiss-Wright. Sie kontrollieren ferner die unabhängige Petroleumgesellschaft "Phillips Oil Co." in Galveston (Texas) und die "Creole Petroleum Co.", die über ausgedehnte Konzessionen im südamerikanischen Venezuela verfügt.
Bis amerikanische Firmen vor einigen Jahren in Südamerika Konkurrenz-Betriebe ins Leben riefen, besaß die Gesellschaft Jesu auch das Monopol für Quecksilber. Den Finanzexperten des Ordens war es nämlich 1923 gelungen, sich der gesamten Aktien der berühmten spanischen Quecksilberminen von Almaden zu bemächtigen, die sich im Besitz des Madrider Banco Hispano-Americano befanden.
Börsengeschichtlich handelte es sich um einen meisterhaften Coup, denn die Jesuiten schlugen Amerikas größten Chemie -Konzern du Pont de Nemours aus dem Felde; der ebenfalls die Almaden-Aktien erwerben wollte. Der Gründer dieses Trusts, Alfred II. du Pont de Nemours;
sagte damals: "Ich habe eine große Erfahrung gemacht, man soll nie mit Priestern streiten, vor allem nicht mit Jesuiten."
Im Jahre 1932 erwarben die Jesuiten die toskanischen Quecksilberminen in Italien dazu, die zusammen mit Almaden den Weltmarkt bis vor wenigen Jahren fast ausschließlich versorgten. Im Zweiten Weltkrieg verdiente der Orden mit diesem rüstungswichtigen Rohstoff auf beiden Seiten. Während die spanische Firma vorwiegend an die Allierten und Rußland lieferte, versorgten die italienischen Bergwerke die deutsche Rüstung.
In Frankreich erstrecken sich die Interessen der Gesellschaft Jesu auf die Auto-Firmen Peugeot und Citroen und die "Banque de Paris et des Pays-Bas", die zahlreiche Unternehmungen in Frankreich, Belgien und Holland, wie etwa Schneider -Creusot, aber auch das Spielkasino von Ostende kontrolliert. Die Jesuiten haben ferner maßgebenden Einfluß auf die Pariser Bancque Francaise et Italienne pour l'Amérique du Sud, in deren Aufsichtsrat wieder der vatikanische Finanzexperte Nogara erscheint; dieses Finanzinstitut beherrscht praktisch den südamerikanischen Kaffeemarkt und die New-Yorker Kaffeebörse.
Das Vermögen des Ordens befindet sich allerdings zu einem großen Teil in den Händen der amerikanischen Jesuiten, die wirtschaftlich von Rom unabhängig sind und dem Heiligen Stuhl keine direkte Kontrolle über ihren Besitz zubilligen wollen. Beim letzten Außerordentlichen Ordenskonsistorium im vergangenen Herbst kam es deshalb auch zu erheblichen Spannungen, als die römische Kurie die Kontrolle über das gesamte amerikanische Vermögen des Ordens forderte.
Die achttausend amerikanischen Ordenspatres konnten sich dem Zugriff Roms allerdings bis auf weiteres entziehen, weil sie die amerikanischen Bischöfe auf ihrer Seite hatten. Deren Position ist nämlich auch der römischen Kurie gegenüber stark genug: Allein von der Erzdiözese New York erhält der Vatikan Jahr für Jahr mehr Gelder als von allen europäischen Katholiken zusammen.
* In Italien verwenden Bankinstitute sowohl die maskuline und ältere Form "Banco" als auch die neuere feminine Form "Banca".
Papst-Neffe Giulio Pacelli
An der Börse ...
... nie mit Priestern streiten: Päpstlicher Bankier Nogara

DER SPIEGEL 33/1958
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Wenn die Jesuiten nicht über Italien waschen dürfen, tun sie es über die Schweiz oder über New York. Das tun sie scheinbar schon sehr lange so!!!

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