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Sonntag, 22. November 2015

Terror in Paris, Mail und Gourrama (Südmarokko).



Die Attentate in Paris sind aufs Schärfste zu verurteilen. Aber die grausamen Uebergriffe der französischen Besatzungsarmee (Fremdenlegion) im Maghreb ebenfalls. Das illegale Bombardement Sarkozys (Bruch des Uno-Mandats) von Libyen ebenfalls, das Bombardement Syriens durch französische Kampfbomber genauso etc etc.


Vorgestern habe ich in einer Zeitung gelesen, dass die Attentäter Drogen zu sich genommen haben sollen, bevor sie in Paris in einem Nachclub das Feuer auf unschuldige Menschen eröffneten. Mir ist dabei aber auch in den Sinn gekommen, dass US-GIS im Indochinakrieg (Vietnamkrieg) sich mit Drogen vollgestopft haben. Und mir ist noch eine viel ältere Geschichte in den Sinn gekommen. Nämlich das Buch Gourrama, welches die Zustände in der französischen Fremdenlegion in Südmarokko in den 30ern (Zwischenkriegszeit) beschreibt.



Friedrich Glauser hat bereits vor dem zweiten Weltkrieg über Drogen und Soldaten geschrieben in seinem Buch Gourrama. Gourrama war eine Station der Fremdenlegion. Und Friedrich Glauser war selber Fremdenlegionär. Er beschreibt die Langeweile in der Legion, aber auch über Drogen missbrauch, Gewalt und Frauengeschichten in Marokko. Im Freiheitskrieg wurden von FR 1.5 Millionen Algerier getötet. Die Fremdenlegion war Bestandteil dieses grausamen Krieges. Der Krieg fand in den 60ern statt.

Aktuell ist die Fremdenlegion aus den Einsätzen in Mali bekannt. Nach dem Sturz von Gadhafi (von Sarkozy inszeniert) kam es nicht nur in Libyen (bis heute) zu Bürgerkriegen, sondern auch in der Sahelzone (Mali). Weil es in Mali grosse Bodenschatzvorkommen gibt, hat Frankreich Fremdenlegionäre zur Unterstützung einer profranzösischen Regierung ins Krisengebiet geschickt.
Das untenstehende Foto ist um die Welt gegangen. Es zeigt einen Fremdenlegionären, der mit Totenkopfmaske für Terror unter der völlig verarmten Bevölkerung in Mali gesorgt hat. Ein Einzelfall??




Ebenfalls sehr interessant ist der Roman " Der Tee der drei Damen" von Friedrich Glauser. Er zeigt darin wie die Verhältnisse im neutralen Genf während der Vorbereitung auf den 2. Weltkrieg waren.
Eine Stadt voller Spione und weltpolitischer Intrigen.
Ich zitiere aus einer Stelle in der zwei englische Spione miteinander über Afghanistan sprechen.

" Offen gestanden, Simp, ich bin selbst nicht ganz nachgekommen. Aber es war auf alle Fälle nicht gegen unsere russischen "Freunde". Und der ,auf den du anspielst, der sich damals in Afghanistan bemerkbar gemacht hat, der wusste auch nichts von der Sache. Ich habe ihn gesprochen, er war selber sehr erstaunt und hat mir nu reinen Tip gegeben. Das Ganz es habe mit einer Spekulation zu tun, unser Alter habe sich mit der Standard-Oil zu tief eingelassen , und dann sei Petroleum entdeckt worden., bei uns da unten. Und der Fürst, er hatte einen komischen Namen, aber der gehört ja nicht zur Sache, war ein ganz junger Mensch noch, anständiger Kerl, der war gegen die amerikanischen Interessen, die vertreten wurden von einem Missionar, der aussah, als käme er direkt aus dem "Regen" von Maugham. Der alte Bose war ja eigentlich delegierter Berater oder beratender Delegierter von unserem Vizekönig. Es war ja schon eigentlich Hochverrat, dass er sich mit der Standard-Oil eingelassen hat. Aber ich bin zu spät gekommen. Als ich hinkam, war schon alles im Gleiten; der alte Bose hat dort unten das gleiche gemacht wie unser Freund an einem anderen Ort. Er hat das Volk aufgeputscht gegen den jungen Fürsten und der Fürst, in seiner Anständigkeit, hat abgedankt. Schweigen, langes Schweigen. "HAT ABGEDANKT, WEIL ER ZU ANSTAENDIG WAR": widerholte Charles noch einmal: seine Stimme war traurig. " War ein Gentleman, der junge Fürst, sah aus wie Krishnamurti, der Heiland der Theosophen. Ja".......

Zitat Ende....

Die Geschichte scheint sich dauernd im Kreise zu drehen, statt sich weiterzuentwickeln.







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